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Patriarchat - Gesellschaftsform, in der alle Macht von männlichen Vertretern der Bevölkerung ausgeübt wird. Das zieht sich i.d.R. über alle Ebenen, von der Reichsführung bis zur Familie.

Eine besondere Rolle spielt das Patriarchat bei den Albianern, einem Volk im Thysias des Reiches Tarn-A-tuuk im Machairas von Kiombael. Der Rest dieses Artikels behandelt das albianische Patriarchat.

Das Patriarchat in der Gesellschaft der AlbianerBearbeiten

Die Gesellschaft der Albianer ist zweigeteilt: in der sogenannten "Freien Gesellschaft" dominieren die Frauen, während die Männer zwar frei, aber in allen Funktionen untergeordnet sind (z.B. als Diener, Tagelöhner, Knappen etc.). Der andere Teil der albianischen Gesellschaft ist das Patriarchat.

Hier sind die Männer der uneingeschränkte Herrscher, auch über die Frauen, die ihnen gehören. Die albianischen Patrone unterhalten ein ausgedehntes Netz von Frauenhäschern, die aus der "Freien Gesellschaft" Nachschub für ihre "Harems" herbeischaffen. Aus ihren leibeigenen Frauen suchen sie sich gelegentlich eine Gespielin zur Fortpflanzung aus. Töchter aus einer Verbindung mit einer Leibeigenen werden an andere Patrone verkauft, Söhne hingegen sind entsprechend dem Geburtsrang am Erbe des Landbesitzes und Vermögens beteiligt.

Die Macht der Patrone gründet sich auf ihren Landbesitz. Fast alles landwirtschaftlich nutzbare Land, und damit die Grundlage der Ernährung der Albianer, liegt in der Hand des Patriarchats. Die großen Ilvurian-, Nußbaum- und Obstplantagen, die ausgedehnten Forstwälder sowie sämtliches Ackerland gehören den Patronen. Darüberhinaus verfügen nur die Patrone über das notwendige Wissen, um den Ländereien den für die Ernährung der Albianer notwendigen Ertrag abzuringen. Deswegen haben die Freien Frauen nie gewagt, gegen das Patriarchat vorzugehen, obwohl sie dazu mühelos militärisch in der Lage wären. So haben sich also Patriarchat und Freie Gesellschaft jahrhundertelang in fragwürdiger "Harmonie" nebeneinanderher entwickelt.