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Lage Bearbeiten

Die Insel Wenyalin liegt etwa 50 Meilen von der Sydspitze des Kaps von Ardyl im Inneren Meer und befindet sich etwas abseits von den üblichen Schiffs­routen. Dia Strömung um sie herum bestimmt einen komplizierten Kurs, so daß sie bisher kaum beachtet wurde. Früher war die Insel frei, heute gehört sie zu Borgon-Dyl - genauer, seit Elul 406.


A. Landschaft Bearbeiten

Wenyialin

Karte der Insel Wenyalin

Gelände Bearbeiten

WenyalinSturmberg

Der markante Sturmberg auf Wenyalin

Wenyalin ist eine aus fruchtbarem Ackerboden und Wald bestehende Insel, die sich vor allem im machairischen Teil weit über den Meeresspiegel herhebt, nach Ophis hin jedoch absinkt. Die Mitte der Insel wird von einer Erhebung bestimmt, die sich gut 800 meter über das Meer erhebt, der "Sturmberg" ist ein nicht zu erklimmender zackiger Grat, einer Nadelspitze gleich auf den letzten 100 Metern. Die Wälder sind subtropisch und üppig, die Weiden saftig.

Klima Bearbeiten

Die Insel liegt in subtropischem Gebiet, doch sind die Temperaturen durch die Größe der Insel und die Meersströmungen ausgeglichen. Es regnet öfters aber nicht lange, die Temperaturen liegen zwischen 26° und 28° C. Ständig wehen kräftige Brisen - je nach Jahreszeit wechselnd.


Bodenschätze Bearbeiten

Wenn überhaupt, dann nur sehr geringe an Kupfer und einigen unbedeutenderen Edelsteinen. Der Abbau wird nur sporadisch und von einigen wenigen Verrückten für den Eigenverbrauch betrieben.


Flora und Fauna Bearbeiten

Es gibt viele verschiedene Pflanzen, die auch in Borgon-Dyl bekannt sind einige Baumarten. Die Tierwelt schließt nur eine Unzahl von Kleintieren ein, etwas größeres gibt es nicht, auch keine größeren Raubtiere, abgesehen von verwilderten Hunden, die Besucher mitgebracht hatten.


B. Die Bevölkerung Bearbeiten

Aussehen Bearbeiten

Die Bewohner von Wenyalin sind etweder Borgon-Dun oder Weiße, Siedler oder Angehörige und Nachkommen von Piraten. Derzeit gibt es noch sehr wenige direkte Mischlinge Die Kleidung ist dem Wetter angepasst - knapp und locker gehalten und teil weise recht schön verziert, da die Bewohner der Insel Zeit dafür finden.

Siedlungsformen Bearbeiten

Das einzige, was man Stadt nennen kann, ist der frühere Piraten-Stützpunkt und die heutige Borgon-Dunsche Siedlung Kijila. Vor dem Jahre 406 lebten durchschnittlich zwischen 400 und 800 Menschen dort, heute hat es sich auf knapp 500 eingependelt.

Neben der Siedlung gibt es noch einige kleinere Dörfer oder Gehöfte auf der Insel - die aber insgesamt nicht mehr als 300 Menschen beherbergen. Aber früher waren es ja nicht mehr.

Nicht einmal Kijila ist befestigt weil es sich einfach nicht lohnt. Zwar haben schon einmal die Piraten überlegt, die Bucht zu befestigen und zu schützen, dies aber rasch verworfen, weil sie dies für zu unsinnig hiel­ten. Ihre einzige Schutzmaßnahme waren Wachttürme.

So hat die Insel eine Einwohnerzahl von ca 800 Menschen, von denen die meis­ten in und um die Siedlung leben. Die Bevölkerung ist recht jung, kaum einer ist älter als 50 Jahre.

Auch früher mag das nicht anders gewesen sein.

