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Sin-tak - Toobur-maak (Bauministerin) des Reiches Tarn-A-tuuk.

Sin-tak wurde am 14. Tage des Dachsmondes im Jahre 389 n.P. als die erste von Zwillingstöchtern geboren, die einander wie ein Ei dem anderen ähneln (ihre Schwester Sin-sylatek ist eine begnadete Heerführerin, die das Kommando über die Burg Darikun übernehmen wird, sobald diese fertiggestellt ist). Zu Beginn des 5. Jahrhunderts machte sie sich einen Namen beim Ausbau von Ter-A-took, der von Barn-taak (dem derzeitigen Herrscher über Tarn-A-tuuk) veranlasst wurde. Als ihr Meisterwerk gilt die Große Zirkelhalle, die 414 n.P. in der Unterstadt fertiggestellt wurde. Auch viele Gebäude der Mittelstadt sowie die Große Bibliothek und die neue Gildenhalle in der Oberstadt weisen ihren unverwechselbaren Baustil auf.

Im Jahre 411 n.P. wurde Sin-tak zur Toobur-maak (in etwa dem Amt eines Bauministers vergleichbar) berufen. Sie hatte auch wesentlichen Anteil am Bau der Bronze-Mine in den Sylmik-Bergen 418 n.P. Gerüchteweise war ihre Mitwirkung dabei hauptsächlich auf ihr Misstrauen gegenüber dem Bergbaumeister Tor-bek zurückzuführen (das wohl einzig darin begründet ist, dass er ein Tor ist), dem sie die alleinige Verantwortung für die Mine nicht überlassen wollte. So ist nun diese Mine nicht nur eine der sichersten, sondern dank Sin-tak auch eine der angenehmsten, denn fast schon kann man sie als unterirdische Stadt bezeichnen, mit vielen Annehmlichkeiten, die man sonst nur in Ter-A-took (oder neuerdings auch auf den Burgen Ordena und Peritok) vorfindet.

Zu Beginn der Zeit des Großen Nebels ist Sin-tak in ihr Haus in der Oberstadt, einen vierstöckigen Palast, den sie selbstverständlich selbst erbaut hat, zurückgekehrt und widmet sich nun verstärkt ihrem Familienleben. Seit 406 n.P. ist Sin-tak mit dem Musiker Tabor-galit vermählt (der Clan Tabor stammt vom Volke der Baserta-batiis, das mit den Ter-baak eng verwandt ist und die großen Basalthochebenen Ilikbasta-akoota und Terbasta-akoota im Klados des Tarn bewohnt; die Baserta-batiis selbst nennen dieses Gebiet Basektys-guutor). Mit ihm hat sie eine Tochter und zwei Söhne.

Ihr jüngster Sohn Sin-berek (geboren 415 n.P.) ist Anwärter auf die Nachfolge zum Amt des Talarka-Reichshohepriesters. Seine älteren Geschwister treten eher in die Fußstapfen ihrer Eltern. Die Tochter Terak (wie an anderer Stelle bereits erwähnt wurde, ist dies ein sehr beliebter Name in Talarka-gläubigen Familien, denn er stammt von dem uralten Wort Terren-akra, das "Steinadler" bedeutet, und ist für Kinder beider Geschlechter gebräuchlich) (geboren 412 n.P.) ist sehr musikalisch und wird wohl den Beruf ihres Vaters ergreifen, während Iakil's (geboren 413 n.P.) Lieblingsbeschäftigung im Spiel mit Bausteinen besteht, aus denen er beachtliche (wenn auch kurzlebige) Werke erschaffen kann. Es heißt, Sin-tak habe manche Inspiration für ihre neueren Bauwerke (wie etwa den als "Drachenhort" bewunderten Tragot-Schrein in der Außenstadt) aus den Spielzeugbauten ihres älteren Sohnes bezogen.

Sin-tak's Persönlichkeit ist schwer zu beschreiben, da es außer ihrer Begeisterung für das Bauen keinen besonders hervorstechenden Charakterzug an ihr gibt. Dies soll nun nicht heißen, daß sie langweilig wäre, im Gegenteil, alle ihre Charakterzüge stechen in einem solchen Maße hervor, daß es schwierig ist, ihre Hauptcharakteristik zu bestimmen. Man könnte sagen, daß sie launisch ist. Doch welcher Künstler -und als solchen betrachtet sie sich zweifellos- wäre das nicht? Sie ergänzt sich damit auch hervorragend mit ihrem Gemahl, dessen Launen häufig die ihren ausgleichen, weswegen beide doch in nahezu unglaublicher Harmonie zusammenleben.

Von Gestalt und Antlitz würde ein Ter-baak Sin-tak als "herbe Schönheit" bezeichnen. Sie hat auch mit 34 Jahren¹ noch nichts von ihrer jugendlichen Anmut verloren, jedoch ihre Gesichtszüge sind energisch, ein Eindruck, der durch die vage an einen Adlerschnabel erinnernde Nase (übrigens ein körperliches Merkmal, auf das alle Sin wahnsinnig stolz sind) verstärkt wird. Mit pechschwarzen Haaren und purpur-violetten Augen verkörpert Sin-tak das Idealbild der Ter-baak.

¹) Dieser Text entstand im Jahre 423 n.P.


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