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Opferrituale in Borgon-Dyl

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Opferrituale in Borgon-Dyl - für BORgon


Opfer an Borgon werden in Borgon-Dyl regelmäßig, größere Opfer zu besonderen Anlässen, in den dem Schütterer geweihten Tempeln dargebracht. Große Opferzeremonien laufen immer nach dem gleichen Ritual ab:

Am ersten Tage der Opferungen werden 10 ausgesucht edle Stiere von kampfesmutigen Jünglingen (i.d.R. Novizen oder vielleicht der ein oder andere Jüngling aus der Nachbarschaft, der sich dieses Recht durch besonders tapfere Taten erworben hat) im waffenlosen (!) Kampf getötet, womit den Heiligen Tieren BORgons die gebotene Ehre erwiesen wird. Der 11. und edelste (und wildeste) der Stiere wird vom ranghöchsten im Tempel anwesenden BORgon-Priester getötet und BORgon somit als wertvollstes Opfer dargebracht. Ausnahmen davon bilden Opferungen anlässlich von Priesterweihen. In diesem Falle wird der 11. Stier vom Weihe-Anwärter getötet, gewissermaßen als letzte Prüfung für die Eignung zum BORgon-Priester.

In den folgenden 11 Tagen werden Kampfspiele durchgeführt, bei denen sich die wackersten Recken Wettkämpfe in allen möglichen Kampf- und Sportarten liefern. Es gibt keine festgelegte Auswahl der Wettkampfdisziplinen, jedoch werden waffenloses Ringen, Zweikampf mit Axt und Schwert, Stierhatz sowie Kraftübungen immer vertreten sein.

Am letzten Tage schließlich werden 11 edle Schwerter und/oder Äxte geopfert. Üblicherweise werden besonders prunkvolle und dennoch äußerst kampftüchtige Waffen speziell für die Opferung angefertigt (die Kunstfertigkeit dabei hängt natürlich von der Höhe der für das Opfer bereitgestellten Geldmittel ab).

Jeder Tag der Zeremonien beginnt und endet mit folgendem Gebet an BORgon, vorgetragen vom ranghöchsten im Tempel anwesenden BORgon-Priester, wobei die Worte „BORGON“, „Kampf“, „Stier“, „Wolf“, „Stärke“, „Kraft“, „Mut“ und „Macht“ vom Choral der niederen Priester und Novizen untermalt werden (im Gebetstext unten kursiv angegeben):


„Oh BORGON, Beschützer unseres Volkes, nimm unsere Opfer in Gnade auf, und erfreue Dich des furchtlosen Kampfes, den die Jünglinge DEINES Volkes zu DEINEN Ehren austragen; verleihe unseren tapferen Kriegern die Kraft, <hier folgt die Beschreibung einer dem Anlass gemäßen Mission für Borgon-Dyls Krieger>; führe den Arm derer, die DEINE Macht in die Welt tragen, mit der Stärke des Stieres und der List des Wolfes; gib den edlen Beschützern DEINES Volkes Kraft und Ausdauer, und sie werden sie mit ihrem Mut zu einer unüberwindlichen Macht verbinden, die unsere Feinde erzittern lässt, als wären sie der Boden, der durch DEINE Macht erschüttert wird. Es sei der Stierthron ein ewiger Hort DEINER Macht, und allen, die ihm dienen, sei DEINE Kraft - oh BORGON, stärkster unter den Göttern!“

Häufig werden Opferungen an BORgon auch „im Felde“ vorgenommen, also bei Heeren, die vor einer besonderen Herausforderung stehen. Die Zeremonie im Felde unterscheidet sich in ein paar Kleinigkeiten von der Tempelzeremonie:

Zum einen ist im Feld nicht notwendigerweise ein BORgon-Priester anwesend. In diesem Falle wird die Zeremonie vom ranghöchsten BORgon-gläubigen Krieger oder Heerführer geleitet. Zum anderen dauert die gesamte Zeremonie lediglich drei Tage, wobei der erste Tag der Opferung der Stiere und der letzte der Opferung der Waffen vorbehalten ist, ähnlich wie in einer Tempelzeremonie, während am mittleren Tag (also nur einen Tag statt der sonst üblichen 11) Wettkämpfe stattfinden.

Dem Kampfe mit den Stieren am ersten Tage stellen sich die 10 wackersten Recken des Heeres. Den 11. Stier übernimmt der Leiter der Zeremonie. Die Tiere für Opferungen im Felde werden üblicherweise vom Heerestross mitgeführt.

Bei den Wettkämpfen am mittleren Tag steht Waffenkampf im Unterschied zu den Kampfspielen bei der Tempelzeremonie nicht auf dem Programm, denn diese könnten in ernsthaften Verletzungen oder gar Todesfällen enden, wodurch die Kampfkraft des Heeres geschwächt werden könnte.

Bei den Waffenopferungen am dritten Tage ist es üblich, Waffen geschlagener Feinde zu opfern, oder auch diejenigen gefallener Kameraden.

Auch die Gebetszeremonie im Felde unterscheidet sich geringfügig von derjenigen im Tempel. Zum einen wird das gesamte Gebet von allen anwesenden BORgon-gläubigen Kriegern und Heerführern und ggf. Priestern im Chor gesprochen. Zum anderen weicht auch der Text des Gebets geringfügig ab:

„Oh BORGON, Patron der Heere, nimm unsere Opfer in Gnade auf, und erfreue Dich des furchtlosen Kampfes, den die Recken DEINER Heere zu DEINEN Ehren austragen; verleihe unseren tapferen Kriegern die Kraft, <hier folgt die Beschreibung der jeweiligen Herausforderung, der sich das Heer zu stellen hat>; führe den Arm derer, die DEINE Macht in die Welt tragen, ...“

Der restliche Wortlaut ist identisch mit den Gebeten im Tempel.

gez. Ralkan n'Doye

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