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Tharcon

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Tharcon - Inselreich des Ophis - Ein Inselreich um etwa 5000 vP im Bereich des späteren Asylia-Archipels des späteren Segmentes Karnicon. Der Titel "Inselreich des Ophis" bezieht sich ausschliesslich auf den Mikrokosmos dieses Archipels, gemeint ist also "im Ophis dieses Archipels der damals für Tharcon die bekannte Welt war.


Kulturübersicht Bearbeiten

"Seit gegrüßt, Fremder ! Möge Euer Weg zu Gallus lang und ohne Steine sein !" So oder ähnlich wird man in Tharcon begrüßt, wenn man einen Gasthof betritt, denn in Tharcon ist Gallus (Anur) der Höchste der Götter. Jedermann ist dem Tode geweiht, und früher oder später ereilt alle das gleiche Schicksal. Es ist nicht nötig, dies zu beschleunigen, durch Kriege oder Morde, aber es ist auch sinnlos, es herauszögern zu wollen - Horcan besucht jeden einmal.

Im Leben eines Tharconen ist das Gleichgewicht die höchste Stufe des Seins, und daher nimmt Artan den zweiten Platz in der Hierarchie der Götter ein. Jeder Mensch hat eine lichte und eine finstere Seite; es ist nicht erstrebenswert, eine davon über die andere zu stellen. Das Ziel ist die Harmonie zwischen Licht und Finsternis, die Balance, in der beides ist, aber keines herrscht. Ein Mensch, der nur die Seite des Lichts vertritt wird ebenso scheitern wie jemand, der nur das Finstere ehrt, denn wo kein Licht ist, kann kein Schatten sein, und ohne Dunkel erkennt man kein Licht mehr.

Pura schließlich nimmt den letzten Platz im thalumion, dem Pantheon (wörtlich: Tetratheon) ein, die Mutter allen Lebens und Vollstreckerin des Schicksals. Wer ihrem Mann Anur zu entkommen sucht wird von ihr erreicht werden, den niemand kann seiner Bestimmung, dem Tod, entgehen.


Geographie Bearbeiten

Das tharconische Reich umfaßt 10 Insel verschiedener Größe. Tallión ist die Hauptinsel und Ursprung des Reiches. Sie beheimatet sowohl die Hauptstadt Avaraan mit den beiden wunderschönen Tempeln Galtar (Gallus) und Astaroth (Artan) als auch die Burg Hamillia.

Im Phialae davon liegt Férogal, bekannt für ihre schönen Strände. Der Sonnenaufgang im Bergland von Férogal sucht seinesgleichen.

Im Ophis der beiden Inseln liegt die Insel Stasys, die Insel des Ewigen Friedens. Stasys gehörte zur Hälfte Tharcon und zur Hälfte Cynthia. Da sie für beide Reiche die Kornkammer herstellt ist ihr Status für beide Reiche unantastbar. Wehe dem, der sie anzugreifen sucht ! Hier liegt auch die Stadt Tillvion, über die der gesamte Handel zwischen Cynthia und Tharcon läuft.

Machairisch von Tallion liegt Shân-tasí, die Insel der friedlichen Übergabe. Obwohl Andalon sie zuerst erreichte hielt es sich an seine Verträge und rückte ab, als die tharconischen Legionen eintrafen.

Vorgelagert zu Tallion sind zwei Kleininseln, Wyn-zig und Alcabar. Alcabar ist gleichzeitig noch der Standort einer Burg, wo die tharconische Flotte Süßwasser und Lebensmittel aufnehmen kann.

Die Insel Tantín ist ebenfalls winzig. Trotzdem ist sie für das Reich sehr wichtig: nur hier wächst das in ganz Tharcon geschätzte ellevin, eine besonderes Reisgewürz, welches das Hauptnahrungsmittel sehr aufwertet.

Im Lychnos Tallions liegt Hartfort. Hier haben die toton, eine Art Schaf, ihr Zuhause. Das toton wird für Woll-, Fleisch- und Milchproduktion genutzt. Dank seiner hohen Vermehrungsrate stellt es den wichtigsten Fleischlieferanten des Reiches dar.

