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Alb-Taure

Grosser Alb (aus Mythor28)

Die Rasse der Riesen, die vom Dämonenprinz Cherzoon verführt und verzaubert wurden, und von ihrem Glauben an den Riesen der Götter abgebracht. Von ihnen stammen die kleiner gewordenen Orks, Palakatt und Shoroch Rssn ab. Während viele Taurenvölker, die Feuerriesen und Hügelriesen, die Albe und OEga, in großer Zahl der Finsternis und dem Hochlord Zardos folgen, leben auch Tauren in den Götterbergen unter An-Righ Taurhon, die Dondra folgen.
My016

TAUREN – Ein Riesengeschlecht, das vor ca. 100 Menschenaltern (5000 Jahre) aus seiner Heimat (Taurenland) nach Gorgan verschlagen wurde und auf der heutigen Insel der Caer seinen Lebensbereich hatte. Die Spuren der Tauren finden sich noch überall auf dem Inselteil von Tainnia, aber auch jenseits der Elvenbrücke in Airon und Yortomen.

Sie waren hervorragende Baumeister, auf die eine Reihe kolossaler Monumente zurückzuführen ist, so etwa der Titanenpfad, die Riesenstadt Gianton, die gewaltigen »Katakomben«, auf denen später die Städte Lockwergen und Thormain erbaut wurden, die vielen Hünengräber, die sich noch überall versteckt unter Erdhügeln finden und die von den Dämonenpriestern der Caer für ihre schwarzmagischen Praktiken mißbraucht werden – und nicht zuletzt auch noch stong-nil-lumen, dieser »Steinkreis aus Nicht-Licht«, in dem das EMPIR NiLLUMEN, das Buch der Schwarzen Magie, von dem Dämon Cherzoon in seinem Schwarzstein verewigt wurde.

Zu den »lebendigsten« Kulturzeugnissen dieser Riesen gehört zweifellos das Taurengrab von Burg Maghant, in dem Cescatro beigesetzt ist. Anhand seines vollständig erhaltenen Skeletts und der Totenmaske (von menschlichen Götzendienern ihrem »Gott« verehrt) läßt sich das Aussehen der Tauren einwandfrei rekonstruieren.

Sie haben eine Größe von bis zu zwanzig Schritt erreicht, was über dreizehn Mannslängen entspricht. Sie waren extrem schlank und schmal, flachbrüstig und von zartem Knochenbau (leptosom), im Vergleich zu menschlichen Proportionen fehlte ihnen etwa ein Drittel an Körperbreite. Dazu standen die Köpfe in passendem Verhältnis, waren ebenfalls schmal und langgezogen, mit verhältnismäßig niedrigen Stirnen und hochangesetzten Backenknochen, langen, schmalen Nasen über einem kleinen Mund mit leicht vorstehendem Oberkiefer und einem langen, vorspringenden Kinn. Der Gesamteindruck ihrer körperlichen Erscheinung und ihrer Physiognomie muß der von Gutmütigkeit und Friedfertigkeit gewesen sein. Ihr Niedergang kann nicht erst damit eingesetzt haben, daß der Dämon Cherzoon sie mit Schwarzer Magie vertraut machte und sie für den Bau von stong-nil-lumen mißbrauchte (und ihnen als Gegenleistung versprach, ihnen den Weg zurück in ihre Welt zu zeigen, welches Versprechen der Dämon selbstverständlich nie einlöste). Am Verschwinden der Tauren waren auch die Elven nur indirekt beteiligt, als sie erschienen, um ihnen als Vertretern der Lichtwelt den Kampf anzusagen und den steinernen Wall (Elvenbrücke) quer über die Insel zu bauen – sie beschleunigten das Ende dieses Riesengeschlechts höchstens. Die Tauren waren schon zum Aussterben verurteilt, als sie in die Welt der Menschen verschlagen wurden.

Denn hier war für ihre Begriffe alles winzig, mannshohes Steppengras war für sie wie Moos, über Bäume sahen sie wie über Sträucher hinweg – die gewaltigen Seeungeheuer aus dem Meer der Spinnen waren für sie nur lästiges Gewürm, Mammuts und anderes Großwild waren für sie nur Schoßtiere. Diese Größenvergleiche sollen veranschaulichen, wie schwer es für die Riesen war, in dieser Welt Nahrung zu finden und davon auch satt zu werden, wiewohl jene Menschen, die sie als Götter verehrten, versuchten, es ihnen gutgehen zu lassen. Aber sie waren Winzlinge und darum außerstande, die Bedürfnisse ihrer Götter zu stillen. Der Titanenpfad (eigentlich: Taurenpfad) muß als Straße zu jenem Tor angesehen werden, durch das die Tauren in ihre Welt zurückkehren wollten. Er führt heute am Machairas-Ende der Insel ins Meer und verschwindet darin. Aber einst hat er bis zu Gorgans Auge geführt, und es heißt in manchen Mythen der Eislander, daß die Tauren dort das gesuchte Tor gefunden haben, durch das sie in ihre Heimat gelangen wollten – und einige wenige sollen den Weg nach Taurenland auch gefunden haben. Doch bevor alle Tauren diesen Weg gehen konnten, traten die Elven auf den Plan und versetzten dem einst so stolzen Riesengeschlecht den endgültigen Todesstoß. Cescatro war der Letzte der Tauren, und ihm war es nur durch Schwarze Magie möglich, den Lebensfunken seines Geschlechts – nach Jahrhunderten und Jahrtausenden des Vergessens – im 11. Jahre Arwyn zu entfachen.

Siehe auch Bearbeiten

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Mythor-Fundort: 111
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