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Taphanaca

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Taphanaca Nasubako ist mit das kleinste Nasubako innerhalb Subarashis und liegt im Ophis desselben.

Karge, weite Hochebenen mit leichter Bestrüppung, eingerahmt von Vulkanen und hohen Gebirgen prägen diese Provinz. Das Wetter schwankt zwischen starkem, sturmartigen Wind und tagelangen Regenschauern, nicht selten beides zusammen. Wenn es gerade einmal nicht stürmt oder regnet dann liegt mit Sicherheit dichter Nebel über den Hochebenen. Von nahezu allen Bewohnern dieses Gebietes wird das schlechte Wetter als von Dondra verursacht angesehen, wodurch der Glaube an Seth geradezu angestachelt wird.

Taphanaca ist im weitesten Sinne eine Strafkolonie. Hier landen Leute, die im falschen Moment den Mund aufgemacht haben, eines Verbrechen für schuldig befunden wurden und natürlich sonstiges lichtheischendes Gesindel. Soldaten werden hierhin, als Chance auf Bewährung, versetzt und viele Offiziere haben Taphanaca schon als Ende ihrer Laufbahn gesehen, denn in diesem Nasubako geht es ums nackte Überleben. Auf den kargen Hochebenen wächst kaum ein Korn, Jagd ist aufgrund des durchgehend schlechten Wetters nur schwer möglich und Fischfang ist den Bewohnern durch die Gebirge, die sie vom Meer abschneiden, versagt. Hinzu kommen marodierende Monsterhorden , die das Leben in Taphanaca recht kurz gestalten können.

Und so kommt es, daß hier jeder sich selbst der nächste ist. Alles, was irgendwie verwertet werden kann findet seine Abnehmer. Man streift einzeln oder in kleinen Gruppen durch die Region und nimmt sich (das Wenige) was man kriegen kann. Diese Knappheit an Lebensnotwendigen, die noch dramatischer ist, als sie es in der Vergangenheit in Subarashi war, hat wohl bisher auch eine Rebellion verhindert. Das und die unglaublichen Scharen an Mörderbienen, die den Himnmel durchziehen. Darüberhinaus mag zwar die Ergebenheit Zardos gegenüber hier bei weitem nicht so hoch sein, wie in Subarashi selbst, nichtsdesdotrotz hat jeder hier die Chance, Gnade vor seinen Augen zu finden. Deshalb bemühen sich nicht wenige zumindest nach Aussen den Schein einer Loyalität zu wahren. Zualledem sind Waffen in Taphanaca nicht erlaubt, so daß es nicht wenige Selbstbauten gibt. Selbst die Truppenkontingente sind eher schlecht als recht und mit den Überresten anderer Einheiten ausgerüstet.

Verspeist wird, was man kriegen kann - nicht selten den Nachbaren von Gestern. Kleidung ist sehr praktisch ausgelegt. Sie muß in erster Linie warm und trocken halten - ersteres ist durch die Nähe zum Blutigen Band kein Problem, letzteres dafür umso mehr. Einen gewissen Schutz vor spitzen Gegenständen verachtet ebenfalls niemand, das Aussehen interessiert dafür umso weniger. Für die Kleidung wird alles verwendet, dessen man habhaft werden kann, Baumrinde, wenige Tierfelle, geflochtenes oder gewebtes Haar und Ähnliches. Von der sprichwörtlichen Sauberkeit der Subarashi ist hier nicht viel zu spüren - bei manchem Bewohner kann man vor lauter Dreck nicht mehr erkennen, ob man Männlein oder Weiblein - oder etwas ganz anderes - vor sich hat. Dies führte im ganzen Imperium zu der recht ernsthaften Beleidigung “Du Taphanacai” oder auch “So schmutzig wie ein Taphanacai” - beides sprichwörtlich.

Die einzigen Anzeichen von Zivilisation finden sich in der näheren Umgebung von Remposhiro, dem Sitz des Kashiracho von Taphanaca, einer heruntergekommenen Burg, um die sich ein armseliges Dorf entwickelt hat. Hier blüht der Schwarzhandel mit den, aus der Mörderwabe gesendeten, Lebensmitteln und Bedarfsgütern. Gabe es in diesem Gebiet nicht einige Metalladern, so währe dieses Nasubako mit hoher Wahrscheinlichkeit schon vor Jarhunderten aufgegeben worden. Schon vor langer Zeit wanderten Subarashi, vor allem Angehörige der hier ehemals sesshaften Bergstämme in die wesentlich fruchtbareren Ebenen um das Takaru Hartanan Dondrakoi (Der Ort der Niederlage Dondras), einer Ringsee, die verschlossen wird von zwei Händen aus Vulkansgestein, die aus dem Wasser ragen. Die Legende sagt, hier fiel einst Dondra, im großen Krieg der Götter, geschlagen von Seth, und flehte um Gnade. Seth trennte seine bettelnden Hände mit einem Streich seiner Klaue von den Armen und stellte sie, nachdem er sie in das blutige Band getaucht hatte, als Zeichen seines Sieges an dieser Stelle auf - er ließ die Vulkane aufbrechen, auf daß sie als ewiges Mahnmal weithin sichtbar jedem seinen Sieg anzeigen - zur Vernichtung Dondras kam es nicht mehr, denn dieser nutze seine Chance um zu fliehen und sich zu regenerierern.

Aber zurück zum Thema - es soll sogar Subarashi gegeben haben, die noch viel weiter gezogen sind, bis weit in das heutige Actys hinein - allerdings ist noch nie jemand von dort zurückgekehrt. In den letzten Jahren konnte vermehrt ein Zuzug von Taphanactischen Siedlern beobachtet werden - argwöhnisch beeugt von den Ureinwohnern und den heimisch gewordenen Subarashi, aber es kam zu keinen größeren Ausschreitungen, da man sich offensichtlich weitestgehend aus dem Wege geht. Erhebliche Probleme treten allerdings immer wieder auf, wenn unterschiedliche Weltanschauungen aufeinanderprallen. Absolutes Unverständniss beider Seiten, wenn Subarashi einen Wald roden, um Holz zu gewinnen oder eine neue Siedlung anlegen und zu diesem Zweck das Wild aus dem entsprechenden Gebiet erjagen um es Seth zu Opfern, denn die Taphanacti sehen dies als Verbrechen an - was wiederrum auf vollkommenes Unverständniß der Subarashi stößt, die sich keiner Schuld bewußt sind. Zu leichten Unruhen kam es dann allerdings, als Taphanac eine Festung auf einer in der Mitte der Siedlung befindlichen Insel, der Uhradaka Morth (Insel der Finsternis - sie bekam ihren Namen wegen des tiefen düsteren Waldes, der sie fast vollständig bedeckt), errichtete und die Subarashi, die bis dahin keinerlei Steuern entrichteten, nun plötzlich für deren Unterhalt aufkommen sollten, obwohl sie sich Zardos zugehörig fühlen. Die weitere Entwicklung um Takaru Hartanan Dondrakoi wird sicherlich auch Auswirkungen haben auf die Entwicklung des Nasubako Taphanaca, denn dort hofft man darauf, daß sie bei einer weiteren Öffnung der Grenzen ein wenig Handel entwickeln könnte, der Taphanaca etwas Wohlstand bringen dürfte. Besonders große Hoffnung setzt man dabei auf die geplahnte Siedlung an der Ringsee, da diese sicherlich Handelsbeziehungen zu Zár hätte, welche dann unweigerlich durch Taphanaca laufen müßten.

Segment: Corigani - Reich: Subarashi
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