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Disambig-grau2 Dieser Artikel behandelt das Reich Wahrung. Für das Gebäude siehe Wahrung (Ort), für das Geld und Münzen siehe Währung

Reich auf dem Segment Kiombael am Hang des Drachenkamms.

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Das Land, welches jetzt als die Wahrung bekannt geworden ist wird von seinen Einwohnern, dem Waldvolk das Waldland genannt. So unterscheidet es sich vom Küstenland im Phialae, vom Gebirgsland im Peristera, vom Flussland im Machairas und vom Totenland des Segmentsrandes im Ophis.

Benannt ist das Land nach der Wahrung, einem Gebäude, welches so dominant und außergewöhnlich ist, dass es von denen, die es sahen für wichtiger genommen wird als die Menschen, welche darum herum wohnen. So ist es wohl Art der Menschen, auch wenn die Menschen doch wichtiger sind als ihre Häuser.

Das Waldvolk und das Waldland bilden kein Reich. Die Waldvolk bildet vielmehr Kreise, in denen die Einwohner einer Region zusammenleben, die so bemessen ist, dass man von ihrer Mitte den Rand in einem eiligen Tagesritt erreichen kann. Ich bin Bürgermeister des Kreises Teramee, dem Kreis, in dem auch die Wahrung steht. Jeder Kreis ist frei von den anderen und in jedem Kreis leben die Leute so, wie es ihnen beliebt.

Das Waldvolk sind zumeist Menschen, denn Menschen lebten hier ehe Allumeddon einbrach. Dann aber stürzten die schwebenden Länder der Schattenzone. Ein Land, größer als viele andere traf Kiombael und durchschlug den Boden Myras und das Dach der Innenwelt. Andere Länder, die ihre Schwebekraft noch nicht ganz verloren hatten folgten und bilden jetzt ein unregelmäßiges, mit vielen Lücken versehenes Mosaik über dem Krater. Viele seltsame Bewohner kamen mit den schwebenden Ländern und wurden Teil des Waldvolkes und leben jetzt mit ihm. Mit den Ländern der Schattenzone kamen auch fremde Pflanzen und Tiere und deswegen sind Flora und Fauna des Waldlandes reich und besonders.

Aber mit den Ländern der Schattenzone kamen auch Monster und Dämonen ins Waldland. Deswegen ist das Waldvolk wehrhaft. Männer und Frauen wissen sich zu verteidigen, mit Speeren und Piken, mit Pfeil und Bogen.

Es gibt wenig Armut und kaum Reichtum im Waldland. Die meisten Höfe der Waldhufen sind einstöckig. Fast alles, was das Waldvolk benötigt stellt es selber her und so gibt es wenig Handel. Es gibt auch nur wenige Reisende, den jenseits des Waldlandes liegen nur gering bevölkerte und abseitige Regionen. Dennoch sind Fremde herzlich willkommen und sie könnenauf die Hilfe ihrer Nachbarn bauen, wenn sie sich Kreis niederlassen.

Man sagt, dass man an seinen Göttern den Menschen erkennen soll. Das Waldvolk nun ehrt und achtet die alten Götter, so sehr wie diese die Art und Weise des Waldvolkes achten und es flucht sie, wenn sie sich gegen das Volk wenden. Allerdings werden die Götter nicht verehrt und es gibt auch keine Priesterschaft, die ihnen dient.

Vielmehr spricht das Waldvolk direkt zu den Mächten und Wesen, die es umgeben. Denn wie der Mensch leben auch Tier und Baum, Sturm und Fels, selbst das Menschenwerk, Haus und Hof, Werkzeug und Waffe leben. Geborgen bei ihnen - warum also sollte es sich an Götter wenden?

Es wohnen Druiden unter dem Waldvolk. Auch wenn stets Druiden unter den Waldmenschen lebten waren sie vor der Zeitpest doch wenige. Als sich aber die Wahrung öffnete betraten viele den Boden Kiombaels. Sie bilden einen eigenen Kreis, der mit allen anderen Kreisen verbunden ist und sie zusammenhält. Druiden sind die Lehrer und Heiler, Ratgeber und Helfer des Waldvolkes.