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Nomm

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I. Die Rassen innerhalb des Volks der Nomm Bearbeiten

Innerhalb des Volks der Nomm gibt es zwei Rassen:

  • 1. Die Rasse der Dschunkas
  • 2. Die Rasse der Menschen


l. Entstehungsgeschichte Bearbeiten

Die Rasse der Dschunkas und die Rasse der Menschen haben beide Wurzeln glei­chen Ursprungs, denn früher bestand das Volk der Nomm nur aus einer Rasse, der Rasse der Menschen, und keiner dachte im geringsten daran., daß es in naher Zu­kunft eine Trennung innerhalb dieses Volks geben würde. Bisher führten die Nomm ein Leben mit starker Verbundenheit zur Natur, sowohl in den Tiefebenen im Süd­westen als auch im Dschungel, der sich über den Rest Nommaniens erstreckt.

Doch mit der Zeit ging die Naturverbundenheit der Nomm verloren, da die Menschen glaubten, dem feuchtheißen Tropenklima und den Gefahren des Dschungels mit all seinen Raubtieren und Giftpflanzen in längerer Hinsicht nicht gewachsen zu sein und niemals Herr über diese Landschaftsform zu werden. Daher entschied sich der größte der damaligen Bevölkerung für den Weg in ein immer zivilisierteres und verweichlichteres Leben. Beinahe die gesamte Bevölkerung verließ den Regenwald, und in Kürze zog eine Horde von fast 110000 Menschen in die Tiefebenen im Thysias Nommaniens zu den bereits 25000 dort Ansässigen, wo ein milderes und angenehmeres Klima herrschte, so daß die Ackerflächen einfacher zu bebauen wa­ren, und die Menschen nicht mehr die Anstrengungen des Sammeins von Früchten auf sich nehmen mußten. Sie gründeten Städte und Dörfer, in denen sie sich ge­meinsam niederließen. Dort bauten sie feste Unterkünfte aus Lehm oder Stein, die komfortabler als die früheren Baumhäuser, Holzhütten oder Erdbauten im Dschun­gel waren. Sie fingen sich Tiere und hielten diese nahe der Häuser in Ställen und Gehegen, so daß sie neben der mühseligen Tätigkeit des Sammeins auch die An­strengung und Gefahr der Jagd nicht mehr bewältigen brauchten. Außerdem ver­teilten sie die täglich notwendigen Arbeiten so untereinander, daß die Arbeit eines jeden einzelnen möglichst gering war, und sie sich nur auf eine Tätigkeit speziali­sieren brauchte, was schnell dazu führte, daß die Menschen mit der Zeit untätig und faul wurden. Zudem trieben sie diese Verweichlichung ständig voran, indem sie bemüht waren, durch praktische Erfindungen die bereits wenig gewordene Ar­beit noch weiter bis auf ein Minimum zu verringern oder nach Möglichkeit sogar ganz einzustellen. Dieser Gruppe schloß sich damals die gesamte Bevölkerung der Nomm an, bis auf eine kleine Schar von ungefähr 3 60 Personen, was in etwa einem Tausendstel der Gesamtbevölkerung der Nomm entspricht Diese kleine Schar von nur 360 Personen spaltete sich vom Rest des Volks der Nomm ab, da sie nicht bereit war, sich dem verweichlichten Lebensstil der breiten Masse zu beugen. Daher entschlossen sich deren Anhänger, überzeugt von ihrer Le­bensauffassung, naturverbunden mit den anderen Geschöpfen der Erde zusammen­leben zu müssen, ein Leben inmitten der Natur unter den Pflanzen und Tieren zu führen. Hierzu nahmen sie die Gefahren und oftmals harten Anstrengungen der Jagd, mit denen sie täglich konfrontiert werden sollten, auf sich, um die erhoffte Herrlichkeit der Natur, die ihnen Dondra geschenkt hat, zu erleben und sich selbst in diese Umwelt zu integrieren, damit es ihnen später vielleicht einmal gelingen würde, selbst über diese herrschen zu können (natürlich als väterliche Hüter und Wächter, nicht als Unterdrücker und Ausbeuter). Daher blieben sie allein im gro­ßen Dschungelgebiet zurück und folgten nicht der Abwanderung des restlichen Teils ihres Volks in die Tiefebenen im Südwesten des Reichsgebiets der Nomm. Somit spaltete sich das Volk der Nomm in zwei Teile:

  • 1. Das Stadtvolk, mit einer Bevölkerung von fast 360000 Menschen, das sich in den Tiefebenen im Südwesten Nommaniens ansiedelte oder bereits dort gelebt hatte.
  • 2. Das Dschungelvolk, mit einer Bevölkerung von nur ungefähr 360 Menschen, das der Wanderung des größten Teils der Nomm als sehr kleine Minderheit in die Tiefebenen im Südwesten Nommaniens nicht folgte und allein im riesigen Dschungelgebiet zurückblieb.

