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Schwertmondzacke

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My094-Frostpalast.jpg

Der Frostpalast an der Schwertmondzacke am Hexenstern.

Schwertmondzacke - Diese Zaubermutter, deren Zeichen bezeich­nenderweise das Schwert ist und auf deren Mantel die dunklen Farben des Regenbogens vorherrschen, scheint durch ihre Vorgängerin, der Namenlosen, der Schwarzen Mutter vorbela­stet, wenngleich man ihr nicht deren egoistisches und destruk­tives Machtbestreben nachsagen kann.

Die Namenlose hat sich ei­nen Frostpalast erbaut, der eine Kälte ausstrahlt, die den Besu­cher erschauern läßt. Und diese frostige Atmosphäre mag we­niger auf Eis zurückzuführen sein, sondern mehr von einer Ge­fühlskälte herrühren, die diese Zaubermutter umgibt. Sie hat von ihrer Zacke alles Männliche verbannt, und sie umgibt sich vornehmlich mit Aasenmädchen, die in ihren luftigen Röckchen und den anliegenden, ärmellosen Oberteilen, die ihre zierlichen Gestalten besonders hervorheben, lieblich anzusehen sind. Doch sind auch diese scheinbar reizenden, puppenhaften Ge­schöpfe vom gleichen Männerhaß beseelt wie ihre Herrin, der soweit geht, daß die Namenlose auf ihrer Zacke selbst unter Tieren und Pflanzen nur die weibliche Komponente duldete.

MyK052.png

Karte der Zacke des (Schwertmonds, wo Namenlose, Schwarze Mutter, Zeremia, Zegel, Zirga), Zolira und Zonora ihre Paläste hatten am Hexenstern auf der Ophiswelt. - Detailkarte 052 von Helmut W. Pesch aus #My94 der Mythor-Serie.

Und all dieses Leben wurde durch der Namenlosen Magie auf die Vernichtung des Männlichen abgerichtet. Diese Einstellung zeigt sich auch in der Politik der , wenn sie sich gegen alle Versuche stellt, die Ophiswelt Vanga (das Weibliche) mit der Schwertwelt Gorgan (das Männliche) zu vereinen. Es ist also nicht ganz von der Hand zu weisen, daß der dunkle Palast der Schwarzen Mutter, an den der Frostpalast anschließt, Einfluß auf die Namenlose haben kann, wenn es auch sicherlich zu weit ginge, zu sagen, daß etwas von deren Geist der Namenlosen innewohnte und immer mehr Besitz von ihr er­griff.

Wie dem auch sei, der Einfluß der anderen Zaubermütter, die einst hier gewirkt haben und deren Ideengut noch ihren Palä­sten innewohnt, auf die aktuelle Zaubermutter kann nur von verschwindend ge­ringer Bedeutung sein. Zeremias Namen, die Vorgängerin der Namenlosen war, nennt man stets im Zusammenhang mit Fronja, denn zwischen beiden bestand eine enge Beziehung. An Ze­remias Palast reihen sich in Richtung Regenbogendom die mo­numentalen Bauwerke der Zaubermütter Zegel, Zirga, Zolira, Zonora, Zola, Zugre, Zamma und Zeide, deren Körper schon vor Jahrhunderten und Jahrtausenden zu Staub zerfallen sind, deren geistige Gesinnung aber noch in den Mauern ihrer Palä­ste weiterlebt.

Über die Zaubermütter, die vor Zeide von dieser Zacke des Hexensternes regierten, weiß man nichts mehr. Ihre Paläste stehen noch in Resten dicht am Regenbogendom, doch ihre Namen und Taten sind in Vergessenheit geraten. Man müßte schon im Buch der Welt lesen, um ihre Spuren zu finden, denn sie werden nicht einmal mehr in den Geheimen Gesängen der Zaubermütter namentlich genannt.
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