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Die Sirrin bewohnen die Ebenen beidseits des Unterlaufs des Ruiji. Sie teilen sich diese Gebiete rechts des Flußlaufs mit Torreken und Trang, links mit den Ruikapi sowie vereinzelten Kolonien der Heboniken und Vanx-o-Riten.

Bei den Sirrin haben die Frauen nicht nur innerhalb der Sippe das Sagen, sondern gehen auch gemeinsam mit den Männern hoch zu Pferde auf die Jagd. Ja, sie bilden sogar eigene Kriegerinnenbanden zur Verteidigung des Stammes – allerding streng getrennt von den rein männlich besetzten Kriegerbanden, die die erste Front der Verteidigung übernehmen.

Auch der Stammesrat besteht fast ausschließlich aus weisen Frauen und den Matriarchen der Sippen. Die einzigen Männer im Rat sind der vom Rat ernannte Kriegshäuptling und dessen Stellvertreter. Die Männer legen in geschützten Nebentälern entlang des Flusses im Frühjahr Getreidefelder an, während die Frauen mit den Herden weiterziehen. Später folgen ihnen die Männer; im Herbst kehrt dann die ganze Sippe zu den Feldern und kleinen Obsthainen am Fluß zurück, um diese abzuernten und die festen Hütten des Winterquartiers wieder zu beziehen. Die Sirrin verehren vor allem Sher'n, daneben aber auch Ildru, H'ralv und Tard'm.