Die Anhänger dieses Teilvolks der Nomm waren Nomaden. Sie lernte bald die Ge­fahren und Tücken ihrer zwar nicht gänzlich unbekannten, aber doch teilweise neuen Welt kennen, die ihnen in der großen Gruppe des im Dschungel lebenden Teils der Nomm bisher verborgen geblieben waren. Sie erkannten, daß töten und getötet werden zum Alltag gehörten. Auch die Nahrungsbeschaffung wurde ein un­vorhergesehenes Problem, weil das Jagen viel Übung , Kondition, Kraft und Mut ge­nauso wie geeignete Waffen, die noch nicht vorhanden waren, erforderte. Besonders die Kondition war von großer Bedeutung, da der Körper dem feuchthei­ßen und außerdem noch ungewohnten Tropenklima hohen Tribut zollen mußte, und es daher nicht selten passierte, daß man bei der Nahrungsbeschaffung schnell vom Jäger zum Gejagten wurde, da auch die Tiere das Fasten nicht lieben, und somit für diese auch Menschen ein gefundenes Fressen waren. Die Ernährung von Pflanzen brachte ebenfalls einige Gefahren mit sich, denn nicht alles, was gut und schmackhaft aussieht, ist auch verträglich und gesund. Somit standen nicht selten giftige Pflanzen ungewollt auf der Speisekarte, denn niemand wußte über die bisher gesammelten Erfahrungen der Nomm hinsichtlich giftiger Pflanzen Bescheid.

Schließlich wurde ein Drittel des Dschungelvolks, von Raubtieren als gefundenes Fressen getötet oder erlag dem Gift der Pflanzen, was nicht selten einen langen qualvollen Tod bedeutete. Somit sank die Anzahl der Überlebenden auf 240, von denen mit der Zeit nochmals 25% wegen der extremen physischen Belastung durch das feuchtheiße Tropenklima oder wegen häufigen Hungerns dahingerafft wurden. Somit war die Bevölkerung des Dschungelvolks auf nunmehr die Hälfte von nur noch 180 Personen dezimiert worden.

Diese großen personellen Verluste hielten das dadurch noch kleiner gewordene Dschungelvolk jedoch nicht davon ab, seinen Kampf in der Natur fortzusetzen, um das angestrebte Ziel, sich in die Umwelt einzufügen und später Herrscher über diese zu werden, zu erreichen.

So gelang es dem abgespaltenen Dschungelvolk mit der Zeit doch, nach dieser an­fänglichen, doch sehr verlustreichen Zeit mit all ihren Schwierigkeiten die Gefahren und Problemen dieses Lebensstils zu meistern und sich die Natur größtenteils zu unterwerfen. Dies lag wohl insbesondere am festen Glauben an Dondra, den Gott, den die Nomm bis heute verehren. Aus diesem Glauben schöpften sie immer wieder neue Kraft und Hoffnung, die sie dringend benötigten, um in ihrer bisher so mißli­chen und schwierigen Lage nicht zu verzweifeln.

So entwickelten sie bald Waffen ( Pfeil und Bogen, Speer, Messer, Steinschleuder, Axt. . .) für die Jagd, die ihnen diese deutlich erleichterten, da sie die Tiere aus weiteren Entfernungen erlegen konnten und dadurch keinen größeren Gefahren mehr ausgesetzt waren. Die Wirkung der Waffen steigerten sie noch, indem sie de­ren Spitzen und Klingen in das Gift getöteter Schlangen oder giftiger Pflanzen tunkten, deren Wirkung sie selbst in jüngster Vergangenheit kennengelernt hatten. Hierdurch konnten sie die Tiere je nach Giftart entweder sofort töten oder nur be­täuben, was ihnen die Möglichkeit gab, Tiere gefangen zu nehmen und nahe ihrer Unterkünfte zu halten. Hiermit war ein erster Schritt in Richtung Tierzucht und Viehhaltung getan.

