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Ruatatarashi

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Ruatatarashi Nasubako - Ein relativ kleines Nasubako von Subarashi auf Karcanon, langgezogen fällt die eine Seite in das Meer von Corigani (Coriganideguchi) ab, während es darüberhinaus noch eine Grenze zu Darkgond und Darghond hat. Ruata ist eine weite Hochlandebene, die bis auf kleine Gebiete durchweg an der Küste liegen. Im Ophis wird das Nasubako durch einen kleinen Gebirgszug abgeschlossen, in dem reiche Metallvorrähte vermutet werden.

Urbs Navis, etwa 3-4 Jahre Knotenpunkt der Provinz, als ehemalige Hauptstadt Ruathas mit großen Besitzungen und Hafenanlagen ausgestattet, wurde von Llyn Dhu Morth, einem Kleinreich Coriganis, das, wie schon vor ihm die Darhlearen, hier eine neue Heimstatt gesucht hat und diese, nach der Eroberung, in Urbs Navis gefunden hat.

Zwischenzeitlich billigt ein Vertrag Urbs Navis als Freie Handelsstadt befristete Unabhängigkeit zu. Die Llevunthe hat hier Ihr Stammhaus, ebenso wie Urbs Navis zur Vereinigung Myra gehört, die sich hier als Verteidiger des Handels aufspielt, hier ist auch der Umschlagplatz für alle Waren der Handelsroute in Richtung Corigani, für den Seehandel Darhghonds und den Seehandel Subarashis. Aber der Reihe nach. Nach der vertragsgerechten Eroberung durch Zardos, der jedem Bewohner freistellte, die Stadt zu verlassen, woraufhin knappe 40.000 die Stadt in Richtung Jelrees verließen Dadurch wurde die Stadt in den Folgejahren zu dem Einfallstor für Einwandere. Zusätzliche Anreize führten zu einem wahren Ansturm, der sich bis Bakanakasai auswirkte. Selbst von Darhtod, einer im Ophis von Urbs Navis vorgelagerten Siedlung, wanderten bewohner in Richtung Urbs Navis ab, so daß diese Siedlung nahezu verwaiste. Urbs Navis aber erblühte unter der führenden Hand des Kachirachos des Nasubakos, auch, weil sie den überwiegenden Teil des Seehandels abwickelte. Im jahre 413 wurde sie dann in einem Handstreich durch Heary Leah, Herrscher des auf Corigani bedrängten Reiches Llyn Dhu Morth, genommen und wehrte im nachfolgenden 2 Angriffe des Zardos ab, bevor mit ihm ein Vertrag ausgehandelt werden konnte. Durch weitere Zuwanderung aus Llyn Dhu Morth, Elay und Darhgond sowie von überall eintreffenden Händlern und Dienstleistern hat sich in der Stadt ein reger Gedankenaustausch entwickelt. Die gegenwärtige Verteilung der Bevölkerung liegt, entgegen dem Regionsdurchschnitt, bei etwa 7% Darhlearen, 13% Nyrgonder, 60% Subarashi, 10% Dhul, 5% Eylaner und 5% weitere Bevölkerungsgruppen.

Der, schon unter Zardos wieder zu gewissem Wohlstand gekommen, Stadt sieht man diesen auch an. Die durch den Krieg mit Darghond stark beschädigte Siedlung wird heute behherscht durch breite Prachtalleen, großzügige Parkanlagen und den ehemaligen Palast des Ruatatarashiherrschers, der, zweitweilig Sitz des Kachiracho, heute wieder Palast eines Herrschers ist. Eine große Hafenanlage umschließt weite Teile der Ahiasbucht - benannt nach einem Helden Dhargonds. Diese Namensgebung ist Teil eines Projektes, das der Bevölkerung, auch der Bevölkerung Darghonds, zu zeigen, daß das Leben im Imperium nicht schlechter ist als unter Joram - zumal man Ahias auch in der Mörderwabe Respekt entgegenbrachte. Diese Hafenanlagen, gebaut, um gigantische Mengen Güter umzuschlagen wurde während der Einnahme durch Heary Leah gerade zum Passagierhafen ausgebaut, was er dann auch beendete, denn erstmals besatnd auch die Möglichkeit, die großen Tempel Seths in dieser Region auch über See zu erreichen, eine wirklich große Erleichterung für Pilger.

