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Stämme der Squärkin Bearbeiten

(eine Auswahl der Stämme von Squärdrumen auf Kiombael aus dem Jahr der Ratte 417 n.P.)


Squinn Bearbeiten

In der Sprache der Squärkin bedeutet Squinn nicht anderes als Hexer. Die Squinn sind die Hüter der uralten Geheimnisse der Squärkin-Magier und erforschen diese mit großer Hingabe und Leidenschaft, doch meist mit mangelndem Verständnis. Die Besonderheiten der Magischen Macht wirken verstärkend auf die Squärkin-eigenen Eigenschaften Neid und Machtgier, wodurch die Geschichte der Squinns die zahlreichsten Fehden innerhalb eines Squärkin-Stammes verzeichnet. Da sich nachwievor die (völlig erlogene) These hält, daß die magische Macht eines Squinns direkt vom Weiß-Anteil seines Fells abhängt wurden rein weiße Squinns, die nicht so selten sind wie außenstehende denken, oft in jungen Jahren (oder Monaten) getötet, da man Einbußen eigener Macht durch diese befürchtete. Der Legende nach überlebte Daehsquinn seine Jugendzeit nur durch die Schläue seiner Mutter, die sein Fell einfach mit Farbe befleckte bevor jemand die Wahrheit erkannte.


div. Krieger Bearbeiten

Die Krieger-Stämme sind zahlreich und mächtig, selbst die niedersten Stämme haben eine ebensogute Chance auf einen Sitz im Rat der Macht wie die obersten Stämme der niederen Squärkin. Voll Verachtung schauen die Krieger auf alle anderen Squärkin herab (mit Ausnahme der Squinns natürlich) und längst wären diese alle versklavt worden, wenn sich die Krieger-Stämme nicht untereinander so sehr befehden würden. Nur acht Stämmen gelingt es seit längeren einen ständigen Sitz im Rat der Macht zu halten, um die anderen herrscht ein ständiges Gerangel und es geschah schon, daß sich die Zusammensetzung des Rates mehrmals während einer Sitzung änderte.

Die Krieger widmen ihr ganzes Leben ausschließlich der Kampfkunst, kaum einer von ihnen kann lesen oder schreiben. "Bücherratten" sind nach ihrer Meinung schwach uns ehrlos. Stattdessen mieten sie Squinnschreiber an, um diese niedere Arbeit zu erledigen, eine Gelegenheit, die letztere eifrig zum Spionieren nutzen.

Tunnler Bearbeiten

Der einst mächtige Tunnler-Stamm stellt noch immer die ausgebildeten Arbeiter und Baumeister der Squärkin, doch sein Einfluß ist in den Jahrhunderten der Stagnation genauso geschwunden wie sein Wissen. Allein in der Kunst des Tunnelbaus erreicht er noch die Qualität seiner Ahnen, ansonsten kann er nur einfachste Befestigungsanlagen errichten. Ihren Sitz im Rat der Macht haben die Tunnler längst verloren.

Patriarch und damit oberster Baumeister der Squärkin ist derzeit Reijk, der seine Herkunft direkt von den Erbauern Squärdalons herleitet


Händler Bearbeiten

Einst gab es bei den Squärkin zahlreiche Stämme, die jeder eine eigene Produktpalette anboten, die sich aber auch mit denen andere Stamme überschnitt und so heftige Konkurrenzkämpfe garantierte. Erst vor wenigen Jahren schloßen sich mehrere Stämme, die untereinander keine wesentlichen Konkurrenzprobleme hatten zusammen und verdrängten die verbleibenden unabhängigen Stämme in die Bedeutungslosigkeit, sprich der Sklaverei. Einzige Ausnahmen waren der hochspezialisierte Kräuter-Stamm und der unberechenbare Hamster-Stamm.

