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Thahar

Die Insel Thahar im Grünen Meer.

Thahar - Insel im Grünen Meer, wo von den Trollhöhen zum Hafen von Thahar, gegenüber von Helion, der Fluss Alos fliesst.

Die Insel ist die Heimat des Galwan von Thahar, einem der alten Anführer der Purpurnen Bruderschaft.

Sie liegt unweit der Hauptinsel Rillanon, gegenüber der Freien Stadt Helion. Aber dann wenn man mal auf dem Weg nach Helion bei ihr vorbeikommt sollte man sich die Zeit nehmen und Tharar besuchen. Denn wer weiß schon ob man nicht auf ihr sein Glück findet. Bevor man einen Fuß auf den Boden der Insel setzt sollte man sich die Zeit nehmen und wenn der Wind günstig steht eine Fahrt um diese herum unternehmen. Denn ein Teil der Insel besitzt eine Steilküste aus fast weißen Gestein welche man gesehen haben sollte. Denn das besondere an dieser ist das aus diesem das Wasser Höhlen und Löcher gewaschen und dadurch Tore und Brücken geschaffen hat. Eine weitere Besonderheit in diesem Bereich ist das die Sonnen durch das weise Gestein hindurch das Wasser in den Höhlen zum leuchtet bringt so das es in einem türkisfarbenen Licht strahlt. Ansonsten sieht man, abgesehen von der kleinen Hafenstadt Adobios noch ein paar Fischerdörfer welche sich in die Buchten und an die Landzungen anschmiegen. Der Bewuchs oberhalb der zumeist steinigen Strände ist eher karg und besteht oft nur aus dornigen Büschen und fremdartigen Nadelbäumen. Wenn man das gesehen hat kann man bei einem der Dörfer welche alle einen Hafen haben in welchen hauptsächlich kleine Fischerbote ankern oder angebunden sind landen. Der wichtigste Hafen aber ist Adobios, mit einer kleinen Burg, dem Stammsitz von dem Galwan von Thahar stammt, der einst bedeutende Strategos der Purpurnen Bruderschaft.

Zumindest steht dort auf einem wahrscheinlich aufgeschütteten Hügel eine befestigte Anlage mit mehreren breiteren Türmen auf welchen Fernwaffen stationiert sind. Um diese Burg herum hat sich eine große Siedlung gebildet welche mit einer Stadtmauer umschlossen ist. Die Straßen verbessern sich wieder um so näher man der kleinen Stadt kommt. Hier scheinen die Leute etwas mehr Gold zu besitzen wie am Rand der Insel. Den man sieht hier durch Wege erreichbar kleine Häuser welche mit Säulen und Bögen geschmückt sind in welchen Statuen von Göttern und Helden stehen. An den offenen Toren zur Stadt stehen Stadtwachen in den Farben der Fahnen welche vereinzelt von mehreren der höheren Häusern in der Stadt wehen.

Wenn man dann die restliche Siedlung anschaut und einen Blick über den Hafen macht sieht man das hier die Farbe weiß bevorzugt wird den die Bote wie die Häuser sind fast ausschließlich so eingefärbt. Am Hafen arbeiten nur wenige Leute welche hauptsächlich mit den Netzen beschäftigt sind die überall zum trocknen herumhängen und liegen. Ansonsten gibt es hier noch einen Laden welcher Fisch und Bootsbedarf anbietet und eine Taverne vor welcher unter einem Sonnenschutz eine handvoll ältere Leute sitzen welche bei einem Becher Wein ein mit kleinen Holzscheiben bestücktes Brettspiel spielen. Sobald man dann diese Idylle verlässt und einen der gepflasterten Wege in die Siedlung hinein nimmt bemerkt man das die zumeist einstöckigen Häuser mit ihren flachen Ziegeldächern noch gar nicht so alt sind. Sie wurden wohl erst nach einer noch nicht all zulange zurückliegenden Brandkatastrophe von welcher man an einigen nicht so sauber gestrichenen Wänden noch Spuren sieht neu wieder aufgebaut.

Die einzige Sehenswürdigkeit der Siedlung ist der zentrale Platz welcher von einigen hochstämmigen Bäumen zum Teil beschattet wird. Um diesen herum befinden sich ein Laden für Lebensmittel, eine Taverne und ein mit Säulen geschmückter Tempel. Bis auf ein paar Nutzer der Taverne sind auch hier nur wenige Leute unterwegs. Die Einheimischen scheinen Fremde zu meiden.

Wenn man dann das letzte Haus des Dorfs hinter sich gelassen hat steht man vor ein paar runden Türmen welche auf der höchsten Erhebung in dieser Gegend, in Richtung der Trollhöhen, gebaut wurden. An jedem der Türme dreht sich ein großes Windrad welche mit Stoff bespannt sind. Ab da öffnet sich die Landschaft welche hauptsächlich durch Felder geprägt ist und nur durch einzelne Baumgruppen unterbrochen wird. Die einzige Besonderheit ist hier das in manche der wenigen Bäume ein kleines Haus hineingebaut ist. Die Straße scheint den Feldern zu folgen und verändert sich um so weiter man sich von der Siedlung entfernt von einer befestigten dann zu einem geschotterten und am Schluss zu einem festgetretenen Weg in welchem sich Wagenspuren abzeichnen. Der Weg hat keine Abzweigungen und führt in die nächste Siedlung welche man zu Fuß in fünf bis sechs Stunden erreichen kann. So ein Dorf auf dem Land ist sehr landwirtschaftlich geprägt. Es besteht aus mehreren Bauernhöfen einem Brunnen in dessen Nähe ein Backhaus steht dazu eine Taverne welche auch einen Laden hat und als Bürgerhaus dient und eine Werkstatt mit Schmiede welche zu einem der Höfe gehört. Hier scheinen die Leute ein wenig aufgeschlossener zu sein den sie sind gegenüber Fremden höflicher als die Leute an der Küste. Aber wenn man nach einer Unterkunft fragt wird man auf die Baumhäuser verwiesen welche in den Hainen außerhalb der Siedlungen errichtet sind. Diese Häuschen wie man bei einer Benutzung feststellt, sind eigentlich Vesper- und Ruheplätze für die Landarbeiter welche hier auf den Feldern arbeiten.

Dazu stellt man fest das die Bäume welche hier in der Gegend hauptsächlich kultiviert werden und wachsen kleine Blätter und Früchte haben und einen knorrig oft in sich verwundenen Stamm besitzen. Die Früchte schmecken egal in welchem Reifegrad man sie probiert einfach nicht und scheinen hauptsächlich aus einem Stein zu bestehen. Wie auch immer, dann nach einigen Tagen der Wanderschaft und mehrerer Dörfern erreicht man das Zentrum der Insel. Dort liegt die Quelle des Alos, des Flusses der die Insel Siedlungen mit Frischwasser versorgt, in den Trollhöhen.

Legenden und Sagen ranken sich um diesen Höhenzug im Herzen Thahars – waren es die Königstrolle, die hier einst eine unterirdische Festung hatten? Waren es grüne Monstren, riesenhafte dünn verzerrte Wesen die schier unverletzlich und hungrig nach Menschenfleisch waren, und von unkundigen fälschlich Trolle genannt wurden? Die Wahrheit liegt unter der Quelle des Alos, sie herauszufinden mag eines Tages eine Bewährungsprobe für die Traumritter von Iridistra oder die Amazonen des nahen Grünen Hochlands sein.

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