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Ranoth

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Ranoth
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Basisdaten
Staatsform: Aristokratie, Stammesherrscher
Herrscher: Yaron vom Stamm der Sel
Hauptstadt: Eira
Bündnisse: unbekannt
Segment: Karnicon
Karte
Asylia.png

Ranoth war ein Reich im Asylia-Archipel. Der größte Teil des ranothischen Gebiets lag in den machairischen Eislanden, wo es an Manatao und Schetola grenzte. Zeitweise gehörten auch einige Inseln im Peristera von Alorr zu Ranoth.

Diese Inseln sind in den letzten Jahren nacheinander durch Wergols aus Salkerusura erobert und besetzt worden, was Ranoth auch deshalb schwer traf, da man doch die gleichen Gottheiten verehrt.

Zwei Nachbarn hatte Ranoth in den Eislanden des Machairas: Mit seinem Nachbarn Manatao im Peristera war es vor allem aus religiösen Gründen verfeindet - Ranoth verehrte vor allem Seth und andere Finstergötter, Manatao Dondra und Bajor. Mit dem im Phialae gelegenen Nachbarn Schetola, dem Herrschaftsbereich der Xnum-Priester, dagegen bestand lange Einklang, jedenfalls solange der Dularothomae die Finsternis auf Karnicon führte. Schetola hielt seine Eigenständigkeit damals verborgen und ließ seine Schiffe unter ranothischer Flagge fahren, mit stiller Zustimmung Ranoths.

Doch in Jahren 424 bis 435 führten innere Konflikte zum schrittweisen Zerfall des Reiches, verstärkt durch die aktive und erfolgreiche Missionsarbeit ausländischer Priester. Große Teile der Gebiete Ranoths in den Eislanden schlossen sich nach einigen Wirren Manatao an, einige Gemarkungen fielen an Schetola, lediglich Fischina blieb mit seinem Umland unabhängig und bezeichnet sich seither als Freie Stadt.


Ranoth im Sommer 424 n.P. Bearbeiten

424 sprechen die jüngsten Nachrichten aus Ranoth von Zerfall. Die lange Mißwirtschaft unter dem von seinem Amt wohl überforderten Yaron aus dem Stamm der Sel und seinem Hofstaat hat Wirkung gezeigt. Schon vor Yarons Regierungsübernahme hatten sich Bruchlinien gezeigt, hatten einzelne Provinzen nach Unabhängigkeit gestrebt - nur Yarons Person hatte damals den Verfall nochmals verhindert. Nun aber stöhnt die Bevölkerung unter der harten Knute einer dekadenten Priesterkaste, die wohl mehr sich selbst als Seth dient. Und über die manataosche Grenze strömen fremdländische Prediger Dondras ins leidende Land...


Ranoth im Winter 424/425 n.P. Bearbeiten

In den eisigen Landen jenseits der Städte ist man weiterhin froh von den Steuereintreibern und der blutrünstigen Umtriebe des Seth-Kultes verschont zu bleiben, und genießt die ungewohnte Freiheit. An der, ehemaligen, wie man wohl sagen muss, Grenze zu Manatao bietet sich der einsamen Jägern und Fallenstellern ein ungewöhnliches Bild- ein Eisvogel kreist am Himmel. Wo auch immer dieser landet treibt die Neugierde das wandernde Volk zu einem Besuch. Besuche, welche nicht ohne Folgen bleiben !

Dolman der Jüngere, seines Zeichens Herr über die Feste Ewiges Eis ist äußerst beunruhigt über die Gerüchte aus der Hauptstadt, und eilt mit gut 5000 Wolfsreitern gen Eira, um, wie er verlauten lässt, Recht und Ordnung wieder herzustellen. In der Quellengesegneten selbst ist die Lage undurchsichtig- mehrere Parteien scheinen einen Machtkampf auszufechten. Wer gegen Wen ? Und warum ? Dies bleibt dem Volk verborgen. Jedoch ist von Säuberungsaktionen die Rede, was ausreicht um den einfachen Bürger zu äußerster Vorsicht zu veranlassen.

Man meidet den Tempelbezirk, die Königspalast und vor allem die weitläufigen Kasernen, sogar die berühmten Badehäuser sind wie ausgestorben. Was dagegen im Inneren dieser und anderer Gebäude vorgeht, darüber können die Einwohner Eiras nur spekulieren- und hoffen, dass sich alles zum Guten wendet.

Fischina, das heruntergekommene Hafenstädtchen sieht abermals fremde Schiffe vor Anker gehen; schon zum zweiten Mal binnen weniger Monde ! Fürst Boros ist entzückt- und reibt sich, ob der zu erwartenden guten Geschäfte, eifrig die Hände.

Segment: Karnicon - Region: Asylia-Archipel - Myra-Fundort: WB60/11-12
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