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Ter-nadoz

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Ter-nadoz - die Schrift des Talar-nyboz, der Sprache der Ter-baak in Tarn-A-tuuk auf Kiombael.

EinführungBearbeiten

Die Sprache der Ter-baak, deren Vokabular sich von der uralten Sprache der Talar herleitet, und die große strukturelle Ähnlichkeit mit dem Batiivak-tarum, der Sprache der Baserta-batiis, aufweist, klingt in den Ohren Außenstehender ungewöhnlich hart, da sie auf ein begrenztes Sortiment auf Silben zurückgreift, von denen in der Alltagssprache die "schroffen" am gebräuchlichsten sind. Doch wäre der geneigte Leser überrascht, mit welch sanften Tönen die Lyrik der Ter-baak aufwarten kann.

Die Schriftsprache Ter-nadoz trägt selbstverständlich der Silbenstruktur der Talar-nyboz Rechnung. So kann man jede Silbe in drei Bestandteile zerlegen, nämlich die Silbenanfänge, den Stimmlaut und die Silbenenden.

SilbenstrukturBearbeiten

Die Silbenanfänge können offen, fließend oder geschlossen sein. Offene Silbenanfänge beginnen ohne Brech- oder Fließlaute, fließende mit einem der Fließlaute S, N oder M, und geschlossene mit einem der Brechlaute P, K, T, B, G oder D. Brechlaute können in der weichen oder der harten Form vorliegen (letztere wird bei der Umschrift ins Aleyfbeyt mit einem nachfolgenden -r- gekennzeichnet).

Bei den Silbenenden können offene oder geschlossene vorkommen. Letztere zeichnen sich durch einen der Silbenendlaute -k, -n, -t, -z, oder -p aus. Beide Sorten von Silbenenden können entweder dumpf, hell, klar oder trüb sein. Dumpfe Silbenenden sind bei weitem am häufigsten. Solche Silben haben nur einen kurzen einfachen Stimmlaut. Ein verlängerter oder in ein -l ausklingender Stimmlaut kennzeichnet klare, und in ein stimmloses -r (wie in "Wort") ausklingender Stimmlaut trübe Silbenenden. Bei hellen Silbenenden schließlich, die in Talar-nyboz am seltensten vorkommen, klingt der Stimmlaut in ein kurzes scharfes -i aus.

So ergeben sich also 24 mögliche Kombinationen für das Silbenende und 16 für den Silbenanfang. Es gibt die Stimmlaute a, e, u, o und i. Das ergibt 1920 verschiedene mögliche Silben und dazugehörige Schriftzeichen. Dennoch ist das Erlernen der Ter-nadoz vergleichsweise einfach, da in den Schriftzeichen wiederkehrende Elemente für gleiche Silbenanfänge, Stimmlaute und Silbenenden zu erkennen sind. Letztlich sind es nur 24 graphische Elemente, aus denen jedes der 1920 Schriftzeichen aufgebaut ist.

Graphische ElementeBearbeiten

Die erwähnten graphischen Elemente sind:

  • jeweils eines für den Anfangskonsonanten S, N, M, P, K, T, B, G oder D (9)
  • ein im Bogenscheitel des Schriftzeichens hängender Kringel für harte Aussprache der Brechlaute (1)
  • jeweils eines für die Stimmlaute A, E, U, O und I sowie Y statt E nach Fließlauten (6)
  • jeweils ein Anhängsel für trübe, klare und helle Silbenenden (3)
  • jeweils eines für die Silbenendlaute k, n, t, z oder p (5)

BesonderheitenBearbeiten

Es gibt noch zwei oder drei erwähnenswerte Besonderheiten der Ter-nadoz bzw. Talar-nyboz. Erstere betrifft die fließenden Silbenanfänge. Ihnen kann nicht der Stimmlaut e folgen, stattdessen kommt hier dafür ein y vor, das in etwa wie in "Tür" gesprochen wird. Desweiteren ist es dem Sprachapparat der Ter-baak fast unmöglich, ein S vor einem a oder o ohne die Andeutung eines t zu sprechen, weswegen diese Silben auch mit einem st ins Aleyfbeyt umgeschrieben werden. Aus ähnlichen Gründen klingt das geschlossene Silbenende -p in klaren, hellen und trüben Silben eher wie ein -f und wird auch so umgeschrieben.

Letztlich muß noch darauf hingewiesen werden, daß aus der Schreibweise im Ter-nadoz nicht ersichtlich wird, ob klare Silben mit einem langen Stimmlaut oder einem -l gesprochen werden, dies weiß der Ter-baak aus Erfahrung, und es gibt durchaus regionale Dialekte der Talar-nyboz, in denen hier Unterschiede bestehen. Andersherum ist aus der Transkription ins Alefbeyt häufig nicht ersichtlich, wo die Silben im Ter-nadoz getrennt werden. So z.B. besteht "Bakurf" aus den Silben "Bak" und "urf", nicht etwa "Ba" und "kurf"

Siehe auchBearbeiten

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