Encavar ist die bergigste Insel Tharcons und hat mit dem Alladur den höchsten Berg der Ophischen See. Er erhebt sich runde 3800 Meter über das Meer. Die Sicht von hier ist grandios, vor allem bei Sonnenauf- und Untergang. Burg Tharcas liegt im Machairas der Insel. Diese Burg ist ein wichtiges Element der Nachschubkette: Langania, die Burg weit im Phialae, auf Andalonischem Gebiet, wird von hier aus versorgt.

Batchû ist schließlich die letzte der 10 Inseln. Eine zweite Kornkammer und gleichzeitig die Grenze zur endlosen See. Hier wächst ein Großteil unserer Früchte.

Provinzen Bearbeiten

Tharcon gliedert sich in 5 Provinzen, denen jeweils ein tallan vorsteht. Die Provinzen sind:


Nahrung Bearbeiten

Die Hauptnahrungsmittel von Tharcon sind Reis und Fisch, angereichert durch Getreide von Stasys und Batchû und Fleisch von Hartfort. Es gibt mehrere hundert Reis- und Fischzubereitungsarten, teilweise an die Jahreszeit, den Anlaß und den Wochentag angepaßt. Es ist üblich, vier Mahlzeiten am Tag einzunehmen: Frühspeise, Mittagmahl, Spätspeise, Nachtmahl. Die üblichen Getränke sind Wasser, Milch (vor allem in Hartfort) und Ale, der auf Tallion und Stasys hergestellt wird.

Tod und Schmuck Bearbeiten

Entsprechend der tharconischen Haltung zum Tod spielt Gallus auch in der Symbolik des Reiches eine große Rolle. Die tharconischen Heere tragen als Identifikation keine Banner, sondern Feldzeichen aus Totenschädeln, wobei die Art des Schädels die Einheit kennzeichnet. Die Tierschädel sind bemalt, oft sehr kunstvoll, und innerlich durch eine spezielle Harzmischung stabilisiert, damit sie mehr als eine Schlacht aushalten. Für jede Schlacht, die die Einheit geschlagen hat kommt ein Totenschädel hinzu; ein menschlicher bei einem Sieg (bevorzugt der des gegnerischen Kommandanten), ein tierischer bei einer Niederlage (meistens ein kleiner Nager).


Magie Bearbeiten

Zur Magie herrscht ein besonderes Verhältnis: Da Magie eine Kraft der Götter ist, kann ein Mensch sie niemals perfekt beherrschen. Nur wenige sind in der Lage, sie so zu meistern, daß sie sie kontrollieren können. Diese wenigen werden in Staatsdienste genommen und ausgebildet. Alle diejenigen, deren Talent zu schwach ist stellen eher eine Gefahr als einen Nutzen für die Bevölkerung dar, da eine Katastrophe schnell geschieht. Jeder wird in einem Alter von sechs auf seine Fähigkeiten geprüft. Die fähigen Kinder werden zu einem Lehrer geschickt, die mit geringer, also gefährdender Kraft werden Gallus nähergebracht. Jede Anwendung von Magie ohne Genehmigung des Staates ist in Tharcon ein Kapitalvergehen, auf das der Tod steht. Für die Einhaltung dieses Gesetzes sorgt die Indicito, die Inquisition des Reiches. Diese Organisation setzt sich aus besonderen Rittern zusammen, die allesamt thalumé nof sind, also magisch antibegabt. Genauso wie es Personen mit magischem Talent gibt, gibt es auch solche, die gegen Magie eine gewisse Resistenz besitzen. Da sie gewisse (freiwillige wie unfreiwillige) Katastrophen falscher Magieanwendung besser überstehen sind sie für ihre Aufgabe bestens geeignet. Die Herrscher Tharcons, das Haus Tredemolin, gehört fast vollständig zu den Indicito, so auch der momentane Herrscher Tacyr Tredemolin.


Ende der Wildpferde Bearbeiten

Das Ende der Wildpferde von Tharcon: Im Kislew 4888 vP. fand das letzte der berühmten Wildpferde endlich einen Reiter. Die Pferde waren ursprünglich gerüstet worden, um jedem tharconischen Reiter ein Ersatzpferd zur Seite zu stellen, damit im Falle einer Ermüdung des ersten Pferdes sofort Ersatz zu bekommen ist. Da die tharconischen Pferde sich inzwischen als sehr ausdauernd herausgestellt haben, fanden die Wildpferde nach und nach eigene Reiter.
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