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Vassander

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Vassander - Finstermagier aus Ugalos

Ganz anders da Vassander, der immer mehr der Schwarzen Magie ver­fiel, was in einem Pakt mit dem Dämon Derzinuum gipfelte und den Erzmagier des L'umeyn von Ugalien zu einem Befehlsempfänger der Dunkelmächte machte. Seine geringe Größe von nicht ganz 5 Fuß, die ihn wie einen Troll erscheinen ließ, wog er mit grenzenloser Eitelkeit auf. Bei seiner traditionellen Magier­kleidung (Spitzhut und weiter, versteifter Umhang) bevorzugte er die Farben purpur bis violett, vermischt mit Grautönen und Schwarz, die Farben der Düsternis.

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Der Magier Vassander aus Ugalien.

Als es auf Burg Anbur zum Treffen der Vertreter der Lichtwelt kam, wo die Ugaliener, Karsh, Salamiter, Leoniter und die noch freien Tainnianer Maßnahmen gegen die vorrückenden Caer und ihre Dämonenpriester berieten, kam es zwischen den beiden grundverschiedenen Magiern zum Eklat, der schließlich in einem magischen Duell gipfelte.

Es war V., der die Entscheidungsschiacht zur Wintersonne im Hochmoor von Dhuannin forderte, und es war T., der sich da­gegen aussprach und den Erzmagier des Paktierens mit den Dunkelmächten bezichtigte. T. hatte damals genügend Indizien gesammelt, nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung Mythors und setner Gefährten. Doch fand sich niemand auf Burg Anbur, der ihm so richtig Glauben schenken wollte. T.s Warnungen, daß zur Wintersonnenwende das Licht am schwächsten sei und die Kräfte des Bösen am stärksten, blie­ben ungehört. Die Geschichte gab ihm recht, denn inzwischen ist.es mit dem Blut der Kämpfer wider das Böse unauslöschlich ins Buch der Welt geschrieben, daß das Gute damals im Hoch­moor von Dhuannin seine ärgste Niederlage erlitten hatte. Und diese verlorene Schlacht führte letztlich auch dazu, daß die Heere der Caer die Länder des Oklis überschwemmten und die Dämonenpriester dem Bösen zu seinem Siegeszug verhal­fen.

Das Duell der beiden grundverschiedenen Magier konnte nichts daran ändern, der Sieg T.s über V. trug keine Früchte mehr. V. kämpfte mit der Hilfe des Dämons Derzinuum, doch als er auf die Verliererstraße geriet, entfleuchte der Dämon und ließ ein Wesen mit geschädigtem Geist und Körper zurück - ei­nen Xandoren.

Doch welche Ironie des Schicksals: V.s Sturz und Verwandlung Zu einem dämonischen Zwitterwesen öffnete den Ugalienern noch immer nicht die Augen über seine wahre Gesinnung. Sie feierten ihn als Helden, der sich im Kampf gegen das Böse ge­opfert hatte, und ihre Verehrung reichte so weit, daß sie dem Xandoren eine Insel im See Theaur zur Verfügung stellten und ihm huldigten wie einem Gott.

"So, wie der Erzmagier zu besonderen Anlässen seine Kleidung stets in den Farben Violett und Weiß zu tragen pflegte, war auch seine prunkvoll gestaltete Kutsche in diesen Tönen gehalten. Auf beiden Türen funkelte das Wappen von Ugalos, der feuerspeiende Drache, in feurigen Rubinen. Sechs Schimmel zogen das Gefährt, und es hieß, der Kutscher sei taubstumm und Vassander weise ihm den Weg mit Hilfe seiner Magie. Nie hatte Vassander ein Pferd bestiegen. Böse Zungen behaupteten, das sei so, weil kein Tier diesen Bösewicht aufsitzen lassen würde."
Hubert Haensel [Quelle]

Sein Feind war Thonensen (siehe dort)

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