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Wollelephant

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Der so genannte Wollelephant ist eine kleine, von den Ebenen des ophitischen Lapathien bis in d
Wollelephant.png

Aus einem alten Stich

ie Orakelebene hinein beheimatete Elefantenart, die sich besonders durch ihre starke Behaarung auszeichnet. Diese feinen, blaugrünen bis graublauen bzw. bei Jungtieren graugrünen Haare können in einem speziellen Verfahren zu einer sehr zarten und leichten Wolle versponnen werden, die erstaunlich reißfest ist.


LebensweiseBearbeiten

Die Wollelephanten erreichen eine Schulterhöhe bis zu 15 (bagundischen) Ellen oder 2.5 Pasi; sie leben in Herden mit bis zu fünf geschlechtsfähigen Bullen und bis zu rund 40 Kühen. Dabei ist die Anzahl der Kälber und Jungtiere einer gesunden Herde in der Regel etwa halb so hoch wie die der Kühe. Eine Kuh wirft im Durchschnitt alle drei Jahre ein Junges. Diese niedrige Geburtenrate wird bedingt durch eine lange Tragzeit von 10 bis 11 Monaten und die Tatsache, dass eine Kuh sich mindestens zwei Jahre um ihr Kalb kümmert und in dieser Zeit nicht empfängnisbereit ist. Zwillingsgeburten sind sehr selten; noch seltener überleben in diesen Fällen beide Kälber.

Auch nach Ablauf dieser Zeit bleiben Jungtiere beiderlei Geschlechts meist bis zur Geschlechtsreife im Alter von etwa 6 Jahren bei der Herde. In diesem Alter werden sie dann unruhig und verlassen die Herde, um sich einer der weit umherschweifenden, sich schneller bewegenden Jugendbanden anzuschließen. Verlassen sie die Elternhorde nicht freiwillig, werden sie vertrieben.

Im Alter von etwa 8 Jahren schließen die Weibchen sich dann kurz vor Beginn der Brunftzeit (von Jijar bis Siwan) einer andern Herde an. Die Männchen hingegen müssen sich ihren Platz in der Herde erkämpfen, wobei jedoch weniger der Ausgang eines solchen Kampfes entscheidet als die Sympathie der Altkühe, die die Jungbullen vertreiben bzw. gegen die Vertreibung durch den Leitbullen schützen. Männchen, die keinen Platz in einer Herde gefunden haben bzw. ihren Platz als Herdenbulle verloren haben, werden zu Einzelgängern, die während der Brunftzeit immer besonders reizbar und aggressiv sind. Diese Bullen richten sehr viel Schaden an und werden deshalb von der Bevölkerung gejagt.

ErnährungBearbeiten

Die Wollelephanten ernähren sich vorwiegend von Zweigen und Blättern verschiedener Büsche, Bäume, genießen aber auch gern größere Beeren sowie andere Früchte; gelegentlich holen sie sich auch Feldfrüchte, dabei mit Vorliebe Meit. Die Herden haben feste Rundwege, denen sie im Jahresverlauf folgen, die Abweichungen von Jahr zu Jahr betragen selten mehr als zwei Dutzend bagundischer Meilen.

Das Plündern von Felder kann in beschränktem Umfang durch die Aufstellung rot gestrichener Zäune und roter Sperrsäule verhindert werden. Auch die Aufstellung von Scheuchen hilft gelegentlich. Grundsätzlich meiden die Wollelephanten normalerweise menschliche Ansiedlungen.

ZuchtBearbeiten

In Lapathien und der Konföderation von Bagunda hat man etwa um 400 n.P. damit begonnen, Wollelefanten systematisch zu zähmen und zu züchten. Sie werden vornehmlich als Arbeitstiere eingesetzt, etwa als Zugtiere sowie in der Forstwirtschaft ein. Zwar sind Wollelephanten relativ intelligent und lernfähig, dennoch ist die Ausbildung aber sehr aufwändig. Dafür bieten sie aber gegenüber anderen Tieren einen Zusatznutzen durch die sehr wertvolle Wolle; einige Züchter halten Wollelephanten allein der Wolle wegen.

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