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Die Bewohner von Squärdrumen auf Kiombael sind die Squärkin.

Die Squärkin: Bearbeiten

Der Standard-Squärkin ist als Mann etwa 1,60 cm und als Frau 1,45 cm groß, beide recht dürr von Gestalt. Die Fellfarbe ist gewöhnlich braun in allen Schattierungen. Alle haben einen stark gekrümmten Rücken, der ihnen eine schnelle Fortbewegung auf allen Vieren, insbesondere in engen Tunneln erlaubt.

Andere Ausprägungen siehe unter Gesellschaftsform.


Geschichte: Bearbeiten

Die Geschichte der Squärkin liegt weitgehend im Dunkeln, da kaum schriftliche Aufzeichnungen existieren. Zu Pondaron kämpften sie auf der Seite der Finstermächte unter dem Darkon, den sie noch heute als Kriegsgott anbeten. Ihre Niederlage lasten sie in erster Linie der Großen Schlange an, die Verrat geübt haben sollen. Seitdem scheiterten sämtliche Versuche, sich wieder auszubreiten an internen Streitigkeiten unter den Stämmen, die immer wieder zu verlustreichen Bürgerkriegen führten.

Doch im Jahre 407 n.P. fand Daehsquinn vom Squinn-Stamm in einem der tiefsten Höhlen unter Squärdalon den uralten Fruchtbarkeitszauber der Squärkin. Mit dessen Hilfe gewann der Squinn-Stamm rasant an Zahl und Einfluß auch unter den verschiedenen Krieger-Stämmen. Nachdem Daehsquinn im Jahre 413 n.P. die Hohepriesterin der Großen Mutter zu seiner Hauptfrau machen konnte, obwohl sie aus einem Kriegerstamm kam, war er mächtig genug und schwang sich zum Herrscher über die Squärkin auf. Er nahm den traditionellen Kaisertitel ‘Erster unter Vielen’ an und ernannte seine Hauptfrau zur ‘Mutter des Volkes’, der Hohepriesterin des Pantheons der Nacht. Daehsquinn verbreitete den Fruchtbarkeitszauber, wodurch die Squärkin schon bald zahlreich genug waren, um den Versuch zu wagen, ihre Kontrolle über den gesamten Sumpf auszudehnen.

Siehe auch: Squärdrumen - Zeittafel

Religion: Bearbeiten

Die Squärkin beten zum Pantheon der Nacht, teils aus Furcht teils aus echter Hingabe. Ihre oberste Göttin, die auch als einzige einen Tempel in Squärdalon, ist die Große Mutter, die Mutter der anderen sechs Götter, mit deren Hilfe sie die Welt erschuf. Doch die Squärkin schuf sie allein und gab ihr die Welt, auf das sie diese eroberten und die anderen Völker versklavten.

Einer ihrer Söhne ist die Große Schlange. Er neidete den Squärkin die Welt und erschuf die Schlangen, um die Squärkin zu verschlingen. Noch wagte er es nicht sich gegen die Große Mutter aufzulehnen, doch zu Pondaron verriet er den Pantheon der Nacht und schloß Verträge mit den verhaßten Mächten der Sonne.Trotzdem ist er ein mächtiger Gott und man munkelt, der Squinn-Stamm erlangte von ihm ihre zahlreichen Geheimnisse.

Die Squärkin kämpften damals an der Seite eines Bruders der Großen Schlange, den sie nur ‘den Darkon’ nennen und seit damals als Kriegsgott verehren.

Muiran nennen die Squärkin ihren Gott der Erde, des Unterirdischen. Zu ihm beten alle die unter der Erde Zuflucht und Heimat suchen, die Tunnler-Stämme bitten ihn um seinen Segen, die Verschütten flehen ihn um Hilfe an.

Die Squalia, Herrin des Sumpfes, wird angerufen wann immer es um Belange der belebten Natur geht. Sie ist die Lautlose, denn nur sie befiehlt den Tieren Stille, wer der Heimlichkeit bedarf, versichert sich ihres Beistands.

