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Disambig-grau2 Dieser Artikel behandelt die Traumritter-Burg am Grünen Meer. Für das Ereignis im Dunklen Zeitalter auf Rodebran und Nykerien siehe Sternenfall (Ereignis)

Sternenfall ist eine Traumritter-Burg am Grünen Meer. Sie wurde von König Ragall von Silur entworfen, von seinem Architekten Arcus III. gezeichnet und bei einer Versammlung in seinem Palast im Silurischen Viertel von Chalkis vorgestellt und diskutiert. Dort drängt sich eine Gruppe von Personen um eine große Tafel, auf die der Grundriss des Bauwerks skizziert ist. Zu den anwesenden zählen einige der höchsten Würdenträger des Kaiserreiches, darunter Sunrise von Sakilia, die Hohe Ritterin der Traumritter, Phaedron Duras, als langjähriger Ratgeber von Kaiser Bofri Vertreter für Antharlan und Cassius Livius, General der Lichtliga. König Ragall erläutert die Zeichnung:


„Wie Novizin Athlone direkt festgestellt hat und wie Hohe Ritterin Sunrise bestätigte ist der Ort Iridistra als Standort einer Burg perfekt geeignet. Der Hügelrücken zwischen dem Dorf und dem Wald von Noma bietet genug Platz für viele Tausend Krieger und alle Einrichtungen, welche benötigt werden sie zu rüsten und zu versorgen. Seine Flanken sind so steil, dass sie einfach zu verteidigen sind und als wesentliches Bollwerk nur nur ein Halsgraben und ein Wall auf dem Grat errichtet werden muss, welcher der Hauptzugang zum Gipfelplateau ist. Natürlich werden wir eine Ringmauer um das Plateau ziehen, aber die kann bedeutend schwächer ausfallen, da sie nur Überfälle und Überraschungsangriffe abfangen soll. Der Hügel selber besteht aus festem Kalkstein, der dennoch leicht zu bearbeiten ist und bestes Baumaterial liefert. Der Wald von Noma nahebei bietet uns ausreichend Bauholz, ohne dass wir ihn dabei zerstören.“

Phaedron Dhuras erklärt, man werde die Stratega von Noma fragen müssen, bevor man ihren Wald dezimiert, könne so aber durchaus vorgehen.

Ragall führt weiter aus: „Hohe Ritterin Sunrise war vor allem beeindruckt, wie sehr der Hügel sein Umland beherrscht. Das macht ihn geeignet, ein weithin sichtbares Monument des Lichtes zu tragen, welches die Traumritterburg zu einem Symbol des Traumrittertums und des Kaiserreiches macht. Ich habe in den vergangenen Monden intensiv über dieses Monument nachgedacht und möchte einen sechsseitigen Turm mit 21 Stockwerken vorschlagen, bei dem die Seiten quer zum Grat des Hügels durch einen überdimensionalen Durchgang verbunden sind, so dass dieser Turm zugleich ein Tor bildet, dem man sich durch die Traumritterburg nähert und durch das man hindurch ins Licht schreitet.“

General Livius gefällt die Idee mit dem gigantischen Turm als Zentrum der Burg sehr, weithin sichtbar und doch wehrhaft, er hat aber Sorge wie man ein bleibendes Bauwerk mit 21 Stockwerken bauen kann, wo doch üblicherweise Burgtürme gerade maximal sechs Stockwerke erreichen.

Ragall antwortet: „Tatsächlich sind sechs Stockwerke für einen Burgturm, welcher der Verteidigung dient mehr als ausreichend und ein 30 Schritt hoher Bergfried eines Ritters kann auch dessen Herrschaftszeichen sein. Hier soll jedoch nicht nur das Kaisertum symbolisiert werden sondern auch die Macht des Lichtes an sich. Es geht also nicht darum, ein Verteidigungsbauwerk zu errichten, eine letzte Zuflucht oder einen Ausguck sondern ein Symbol. Nach Schriften der Thagothpristerschaft ist auch die Bauhöhe kein Problem, sie weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass gründlichste Fundamentierung, die Verwendung der besten Steine sogar im Innern der Mauern und sorgfältigste Bauausführung unabdingbar sind.“