Der Zusammenschluß führte zu einer einzigartigen Konstellation unter den Squärkin, denn die Händler werden nun von einem Patriarchen-Rat regiert, von dessen Mitgliedern turnusmäßig einer zum Sprecher für den gesamten Stamm ernannt wird, aber ohne dadurch mehr Macht zu erlangen.


Träger Bearbeiten

Kräftig aber feige? Diese Squärkin sind teilweise sogar größer und kräftiger als jene der Krieger-Stämme, aber trotzdem hatte dieser Stamm nie den Ehrgeiz es zu einer machtvollen Position im Rat zu bringen. Manch ein Weiser setzt hier jedoch Feigheit mit Klugheit gleich, denn hätten die Träger versucht sich mit Waffengewalt durchzusetzen, hätte dies sicher die Krieger-Stämme auf den Plan gerufen, die es gar nicht gerne sehen, wenn gewöhnliche Squärkin ihnen Konkurrenz machen.

So verschafft sich der Träger-Stamm seinen bescheidenen Lebensunterhalt mit der Vermietung von Lastträgern.


Schiffsbauer Bearbeiten

Die Schiffsbauer sind eine Abspaltung des Tunnler-Stammes, welche vor einigen Jahrhunderten, als das Squärkin-Imperium einen Höhepunkt seiner Macht anstrebte, von Haarlosen-Sklaven die Kunst erlernte, hochseetaugliche Schiffe zu bauen. Nach dem Zusammenbruch in Folge Pondarons, versank der Stamm in die Bedeutungslosigkeit und wurde versklavt. Vor einigen Jahre wechselte der Schiffsbauer-Stamm in den Besitz des Squinn-Stammes über, dessen Seher ein Wiedererstarken der Squärkin-Nation hervorsahen.


Kräuter Bearbeiten

Wohl und Wehe der Kräutersammler hängt von der Macht seiner Hauptabnehmern, den Squinn und den Heilern, ab. Andererseits sind diese von der Zulieferung der Kräuterer abhängig, so daß man fast von einer Art Symbiose sprechen kann. Dies zeigt sich auch darin, daß der Patriarch des Kräuter-Stammes derzeit einen der sechs Sitze des Squinn-Stammes im Rat der Macht inne hat.


Läufer Bearbeiten

Ein machtloser Stamm, der nur noch nicht versklavt wurde weil seine Mitglieder die schnellsten Beine aller Squärkin hat und deshalb von allen Stämmen für Botengänge angeworben wird.


Hamster Bearbeiten

Den Squärkin vom Hamster-Stamm werden nahezu seherische Fähigkeiten nachgesagt. Keiner weiß wie, aber immer wieder gelingt es den Hamsterern zukünftige Engpässe im heiklen Versorgungsgefüge Squärdalons auszumachen und rechtzeitig ein Vorratslager anzulegen, welches sich später in bare Münze umwandeln läßt. Kein Wunder also, daß der Hamster-Stamm seit längerer Zeit, trotz einer ständigen Bedrängung durch die Übermacht der Krieger-Stämme, einen Sitz im Rat der Macht behauptet.


Vermittler Bearbeiten

Einer der mächtigsten Stämme der Squärkin haben die Vermittler dennoch keine Stimme im Rat der Macht. Das Kapital dieses Stammes ist seine absolute Neutralität wegen der er immer wieder zum Schiedsrichter zwischen befehdeten Stämmen gerufen wird, um zu vermitteln bevor es zu einem bewaffneten Konflikt kommt. Nur in ganz wenigen Fällen wurde ein Vermittler von einem Mitglied der unterlegenen Partei in Wut erschlagen, was zumeist das Schicksal dieses Stammes besiegelte, denn die Vermittler verstehen es meisterhaft, andere zu manipulieren und für ihre Zwecke einzuspannen. Diese Rache zieht sich über zahlreiche Jahre hinweg, doch wird sie von den Vermittlern stets gründlich vorbereitet und voll ausgekostet.

Nach Willen Daehsquinns wird der Patriarch der Vermittler, ein weiser alter Squärkin namens Vork, demnächst die Funktion eines Botschafters bei Kontakten zu fremden Reichen übernehmen.


