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Ordomar

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Ordomar - Ein Reich im Bereich des heutigen Kiombael, im Hochland zu Füßen (gen Oklis) des Gebirges im Machairas des Gorganischen Kontinents. Ordomar wird vom Obersten Clanlord Ordomars und Patriarchen von Traedoch regiert, dem der Rat der Clans beratend und mitunter auch vertretend zur Seite steht. Letzter bekannter Oberster Clanlord vor Ausbruch der Zeitpest auf Kiombael war Tel-Soronar el Ereb. Nach dessen ernsthafter Erkrankung im Jahre 418 n.P. wurde Tel-Sorontar durch Clanlord Gisbern Lairdos vertreten. Bekannte Nachbarn Ordomars sind Squärdrumen im Phialae, Nialsen-Orchugren im Bathron sowie Tarn-A-tuuk im Peristera

Einhornmond 434 n.P. Irgendwo im Machairas von Ordomar Bearbeiten

TAT-Ordomar.jpg
Die Waffen klirrten ringsumher. Thareb hieb mit seinem Breitschwert um sich, und konnte vorerst die Angreifer auf Abstand halten. Doch es waren zu viele, und auf allen Seiten sah Thareb seine Vettern und Brüder unter den Schwerthieben der Gegner und ihren hinterhältigen Pfeilsalven fallen. Schon flogen die ersten Brandpfeile in Richtung der strohgedeckten Häuser, die wie Zunder Feuer fingen und aufflammten. Die Schreie der Kinder und Frauen mischten sich unter das Kriegsgebrüll der Kämpfenden.

Zunehmend verzweifelter wurden die Bewegungen Tharebs und seiner Verwandten, es gab keine Hoffnung mehr für seine Familie. Am Horizont erhoben sich Wolken, die wie Rauchschwaden aussahen und vom Schicksal der Nachbarfamilien kündeten. Noch ein verzweifelter Schlag gegen seinen Widersacher, den Thareb damit tatsächlich zu Boden strecken konnte, doch schon stürzte sich der nächste Halunke auf ihn. Ein Schlag betäubte Thareb, und er sank zu Boden... In einem letzten Aufbäumen seiner Sinne glaubte er zu erkennen, dass das, was er für Rauchwolken gehalten hatte, in Wirklichkeit eine rasch wachsende Staubwolke war...

Es mochten wenige Augenblicke oder auch viele Stunden vergangen sein, als Thareb wieder zu sich kam. Zu seiner großen Überraschung hörte er ringsum noch immer Kampflärm, sogar lauter als zuvor. Dabei war doch der Kampf schon so gut wie verloren gewesen, als er zusammengebrochen war. Zu seinem noch größeren Erstaunen sah er anmutig schlanke Gestalten zu Pferde in graziösen Bewegungen mit ihren fremdartig anmutenden gekrümmten, eleganten Klingen die Feinde niedermähen, die ihr Heil vergebens in überstürzter Flucht suchten. Doch wie es schien, waren die unbekannten Reiter nicht willens, auch nur einen einzigen dieser Bestien entkommen zu lassen.

Benommen setzte Thareb sich auf und beobachtete das verwunderliche Schauspiel, und nach einer Weile fiel ihm auf, dass bei den Häusern einige Dächer zwar geschwärzt waren (und sicher neu gedeckt werden müssten), aber alle Feuer gelöscht waren. Zwischen den Hütten beugten sich anmutige Gestalten ähnlich den Reiterinnen (Thareb war sich mittlerweile fast sicher, dass es sich um Frauen handeln musste, wie unerhört das auch erscheinen mochte) über die Frauen und Kinder, die noch unter der Einwirkung des Schocks standen, oder welche Verbrennungen davon getragen hatten. Offenbar hatten sie heilende Hände, was deutlich besser in Tharebs Verstandeswelt passte als Säbel-schwingende Kriegerinnen.

Die Fremden sprachen in melodiösen Stimmen, und obwohl ihre Worte die der Allgemeinen Sprache waren, schien ihre Rede exotisch. Dennoch verstand Thareb, dass die Albianerinnen, denn um solche handelte es sich bei den anmutigen Reiterinnen und Heilerinnen, gekommen waren, um die zersplitterten ordomischen Clanlande unter dem Schutz von Tarn-A-tuuk wieder zu befrieden und zu einen. .

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