Auch beim Sammeln machten sie Fortschritte, da sie im Laufe der Zeit erkannten, welche Pflanzen wohlschmeckend und genießbar, welche giftig und unverträglich waren, wobei ihre toten, durch das Pflanzengift hingerafften Volksgenossen wun­derbar als unfreiwillige Testobjekte gedient hatten. Alles hat eben seine guten und schlechten Seiten.

Zudem wurde der Körper der Menschen resistenter und stellte sich auf das extreme Klima ein, das sie jetzt bei weitem als nicht mehr so kräftezehrend wie zu Beginn des Lebens im Dschungel empfanden.

Mit der Entdeckung des Feuers, das für sie selbst angenehm wärmend und hell war, dessen Gefahr der Brennbarkeit sie jedoch auch zu spüren bekamen, als einige ihrer mühselig getrockneten Pflanzen in Flammen aufgingen, und ab und zu auch eine Holzhütte oder ein Baumhaus niederbrannte, gelang es dem Dschungelvolk schließ­lich, sich seine Feinde, die Raubtiere, gänzlich vom Leibe zu halten, da sich diese anscheinend vor der Hitze und dem grellen Licht des Feuers fürchteten. Somit überwanden sie die Gefahren und Tücken ihres Lebensraums und schafften es, Herr über die Natur zu werden und über Tiere und Pflanzen zu regieren. Den­noch achteten sie ihre Umwelt sehr und nahmen beim Jagen und Sammeln nur so viel, wie sie wirklich zum Leben benötigten, genauso wie sie es insbesondere bei ihren ärgsten Feinden, den Raubtieren, beobachtet hatten. Dondra erkannte, daß dies gut war und war stolz auf ein so tugendhaftes, nicht verweichlichtes und zu­dem ihm treu dienendes Volk, so daß er sich als Hüter und Wächter für deren Schutz verantwortlich fühlte.

In dieser nach ihrer Anpassung doch recht sicheren Umgebung des Urwalds lebten sie nun einige Jahre in Frieden, vermehrten sich und erreichten bald wieder ihre frühere Bevölkerung von 360 Menschen. Ihre Kultur entwickelte sich weiter und es gelang ihnen, wenn auch unbewußt, genauso wie dem in den Tiefebenen lebenden Stadtvolk der Nomm, ihr Leben mit der Zeit durch unbeabsichtigt entstehende klei­ne Erfindungen und Erleichterungen immer weiter zu vereinfachen, wodurch sie jedoch nicht untätig und träge wurden.

Das Dschungelvolk bildete eine Einheit und hielt immer zusammen, so daß jeder bei Problemen und Gefahren auf die Hilfe der anderen setzen konnte. Daß diese Stärke, die sie somit als kleines Teilvolk Nommaniens bereits zu besitzen glaubten, in Wirk­lichkeit aber noch nichts auszurichten vermochte, sollten sie bald zu spüren be­kommen.