Kquerzel ist der Herr des Lebens und des Todes, seine Macht läßt die Toten erwachen und die Lebenden zu Tausenden n Krankheiten dahin siechen. Er haust in den Tiefen des Meeres und holt sich beliebig Opfer von der Oberfläche. Reisende tun gut daran, ihn gnädig zu stimmen.

Nichts schmerzt mehr als die Schande und den Schuldigen nicht erreichen zu können, nichts ist schöner als Rache und der Schmerz im Auge des Opfers. Der Rächende betet zu Arkon, auf daß die Rache schnell kommt, aber lange dauert. Der Schmerz ist für Gott und Rächer gleichermaßen Befriedigung.


Gesellschaftsstruktur: Bearbeiten

Die Männer sind die bestimmenden Faktoren in der Squärkin-Gesellschaft. Frauen, so sagen sie, taugen nur zum beten und Squälin-werfen. Gerade durch diese beiden Dinge aber sind sie in einer stärkeren Position, als sich so mancher Patriarch eingestehen will. Sie stellen eine große Zahl der Priesterinnen und haben dadurch viel Einfluß im einfachen Volk. Durch eine besonders liebevolle Beziehung zu ihren zahlreichen Nachkommen, kann sich eine Hauptfrau zu weilen sogar gegen den Patriarchen durchsetzten.

Das Volk der Squärkin besteht aus zahlreichen Stämmen. Jeder Stamm wir von einem Patriarchen geführt, der sich so viele Frauen nehmen kann wie er will und dadurch im wahrsten Sinne, der Vater des Stammes ist. Verbindungen zwischen den Stämmen ist möglich, kommt aber selten vor, hauptsächlich bei den niederen Stämmen, die dadurch ihre Macht auszubauen hoffen. Die einzelnen Stämme sind ständig untereinander befehdet im Kampf um die Macht in Squärdalon. Nur innerhalb eines Stammes kennen die Squärkin so etwas wie Loyalität oder gar Vertrauen.

Der derzeit mächtigste Stamm ist der Squinn-Stamm, der ganz allein die Jahrhunderte alten magischen Geheimnisse der Squärkin hütet und erforscht. Der Squinn-Stamm fällt durch seine helle, braun-weiß gefleckter Fellfarbe auf. Sehr selten wird ein Squärkin wie Daehsquinn geworfen, mit reinem weißen und einer besonderem Verständnis der Magie. Aufgrund von Daehsquinns Macht haben die Squinns inzwischen sechs Sitze im Rat der Macht gewonnen.

Die Kriegerstämme sind zahlreich doch nur acht von ihnen haben genug Macht, um auch nur ihren einzigen Sitz im Rat auf Dauer zu halten. Das Fell der Krieger ist pechschwarz, Squälin, die durch einen ‘Unfall’ eine andere Farbe aufweisen werden umgehend getötet. Die Krieger sind im allgemeinen erheblich größer und kräftiger als andere Squärkin

Der einst mächtige Tunnler-Stamm stellt noch immer die Arbeiter-Krieger der Squärkin, doch sein Einfluß ist in den Jahrhunderten der Stagnation genauso geschwunden wie sein Wissen.

Die anderen Stämme sind weniger spezialisiert und zahlenmäßig weit überlegen. Mit den niedersten Krieger-Stämmen kämpfen sie im Rat der Macht um die untersten Plätze.

Der Rat der Macht ist offiziell die Regierung der Squärkin, doch solange sich die Stämme nur mit sich selbst beschäftigten, hatte er keinerlei reale Macht. Erst seit Daehsquinn die Stämme wieder für die Außenwelt interessierte, was hauptsächlich mit der Übervölkerung durch den Fruchtbarkeitszauber zusammenhängt, wird im Rat der Macht wieder konstruktive Politik gemacht.


Siehe auch Bearbeiten

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