Ragall erklärt weiter: „Um dieses Tor herum möchte ich im Kreis Heiligtümer des lichten Pantheons bauen, deutlich kleiner dimensioniert und entsprechend den Traditionen ihrer Kulte errichtet. Im Kontrast zum dunklen Kalkstein Burg sollen Heiligtümer und Tor aus weißem Marmor bestehen.“

Sunrise verweist darauf, dass eigene Planungen für den Bau des Heiligtums im fernen Iridistra bereits weit fortgeschritten seien. Vorgesehen ist ein Lichtdom, mit zunächst einem Geschoss und einem kristallenem Dach mit dreieckigen Paneelen, welche die Ecken des Dragomae symbolisieren. Von den Lichtdom seien über Gänge die Tempel der einzelnen Patrone oder zumindest ihre Baustellen erreichbar.

Ragall erwidert: „Eine Kuppel aus flachen Elementen halte ich nicht für baubar und flach geneigte Fenster schon gar nicht – zumindest dann nicht, wenn die Kuppel mehr als ein dutzend Schritt im Durchmesser zählen soll und Baumagie als Hilfe nicht zur Verfügung steht. Wenn wir jedoch eine Kuppel wollen, welche vielleicht 50 Schritt im Durchmesser haben soll halte ich das Projekt für ein eigenständiges Bauwerk, einen großen Pantheonstempel im Innern der Burg. Vielleicht sollten wir die Bauplätze der Einzeltempel vorab abstecken und den Raum in der Mitte freihalten, dass mit dem Kuppelbau dort begonnen werden kann, sobald das Gold bereit steht. Bis dahin hätten wir einen repräsentativen Platz, umstanden von den Tempeln der Patrone. Jene Patrone, deren Tempel noch nicht begonnen wurden könnten einstweilen durch Stelen repräsentiert werden.“

Phaedron schlägt vor, statt der Heiligtümer um das Tor sechs Nebentürme an allen Seiten des Turms zu errichten: Den Turm des Schwerts für die Ritter im Machairas, den Turm der Eulen für die Magier im Oklis, weil Schwert und Magie doch die Traumritter ausmachen. Den Turm des Altars für die Priester im Thysias, den der Leuchte für die Wissenschaftler, Archivare und Bibliothekare im Lychnos, den Turm im Klados für den Zweig der Traumritter, der den Weg der Traumritter nicht oder noch nicht gehen kann – für die Aspiranten in ihrer Vielfalt. Als letztes im Ophis den Turm der Dienerschaft, die alle anderen Aufgaben in der Burg und im Orden vornehmen, von Handwerkern bis Hebammen, von Bäckern bis Zeugwarten.

Ragall stimmt zu und ergänzt: „Mit verschiedenen Traumritterkandidaten aus verschiedensten Kulturen gab es bereits Streit um die Frage, ob sie in dieser monumentalen Burg leben müssen. Ich bin nicht überzeugt von ihrem strategischen Nutzen, aber ich habe dennoch eine Gruppe von Vorposten rings um die Burg vorgesehen, zur Kontrolle des Umlandes und als Alarmposten. Diese können durchaus anderen Bautraditionen entsprechen, genauso wie entsprechende Behausungen innerhalb der Burg. Die Burg selber muss natürlich Reichsarchitektur sein.“

Ragalls sechseckiger Turm als Hauptbau der Burg, Phaedrons sechs kleinere Türme rundherum, entsprechend der Zahl der myranischen Himmelsrichtungen. Innerhalb der Burg gemauerte Gebäude für die Garnison, als Ställe und Zweckgebäude. In der Burg selber oder in angemessener Entfernung Häuser oder Vorposten für jene Traumritter, welche ein Leben in den Häusern der Burg oder innerhalb der Burgmauern ablehnen. Zusätzlich ein Bauplatz für Sunrises Lichtdom und Heiligtümer für alle 21 Götter des Lichten Pantheons, entsprechend der Zahl der Welt. So soll die Lichtburg der Traumritter werden.
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