Es war ein Tag wie jeder andere. Vor kurzer Zeit war das Dschungelvolk in den Thysias aufgebrochen und hatte nun nahe der Tiefebenen, in denen sich die Siedlungen des riesigen Stadtvolks der Nomm befanden, ein neues Lager aufgeschla­gen. Sie waren gerade damit fertig geworden, die Behausungen ( Baumhäuser, Holzhütten, Erdbauten .. .) zu bauen. Nun ging soeben die Sonne auf und die er­sten Frühaufsteher kamen gerade noch ziemlich verschlafen aussehend aus ihren Hütten. Die Frauen begannen in den Wassertrögen die Kleidung ihrer Kinder und Männer zu waschen oder waren damit beschäftigt, ein Feuer anzuzünden, während die Männer ihre Lederrüstungen anlegten und bestückt mit ihren Waffen im Begriff waren, auf die Jagd zu gehen, als sie plötzlich aus den thysiasch gelegenen Tief­ebenen kommend anfangs noch recht leise, aber innerhalb weniger Minuten lauter und lauter werdende, blutrünstige Kampfschreie, unter denen auch qualvoll klin­gende, menschliche Hilferufe auszumachen waren, hörten. Diese rührten wahr­scheinlich von dem dort in Städten und anderen Siedlungen lebenden Stadtvolk der Nomm her. Langsam aber sicher näherten sich die gräßlichen Schreie immer mehr dem neu aufgeschlagenen Lager des Dschungelvolks, wo niemand eine Ahnung hatte, was für schreckliche Ungeheuer oder Gestalten dort wüteten und sich ihnen langsam näherten. Aber alle wußten, daß ihr Leben in Gefahr war. Also begaben sich die Männer mit Speer und Pfeil und Bogen bewaffnet sowie mit ihrer Lederrü­stung bekleidet in eine günstige Schußposition, um den drohenden Angriff abzu­wehren, während sich die Frauen und Kinder möglichst sicher zu verstecken ver­suchten. Dann erreichten die blutrünstigen Ungeheuer auch schon den Sichtbereich des Lager. Es war eine riesige Meute von einigen tausend Menschenfressern, deren mächtige starke Körper von oben bis unten mit Blut besudelt waren. Teilweise klebten sogar Augen oder andere Eingeweide an der Kleidung der Menschenfresser oder hingen aus ihrem Maul. Gedärme waren um ihre Arme und Beine gewickelt und beim Anblick dieser schrecklichen Gestalten, war es nicht schwer zu erraten, was für ein Massaker sich in den Tiefebenen beim Stadtvolk der Nomm, abgespielt hatte, und was nun auch dem zahlenmäßig deutlich unterlegenen Dschungelvolk bevorstehen sollte. Sofort begannen die schußbereiten Männer ihre Giftpfeile und Speere abzufeuern, um den Menschenfressern nicht ganz wehrlos zum Opfer fallen zu müssen. Diese zeigten zwar bei den Getroffenen Wirkung und schienen diese auch getötet zu haben, vermochten jedoch gegen eine solch riesige Masse nichts auszurichten, so daß das Dschungelvolk an Rettung verzweifelte und in letzter Hoffnung Dondra um Hilfe anrief, da es nur eine Frage der Zeit war, wann die Menschenfresser alle Bewohner des Lagers geschlachtet und somit das Dschungel­volk der Nomm ausgerottet hätten, nachdem sie bereits ein Zehntel der total wehr­losen und unvorbereiteten Gesamtbevölkerung des in den Tiefebenen angesiedelten Stadtvolks der Nomm totgebissen und teilweise aufgefressen hatten, was ungefähr 36000 Mann entsprach.

Als Dondra, Gott des ganzen Volks der Nomm, besonders aber dem Dschungelvolks aufgrund seiner Treue und seines nicht verweichlichten Lebensstils gütig gestimmt, dieses Unheil über sein so geliebtes Volk hereinbrechen sah, fühlte er sich als Hüter und Wächter zum Eingreifen verpflichtet, da die Gefahr bestand, daß das gesamte Dschungelvolk vernichtet würde, was beim Angriff der Menschenfresser auf das Stadtvolk wegen der hohen Bevölkerungszahl nicht gedroht hatte. Dondra erschien in Form einer riesigen pechschwarzen Gewitterwolke über dem Lager des Dschungelvolks und schickte zwei Blitze auf Myra herab, denen zwei so gewaltige Donner folgten, wie man sie noch nie zuvor erlebt hatte: Der erste Blitz war von einer solchen Macht, daß er die ganze Gegend taghell er­leuchtete und hatte so viele Arme, daß er mit jedem davon einen Menschen des Dschungelvolkes traf und mit von Dondra positiv beeinflußter Energie erfüllte, wo­durch einem jeden, der von diesem Blitz getroffen wurde, die Fähigkeit eines Wandlers übertragen wurde. Dies bedeutet, daß sie von nun an die Möglichkeit besaßen, sich in eine jegliche Pflanze des Urwalds, die annähernd seiner Körpergrö­ße entspricht oder größer ist, in Bruchteilen einer Sekunde, sozusagen als Folge ei­nes Schutzreflexes, zu verwandeln.

Durch dieses Eingreifen Dondras wurde das ganze Dschungelvolk der Nomm geret­tet, da niemand in seiner optimalen Tarnung von den Menschenfressern erkannt werden konnte. Diese waren recht verwirrt und konnten nicht begreifen, was sich gerade vor ihren Augen abgespielt hatte. Sie waren schon dabei sich auf und davon machen, als Dondra aus Wut über die Menschenfresser einen zweiten Blitz vom Himmel schickte, der mit jedem seiner Stränge eben einen von diesen traf und so viel negative Energie in sich hatte, daß er beim Einschlag in die Menschenfresser ei­ne so große Hitze erzeugte, daß an den Stellen, wo diese gestanden hatten, nur noch kleine nebelähnliche Rauchwölkchen zu sehen waren, da die gesamte Zellstruktur, also der ganze Körper eines jeden von ihnen, verdampft war. Somit war die Gefahr im Reich der Nomm gebannt und es sollte so schnell auch niemand mehr wagen, aus reiner Blutrunst die Nomm anzugreifen, da Dondra im­mer ein wachsames und schützendes Auge auf sein Volk haben würde, sowohl auf das kleine Dschungelvolk als auch auf das zahlenmäßig riesige Stadtvolk, denen Dondra nur nicht zur Seite stand, da für diese keine völlige Vernichtung drohte, und Dondra sie somit für ihre Faulheit und Trägheit, die sie sich im Laufe der Jahre angeeignet hatten, bestrafen wollte.

