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Querschnitt von Stong-nil-lumen. Detailkarte aus My192.

Stong-nil-lumen - Der Steinkreis aus Nicht-Licht auf der Insel Caer. Das Herz der Finsternis in der Schwertwelt von Gorgan. In geheimen Runen in die grossen Steinblöcke, deren Ringe die ersten der Kreise der Finsternis bilden, ist das Zauberbuch der Schwarzen Magie gehauen, das Empir Nillumen. Hier lag der Kern der Macht der Dämonenpriester der Caer mit dem Schwarzstein des Dämonen Cherzoon, von hier aus eroberten sie ganz Tainnia und viele Lande Gorgans am Ende des Altertums.

stong-nil-lumen im Altertum Bearbeiten

Dieser »Steinkreis aus Nicht-Licht« (eigentlich sind es drei Steinkreise) ist zugleich auch das EMPIR NILLUMEN das Zauberbuch der Schwarzen Magie in Stein verewigt und steht im Herzen des Inselteiles von Tainnia, zwischen den Städten Caer an der Kladosküste und Akinborg am Machairas-Ende der Straße der Nebel und ophisch von Gianton, der ehemaligen Taurenstadt, an der der Titanenpfad (Taurenpfad) beginnt in der die Novizen der caerischen Dämonenpriester ihre Ausbildung erhalten und in der neuerdings die Gianten die Dämonenkrieger, geschmiedet werden. s-n-l hat einen Durchmesser von etwa 200 Schritt. Im Mittelpunkt befindet sich ein Abgang, der in tiefer liegende Bereiche führt – ein wahres Labyrinth von Tunneln, Gängen und Schächten die sich bis zum äußersten Steinkreis verzweigen, weit in die Tiefe führen und nach der Körpergröße von Tauren dimensioniert sind. Früher stand über diesem Abgang der Schwarzstein in dem der Dämon Cherzoon manifestiert war, doch ist dieser nach seinem Feldzug auf Drudins Eisberg in der Schattenzone verschollen. Nun hat hier der caerische Oberpriester Donahin seinen Sitz, der von Darkon, dem Herrn der Finsternis, beherrscht wird. Umgeben wird der Mittelpunkt von fünf Trilithen (Dreisteinen), die in Hufeisenform angeordnet sind und deren Öffnung nach Süden, in Richtung Schattenzone, weist. Jeder der Dreisteine ist über viermannshoch (7 Meter) und besteht aus hartem, dunklem, glattem und wie metallen wirkendem Urgestein. Die querliegenden Decksteine besitzen Einkerbungen, Visiere oder Schalen genannt, mit denen man Sonne und Mond (beim Auf- und Untergang zur Sommer- und zur Wintersonnenwende) und den Titanenpfad anvisieren kann. Jeder Fingerbreit an diesen Steinen weist Einkerbungen von Zauberrunen und -formeln auf, die – in der richtigen Reihenfolge und Aneinanderreihung angewendet – starke schwarzmagische Kräfte in sich tragen.

Der erste und innerste Kreis besteht aus Megalithen (Mehrsteinen) und ist geschlossen, d.h. die aufrechtstehenden Langsteine sind durch aneinandergereihte Decksteine miteinander verbunden. Alle Steine dieses innersten Ringes sind aus Meteor- oder Himmelsgestein gehauen und weisen eine Höhe von vier Mannslängen (6 Meter) auf. Die Decksteine weisen allesamt sogenannte Visiere auf, die sich sowohl auf ihrer Ober- wie auch ihrer Unterseite finden und der Beobachtung der Gestirne und der Bestimmung und Beeinflussung der Gezeiten dienen (Mond- und Sonnenfinsternisse). Auch die Megalithen sind übersät mit Runeneinkerbungen und bilden in ihrer Gesamtheit ein Kapitel des EMPIR NILLUMEN. Dieser Megalithenring bildet den 7 Kreis der Finsternis und ist Yhr gewidmet, dieser mächtigsten aller Schlangen des Bösen, die sich mit ihrem metaphysischen Körper durch viele Bereiche windet – und unter anderem auch Carlumen, Caerylls Fliegende Stadt, seit mehreren Menschenaltern fest in ihrem Griff hat.

Der zweite und mittlere Steinkreis wird von Monolithen (Einzelsteinen) gebildet. Sie sind dreimannshoch (4,5 Meter), klobig und wuchtig, manche besitzen Einschnürungen und scheinbar sinnlose Kerben; sie bestehen aus schroffem Gestein, das wie unbehauen (wie gewachsen) wirkt, doch sind auch diese Monolithen voller Zauberrunen, die in ihrer Gesamtheit ein weiteres Kapitel des EMPIR NILLUMEN ergeben. Sie weisen keine Visiere oder Schalen auf, denn die Gestirne und Gezeiten werden durch die Zwischenräume angepeilt. Dieser Monolithring ist zugleich der 2. Kreis der Finsternis und ist der Schlange Shyg geweiht.

