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Die Ruikapi oder Einhornleute führen ihre Abstimmung auf die Einhornhirten zurück, von denen sich ihren Mythen nach der Name der Einhorn-Insel in Wahrheit ableite; bevor die Zhaketer auf die Insel kamen, seien große Herden von Einhörnern durch die Wälder gezogen, gehegt und bewacht durch die Ruikapi.

Sie verehren vor allem Elvil und ihren geliebten Dondra, gelegentlich aber auch Ildru. Man findet sie heute vor allem im binnenwärts gelegenen Tiefland zwischen Vanxor-Stadt, Draskon und dem Ruiiji; viele ihrer Sippen ziehen noch heute als nomadische Hirten ihre festgelegten Routen im Lauf der Jahreszeiten, nur dass ihre Herden nun nicht mehr aus Einhörnern, sondern aus langhörnigen Rindern und den besten Pferden der ganzen Insel bestehen. Von jenseits des Ruiiji allerdings dringen immer wieder Berichte von altmodisch gekleideten Ruikapi-Frauen auf Einhörnern – die Beschreibungen derselben unterscheiden sich aber sehr voneinander.

Die Ruikapi tun sich aber nicht nur Tierhalter und -züchter hervor, sie sind auch hervorragende Reiter, und ihre alljährlichen Reiterspiele während der drei letzten Tage der Ssakat sind weithin berühmt; gelegentlich versuchen auch Angehörige anderer Reichsvölker, unter ihnen die besten Reiter der Moyteken und der P'nan'ara sie dabei herauszufordern, doch nur selten gewinnt einer dieser Herausforderer einen Preis, und noch nie seit Menschengedenken hat ein nicht aus­schließ­lich aus Ruikapi bestehendes Team eines der Mannschaftsreitturniere gewonnen, ob es nun um ein Ballspiel ging oder um das Einpferchen einer Herde wilder Stiere. So sind die Ruikapi sehr begehrte Rekruten für die Reitertruppen des Imperiums.