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Regenbogendom

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Der Regenbogendom (Ausschnitt)

REGENBOGENDOM ~ Er steht im Zentrum des Hexensterns, ist kreisrund und hat einen Durchmesser von etwa 500 Schritt. Von hier streben die zwölf Zacken mit den Palastreihen der Zaubermütter sternförmig in deren Einflußbereiche. Den Mittelpunkt bildet die Lichtinsel mit einem Durchmesser von 100 Schritt, die wiederum den Nabel der Welt (Ophispol) mit Fronjas Schrein umhüllt. /

Der R. ist in vier Farbkreise und 21 Häuser mit je 12 Zimmern (für jede Zaubermutter eines) unterteilt, derfen Unterteilung je doch keine Rücksicht auf die Einflußbereiche der Zaubermütter nimmt, sondern anderen Gesetzen unterliegt. Jede Zaubermutter hat einen eigenen Zugang in den R., in dem der Hexenrat tagt, und hier sind die Zaubermütter einander gleichgestellt, egal welche gerade von ihrem Mond, Jahr oder Hexenkreis bevorzugt wird. Hier zählt jede Stimme gleich, das Zünglein an der Waage bildet die Erste Frau Fronja.

Der 1. und äußerste Kreis strahlt in den Farben tiefviolett/dunkelblau bis hellblau. Er wird darum Dunkelkreis genannt, und seine Farben verursachen Besuchern dementsprechend auch Depressionen, machen ihnen Angst, versetzen sie in Panik oder stimmen sie melancholisch. Zaubermütter können sich, je nach Wunsch, in solche Stimmungen versetzen lassen, sind ih­nen jedoch nicht absolut unterworfen.

Der 2. Kreis wird Grüner Kreis oder Grünkreis genannt, nach der Farbe, die ihn beherrscht, und zwar von dunkel nach hell, und hier verspürt der Besucher aufkeimende Hoffnung.

Es folgt als 3. der Rotkreis oder Roter Kreis, wo alles in den ver­schiedenen Abstufungen dieser Farbe leuchtet und den Besu­cher nicht nur optisch, sondern auch gefühlsmäßig in seinen Bann schlägt. Für den einen kann hier Rot die Farbe der Liebe sein, für einen anderen die Farbe des Blutes, sie kann ihm ein Glücksgefühl verleihen, oder aber auch ihn Schmerz empfin­den lassen, ihn befrieden, aber auch sein Temperament in Wal­lung bringen - je nach Veranlagung und Gesinnung. Die Far­ben demaskieren den Charakter, entlarven den Wolf im Schafs­pelz und zeigen den guten Kern in einer rauhen Schale.

Der 4. und Helle Kreis schließlich, der direkt an die Lichtinsel grenzt und sie umschließt, erstrahlt in den Farben rosa, orange bis zu hellem Gelb, und der Besucher, der bis hierher vordrin­gen konnte, muß als geläutert, frei von allem Zwist und Hader gelten. Anders wäre er gar nicht bis hierher gekommen.

Überall im R. begegnet man schönen Mädchen, die einander ähnlicher sehen als Schwestern. Ihr Haar ist weizengelb und fällt ihnen wie ein goldenes Vlies über die Schultern. Sie tragen bodenlange, luftige weiße Kleider. Dies sind die Fronja-Maiden, auch Jungfrauen genannt, die Dienerinnen und Gesellschafte­rinnen der Ersten Frau von Vanga, die alle deren Aussehen an­genommen haben. Da ihre einzige Aufgabe darin besteht, Fronja zu behüten und für ihr geistiges wie auch ihr leibliches Wohl zu sorgen, besitzen sie weder magische Fähigkeiten, noch übermäßiges Wissen.

Die sogenannten 21 Häuser, in die der R. unterteilt ist, besitzen zwar eine räumliche Begrenzung, doch ihre eigentliche Bedeutung liegt im übernatürlichen - im magischen Bereich. Jedes Haus hat ein eigenes Symbol und damit eine eigene magische Bedeutung. Einige dieser Symbole finden Sich auf dem Orakel-Leder, das Mythor einst von den Orakeltrollen in Theran erhielt - und drei davon (Sonne, Fünfeck, Doppelbogen) sind auf Mythors Gläsernem Schwert Alton zu sehen.

Diese insgesamt 21 Symbole, von denen jedes für ein Haus steht, haben auch eine entsprechende Zahl, von eins bis ein­undzwanzig, so daß ihnen nicht pur in der Syrnbolrnagie, son­dern auch in der Zahlenmagie besondere Bedeutung zukommt. Da jedes dieser 21 Häuser (21 Symbole, 21 Zahlen) auch zwölf Zimmer besitzt, verfügt jede Zäubermutter über ihr eigenes Haus, doch liegen die Zimmer räumlich nicht nebeneinander, sondern sind - nach einem magischen Muster - über den R. verteilt. Für Uneingeweihte der Magie mag diese Anordnung verwirrend erscheinen - und so soll es auch sein.

Ein kleines Beispiel soll zeigen, daß die raumliche Dezentralisierung kei­nen Einfluß auf magischen Zusammenschluß hat: Die Zim­mer von Haus 1 (oder 21) sind räumlich über den gesamten R. verteilt. Wenn sich aber alle zwölf Zaubermütter in das ihnen zur Verfügung stehende Zimmer von Haus 1 (oder 21) bege­ben, so sind sie einander unter dieser Zahl (oder Symbol) nahe, wie fern sie sich auch räumlich sind - und so kann der Hexenrat tagen. Es bedarf also nicht eines körperlichen Kontakts, son­dern eines rein geistigen/magischen.

Ein anderes Beispiel soll etwas Einblick in die Theorie der Zah­lenmagie geben (doch für die Praxis bedarf es etwas mehr, als bescheidener Rechenkünste - dies für übereifrige Adepten und Zauberlehrlinge). Die Karte vorn R. auf der Rückseite dieser Rubrik macht es in einem Diagramm deutlich, daß (in einem übergeordneten Bereich) immer die Zimmer verschiedener Häuser aneinandergrenzen und einen Bjock von 3 mal 7 Zim­mern ergeben, oder umgekehrt. Und das zwölfmal. Die Dreiersumme ist immer 33. Etwa: Zimmer 4 plus Zimmer 8 plus Zimmer 21. Oder: Zimmer 11 plus Zimmer 3 plus Zim­mer 19 usw.

Die Siebenersumme ist stets 77. Etwa: 4 plus 15 + 20 + 11 +13 + 9 + 5. Und: 8' + 16 + 1 + 3 + 14 + 17 + 18. Die realen Gegebenheiten, wie sie etwa Mythor vorfindet, fallen daneben nicht so sehr ins Gewicht, denn sie werden stets von den magischen Konstellationen geprägt und sind daher ständi­gen Veränderungen unterworfen.

Dagegen kommt den magischen Bedingungen im R. für die Hohe Hexenpolitik allergrößte Bedeutung zu.
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