Der dritte und äußerste Steinkreis besteht aus jüngerem Gestein, das in Höhlen und Grotten von »oben nach unten« gewachsen ist: Diese sogenannten Lochsteine – wie sie genannt werden, weil sie an den »Köpfen« alle durchlöchert sind – haben eine Länge nicht über zwei Mannsgrößen. Manche von ihnen haben »Hauben«, sind also oben verdickt, und durch sie können Himmelsereignisse, wie Mond- oder Sonnenfinsternis, bestimmt werden; darum werden sie auch Ereignissteine genannt. Auch sie sind voller Runen, die zusammen ein Kapitel des EMPIR NILLUMEN ergeben, gleichzeitig handelt es sich dabei um den 3. Kreis der Finsternis, der von der Schlange Rhota beherrscht wird.

Der Dämon Cherzoon, der schon seit urdenklichen Zeiten an diesem Ort in seinem Schwarzstein gefangen war, ließ s-n-l von den Tauren errichten. Er, Cherzoon, der vielleicht schon seit der Geburtsstunde der Dämonen (diesen gefallenen Schiedsrichtern, die den Kampf zwischen der Hexe Vanga und dem Krieger Gorgan hätten schlichten sollen) hier festsaß, überlistete das Riesengeschlecht. Er versprach ihnen, mit s-n-l nicht nur eine Brücke in die Schattenzone zu schlagen, sondern auch ins Taurenland, damit sie in ihre Heimat zurückkehren könnten. Dieses Versprechen löste er nie ein. Denn in Wirklichkeit ging es dem Dämon nur darum, mit dem Steinkreis aus Nicht-Licht eine Bastion der Finsternis inmitten der Lichtwelt zu schaffen und das EMPIR NILLUMEN zur Verstärkung seiner persönlichen Macht in Stein zu verewigen. Doch obwohl Cherzoons Pläne verwirklicht wurden und s-n-l fertiggestellt wurde, erreichte er nie seine hochgestellten Ziele. Weder konnte (oder wollte?) er sich in die Schattenzone absetzen und in seinen Körper zurückfinden, noch war es ihm möglich, von s-n-l aus diesen Teil der Lichtwelt fest in seine Gewalt zu bekommen. Erst in jüngerer Zeit war es ihm möglich, die Caer zu beherrschen und einen Dämonenkult zu gründen. Seinen größten Triumph feierte Cherzoon bei der Schlacht im Hochmoor von Dhuannin zur Wintersonnenwende im 39. Jahr Arwyn. Diese Auseinandersetzung, bei der die Kämpfer der Lichtwelt ihre schwerste Niederlage erlitten, wurde von s-n-l aus gewonnen. Das EMPIR NILLUMEN war zu allen Zeiten ein Anziehungspunkt für ehrgeizige Magier und Hexen, die die Schwarze Magie beherrschen wollten. Die Zahl jener, die hierherkamen, um Abschriften von diesem Zauberbuch in Stein zu machen, ist Legion, und die Zahl jener, die Abschriften von Abschriften verfertigten, geht ins Unendliche. Zu ihnen ist auch die Runenkundige Fahrna zu zählen, Steinmann Sadagars ehemalige Gefährtin, die letztlich ein Opfer der Finstermächte wurde. stong-nil-lumen, dieser Steinkreis aus Nicht-Licht, das EMPIR NILLUMEN, das Zauberbuch der Schwarzen Magie in Stein, ist als Gegenstück zum DRAGOMAE, dem Zauberbuch der Weißen Magie in Kristall, anzusehen.

stong-nil-lumen im Dunklen Zeitalter Bearbeiten

Nach Allumeddon fand hier in Stong-nil-lumen eine der grössten magischen Auseinandersetzungen des Dunklen Zeitalters statt, da der Held Mythor hier die ganze Macht des DRAGOMAE gegen das vierte Kapitel des Buchs der Alpträume BDA, gegen IRIDISTRA setzte, beide auflösend, was zum Sternenfall führte, der auch die Steinmänner Nykeriens aus ihrer Verzauberung durch die Alten Götter löste, da sich diese im Dunklen Zeitalter zurückgezogen hatten von Myra.

Iridistra hatte unter Stong-nil-lumen gelegen, in der geheimen Tiefe, in einer Hermexe im Bauch eines Yarls.
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