Regierung Bearbeiten

Eine direkte Regierung gibt es auf Wenyalin nicht, so auch kein stehendes Heer. Aber der Rat der Alten, ein Gremium der acht ältesten Männer und Frauen der Siedlung kümmern sich um Streitfälle, schlichten und erstatten den Borgon-Dunschen Patroullienschiffen Bericht, kümmern sich ebenso um die Handelsfahrer und die Versorgung der Bevölkerung.

Der Rat der Alten nimmt jeden auf, der sich auf Wenyalin ansiedelt, mindestens drei Jahre dort gelebt hat, und über 50 ist. Die acht derzeitigen Mitglieder sind:

Gesellschaftsform Bearbeiten

Die Gesellschaft ist der der Borgon Dun praktisch verhleichbar, viele Sitten und Gebräuche sind zu finden, nur ist die Sklaverei hier unbekannt, da die Insel zu klein erscheint. Als Eheform hat sich die "Freie Gefährtenschaft" durchgesetzt. Im großen und ganzen zählt auch hier nur Geld und Macht - so war es nämlich auch schon zu den Zeiten der Piraten. Unter ihnen gab es auch noch Unfreie, viele der heutigen Bevölkerung waren diese Sklaven.

Bevölkerungsstruktur (Zählung aus dem Jahr 409)Bearbeiten

  • Geschlechteraufteilung
Anteile männlich weiblich total
total 465 350 815
% 57 43 100
  • Rassenaufteilung
Anteile Borgon-Dun andere
total 528 287
% 64 36
  • Altersstruktur
Alter total  %
unter 15 29 3
15-25 257 32
25-40 489 60
40-50 32 4
über 50 8 1

Heere und Bewaffnung Bearbeiten

Es gibt keine Berufskrieger, aber zur eigenen Sicherheit beherrscht inzwischen jeder mindestens eine Waffe. Bevorzugt werden die typischen Waffen der See­kämpfer, leichte Schwerter und Säbel, Bogen und Pfeile - sowie einfache Rüs­tungen. Im Falle eines Angriffes werden sich die Bewohner von Kijila wohl zuerst verteidigen, aber sofort aufgeben wenn sie keinen Sinn mehr darin sehen.

Zwei Inselbewohner besitzen jeweils ein Handelsschiff, das aber nicht zu Kämpfen geeignet ist - ebenso wie die paar Fischerkähne.

Die Flotte Borgon-Dyls schickt in unregelmäßigen Abständen einige Patroullienschiffe an der Insel vorbei, die auch die Aufgabe haben, Nachrichten entgegenzunehmen. Im Angriffsfalle würde Borgon-Dyl vielleicht eine größere Flotte schicken, weniger um die Insel zu verteidigen, als vielmehr sie vor dem Zugriff von Feinden und Piraten zu schützen, die die Insel als Vorposten für Angriffe gegen die Küsten Borgon-Dyls benutzen könnten.

Handwerke Bearbeiten

Es gibt die typischen Grundhandwerker, die die Werkzeuge herstellen, die die Bewohner nicht selber erstellen. Die meisten der ungefähr 30 Männer und Frauen leben in Kijila.

Zeitrechnung und Maße und Münzen Bearbeiten

Es gelten die in Borgon-Dyl üblichen Maße und die dortige Zeitrechnung. Der Tauschhandel ist üblich, es sind aber auch Münzen aus Borgon-Dyl im Umlauf, da der Handel sich überwiegend mit diesem abspielt.

Sprache und Schrift Bearbeiten

Benutzt wird die Schrift der Borgon-Dun, die Sprache ist aber ein Gemisch aus vielen Dialekten.

Dichtung Bearbeiten

Sie wird nur von einigen der Reicheren zum Zeitvertreib betrieben, oder von Gauklern, die zufällig auf die Insel kommen.

Geschichtsschreibung/Chronik Bearbeiten

Bis 406 gab es keine besonderen Aufzeichnungen, erst die heutige Älteste Tojilis y'Udruch nahm sich dessen an und betreibt die Chronik von Kijila mit großem Ernst, was ihre Gehilfen Anotaleh und Hylvar (beide 24 Jahre alt und vor einigen Jahren eingewandert) gar nicht so recht verstehen kön­nen. Sie wissen nicht, was für einen Sinn es hat, selbst Geburten und Sterbe-fälle aufzuzeichen, aber Toyilis bringt es ihnen mit unendlicher Geduld bei. Geschichtsabriss s.u.