Täglich wächst der Warenumschlag des Hafens an, immer mehr Schiffe tummeln sich an den kais um Handel zu treiben. Eines Tages, wenn die Encebolischen Besatzter aus Darghond vertrieben oder Abgezogen wurden - und Handel in größerem Maßstab wieder möglich wird - dann dürfte dem Aufstieg der Stadt nichts mehr im Wege stehen.

Darthod, die zweite große Siedlung war drauf und drann, zu einem langweiligen Vorposten am Rande des Nasubako, abseits aller Wege, zu werden, als sich die Geschehnisse in Urbs Navis überschlugen. Von heute auf Morgen hatte sie plötzlich wieder die Aufgabe, die Ruatatarashitoori zu überwachen und die nach Urbs Navis einlaufenden Schiffe zu registrieren, was sich nicht nur in einer Aufstockung der Stammbesatzung bemerkbar machte sondern auch in einer ausgiebigen Renovierung. Ihren alten Bestand an Zivilisten hat sie aber bei weitem nicht wieder erreicht.

Wirtschaftliches Rückrad der Region stellt die Ruatatarashitoori dar, deren verlauf an der Grenze zu Darkgond liegt, und die von Urbs Navis bis zur Ophisgrenze des Nasubako reicht. Sie wurde noch zu Zeiten Ruatatarashis erbaut und war lange Zeit in der Hand Darghonds. In den letzten Jahren wurde sie bis weit in den Ophis und Peristera weitergetrieben und bildet heute eine wichtige wirtschaftliche Achse der gesamten Besitzungen.

Durch Zuwanderer in den letzten Jahren hat sich das Verhältniss der Ureinwohner zu den Neuankömmlingen auf ungefähr 50% zu 50% eingependelt, allerdings hat bisher kaum eine Vermischung der Kulturen Stattgefunden, auch wenn zu ersehen ist, daß die jungen Frauen der Provinz eher der Subarashikultur anhängen während Männer verstärkt der Kultur Darhghonds zusprechen.

Wie gesagt, die Frauen und Mädchen, die bis zum Erscheinen Subarashis nur eine Nebenrolle spielten, kehren immer mehr ab von den schweren Gewändern ihrer Eltern hin zu den engen Kleidern der Mörderwabe, allerdings werden hier die Samtstoffe Ruatatarashis gegenüber dem MWStoff bevorzugt. es herrscht übrigens gegenwärtig der Modetrend vor, die Haare, entgegen der Tradition, kurz zu tragen, Je kürzer desdo knapp scheint die Parole zu sein, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, daß die alten Frisurengebilde recht aufwendig in der Handhabung waren. Die Männer hingegen tragen weite Hosen zu Schaftstiefeln und Hemden mit weiten Ärmeln. Krieger tragen das Haar lang, oftmals bis auf die Schultern und offen, während sich die arbeitende Klasse an Praktischeres hält. Ein Schwert gehört zur Standartausrüstung eines jeden Mannes (und auch immer öfter bei Frauen) wobei bevorzugt schwere Breitklingen verwendet werden. Bevorzugte Kleidungsfarben in diesem Nasubako sind neben Erdtönen auch noch Dunkelblau, Aschrot und einige Beigetöne, oftmals vermischt mit Grau. Einzig zu den vielen Festen, die hier ausgelassen gefeiert werden, stürzt man sich in einen Farbenrausch.

Durch die, sowieso schon vorherrschenden, Adles- und Zunftstruckturen war es ein einfaches, entsprechende Posten an Adelige zu vergeben und die Zünfte dem Kastensystem Subarashis anzupassen und neu zu ordnen, da die Bevölkerung bereits an ein solches System gewöhnt war. Im Ophis der Provinz befindet sich im Gebirge der größte Steinbruch der Kontinentalbesitzungen, ein großteil des in den Besitzungen verwendeten Steins und Marmors stammen aus diesem Gebiet und stellen damit, neben dem Fischfang und Waffenexport eine der Haupteinnahmequellen des Nasubako - und natürlich auch noch der Seehandel, der über Urbs Navis abgewickelt wird.

Reiche Fischgründe sorgen für hohe Fangquoten.

Segment: Karcanon - Reich: Subarashi - Provinz: Ruatatarashi Nasubako
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