Heiler Bearbeiten

Seit Jahrhunderten versorgen die Heiler die Verwundungen der Krieger oder die Verletzungen unvorsichtiger Tunnler. Mit Krankheiten haben sie weniger zu tun, denn Squärkin werden fast nie krank und jene schwächlichen Exemplare sind eine teure Behandlung nur selten wert. Auch für Krieger und Tunnler hat die Wiederherstellung einzelner Stammesbrüder nicht so große Bedeutung, als das sie den Heilern einen Sitz im Rat der Macht bringen könnte.


div. Bauern Bearbeiten

Fast ausschließlich außerhalb Squärdalons leben die zahlreichen Bauern-Stämme, von denen jeder sein eigenes Dorf bewohnt. Hauptprodukte sind Blaues Zuckerrohr und Sumpfgerste. Die Squärkin der Bauern-Stämme sind lausige Kämpfer und wurden nur deshalb noch nicht von den Jägern versklavt, da der Rat der Macht sorgfältig auf den Erhalt eines Gleichgewichtes achtet, das die Versorgung Squärdalons sicherstellen soll, und gelegentlich Krieger-Stämme mit der "Zurecht-Stutzung" der Jäger beauftragt.


div. Jäger Bearbeiten

Wie die Bauern leben auch die Jäger außerhalb Squärdalons in eigenen Dörfern, verdienen sich ihren Lebensunterhalt allerdings durch die Jagd auf die zahlreichen Tiere des Sumpfes, die für Squärkin fast ausnahmslos genießbar sind.

Die im Sumpf nahezu unsichtbaren Bogenschützen der Jäger-Stämme sind selbst bei den Krieger-Stämmen gefürchtet, die gelegentlich ausgeschickt werden, die Jäger in ihre Schranken zu verweisen.


Sklaven Bearbeiten

Einst war dieser Stamm auf Grund eines Wissens sehr mächtig, welches inzwischen bereits so lange verloren ist, daß nicht einmal die Art des Wissens noch bekannt ist. Um den drohenden Untergang, sprich die Versklavung des ganzen Stammes, zu entgehen, verkaufte man einen Teil des eigenen Stammes als Sklaven. Dies entwickelte sich zu einer Tradition und der mit einer hohen Vermehrungsrate gesegnete Stamm blühte wieder auf, denn Sklaven die risikolos erworben werden konnten und bei denen man nicht wie bei einem in Gesamtheit versklavten Stamm stets mit einer Rebellion befürchten mußte, waren stets begehrt.

Nach der Verbreitung des Fruchtbarkeitzaubers unter dem sich selbst die Sklaven rasant vermehrten, verlor der Stamm seine Bedeutung und damit seinen Sitz im Rat der Macht. Doch seit dem Aufbruch in neue Gebiete gewinnt der Sklaven-Stamm zunehmend wieder an Einfluß, zumal er sich in zwischen auch verstärkt dem Handel mit Sklaven aller Art widmet.

Derzeit herrscht im Sklavenstreit Streit, um die Nachfolge des letzten Patriarchen, welcher sich im durch zuviel Sumpfroggen-Schnaps verursachten Vollrausch selbst verkaufte.


Barden-Stamm Bearbeiten

Die Squärkin vom Barden-Stamm sind die Geschichtsschreiber der Squärkin. Ihnen obliegt das Festhalten wichtiger Ereignisse und an sie durch Aufführung von Theaterstücken oder Balladen zu erinnern. Dabei bringen sie es zu wahrer Meisterschaft, was auch gesünder für sie ist, denn nicht selten wurden schlechte Barden bei den sichtraditionell anschließenden Orgien verspeist. Patriarch der Barden ist derzeit der Sänger Surquan, der in jungen Jahren ein gewaltiges Epos über das untergegangene Squärkin-Imperium neu vertonte.


Siehe auch Bearbeiten

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