Wissenschaft und Bildung Bearbeiten

Wird von einigen Gelehrten, die sich auf Wenyalin niederließen, für Geld und Unterhalt vermittelt. Der Bildungsstand der länger hier lebenden Bewohner ist noch sehr gering.

Kunst und Musik Bearbeiten

Siehe Dichtkunst. Die einfacheren Menschen verzieren ihre Festtagsgewänder und singen überlieferte Lieder. Benutzt werden nur sehr einfache Instrumente, wie Flöten und Trommeln.

Feste und Gebräuche Bearbeiten

sind die der Borgon-Dun. Nur das Fest der Befreiung, das an den Angriff von 406 n.P. erinnert, ist neu und findet im Tewet statt. Mit Reden und einem Bankett wird in Kijila des Tages gedacht, an dem die Piraten vertrieben wurden.

Nahrung und Getränke Bearbeiten

  • Essen: Fisch, Fleisch, Eier, Brot, Gemüse, Obst, Früchte, Wurzeln, Kräuter,
  • Getränke: Wasser, Milch, Kräuterwein, Bier

C. Religion und Magie Bearbeiten

Wenyalin ist ein besonderer Ort: es gibt mehrere seltsame Ruinen auf der In­sel, unter anderen auch die Gruft eines Magiers, der offensichtlich YDOLSAR hieß und hier lange Zeit lebte, ehe er getötet wurde. Sein Grab ist auf einem Plateau, in einer künstlichen Höhle in den Bergen.

Die heutigen Bewohner verehren überwiegend Norytton (70 %), dann Borgon (18 %), Keiiris (9 %) und andere Götter (Chnum 1%, Dondra 1%, Grewia 1%).

Die Piraten müssen wohl Anhänger Borgons oder Dondras gewesen sein, einige wenige verehrten wohl auch Chnum.


D. Die Chronik Wenyalins Bearbeiten

vor 237 In jenen Zeiten müssen schon einmal Menschen auf Wenyalin gelebt haben, davon zeugen die verschiedenen Ruinen und seltsamen Orte, die von späteren Siedlern gefunden wurden, doch dazu später. Beherrschende Person jener Zeit war der Magier/Hexer(?) Ydolsar, ein Weiß­häutiger.
237 Piraten entdecken die Insel und machen sie zu ihrem Stützpunkt. Kijila ist nur eine Ansammlung von Hütten.
269 Der Piratenanführer Cenril beschließt, Kijila zu erweitern, die Freibeuter verschleppen nun auch Menschen und machen sie zu Sklaven, die ihnen auf der Insel dienen. Die Siedlung wächst zu einer größeren heran. Ein alter Turm wird entdeckt und als Wacht in Besitz genommen.
318 Auf einer Sklavenhatz entdecken Männer die "Schädelstätte".
327-381 Einige entkommene Sklaven bilden einen Stamm und werden zu Wilden. Sie ziehen sich in ein Grasgebiet zurück und verteidigen sich er­bittert, bis sie 381 ausgelöscht werden.
389 Erster Versuch Borgon-Dyls, die Insel zu erobern, der Flottenkommandant erweist sich jedoch als unfähig und wird vernichtet.
404 Der Pirat Darlian y'Ashdar ist der Anführer der Wenyaliner. Er erweist sich als äußerst mild.
406 fällt durch die Revolte einiger Unzufriedener die Insel, die Borgon-Dun überfallen Wenyalin, brennen Kijila nieder und hetzen alle, die als Piraten angezeigt werden. Darlian y'Ashdar entkommt. Das berühmteste Opfer ist die weise Frau Jhiru.
407 Wenyalin wird den ehemaligen Sklaven geschenkt und unter den Schutz Borgon-Dyls gestellt. Der Wiederaufbau Kijilas beginnt
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