Als Dondra den ersten Blitz vom Himmel auf Myra hinabfahren ließ, passierte ihm jedoch ein Mißgeschick. Voller Zorn über die Menschenfresser hatte er den ersten Blitz mit zu viel Energie auf Myra und das Dschungelvolk hinabgeworfen, so daß den Menschen außer der Fähigkeit des Gestaltenwandelns je nachdem von welchem Arm des Blitzes sie getroffen wurden noch eines der folgende göttliche Talente mit­gegeben wurden:

  • göttliche Geistes- und Zauberkraft
  • göttliche Rechtsfindung
  • göttliche Weisheit
  • göttliche Heils- und Schutzkraf
  • göttliche Kampfkraft und göttliches Strategiegefühl
  • göttliches Wahrnehmungsvermögen aufgrund besonders empfindlich ausgebildeter Sinnesorgane

Die 5 Hauptstränge des Blitzes waren jedoch so mächtig an Energie, daß auf dieje­nigen Mitglieder des Dschungelvolks, die von diesen Strängen des Blitzes getroffen worden waren, alle oben genannten göttlichen Eigenschaften übertragen wurden, weshalb diese ihr gesamtes Volk sowohl in geistiger als auch körperlicher Hinsicht übertrafen. Diese Überlegenheit bemerkten auch deren Stammesgenossen, die je­weils nur eines dieser Talente neben der Fähigkeit des Gestaltenwandelns besaßen und beschlossen, einen dieser durch einen Wettkampf, der sowohl geistige als auch körperliche Prüfungen enthalten sollte, zu ihrem Oberhaupt zu ermitteln. Aus die­sem Wettstreit ging Dschunka, dessen Namen auf den Lebensraum seines Volkes, den Dschungel, zurückzuführen ist, als Sieger hervor. Dschunka stand somit an der Spitze des Dschungelvolks der Nomm. Später wurde das gesamte Dschungelvolk nach dessen Namen „die Dschunkas" genannt. Als dieser gestorben war, wurde sein Name zum Titel und alle späteren Oberhäupter der Dschunkas nannten sich DSCHUNKA . . .

Dondra erkannte, daß sein Mißgeschick, den Dschunkas noch mehr göttliche Fä­higkeiten übertragen zu haben, kein Fehler war, da diese mit den göttlichen Talen­ten pflichtbewußt umzugehen vermochten und diese bis heute in keinster Weise mißbraucht haben. Eher fühlten sie sich durch die erhaltenen Fähigkeiten geehrt und in ihrem Glauben gestärkt, was eine noch größere Frömmigkeit der Dschunkas gegenüber Dondra zur Folge hatte.

Nach diesem schrecklichen Massaker, dem ein Zehntel der Bevölkerung des Stadt­volks der Nomm zum Opfer gefallen war, haben sich beide Volksstämme der Nomm, das Dschungelvolk und das Stadtvolk, wieder zu einem einheitlichen Volk, dem Volk der Nomm, zusammengeschlossen, welches von nun an aus zwei Rassen bestand:

  • 1. Der Rasse der Dschunkas, dem früheren Dschungelvolk, mit seinen göttlichen von Dondra geschenkten Fähigkeiten.
  • 2. Der Rasse der Menschen, dem früher Stadtvolk, das seine menschliche Fähigkeiten beibehalten hat.

Denn einerseits erkannte die Rasse der Dschunkas, daß ein Volk mit einer Bevölke­rung von nur 360 Bürgern, was einem Tausendstel der Gesamtbevölkerung des jet­zigen Volks der Nomm entspricht, niemals politische Macht und Bedeutung erlan­gen kann, und ein Leben mit zu wenig Zivilisation und Fortschrittsgedanke oftmals sehr harte Mühen und große Opfer verlangt.

Andererseits sah die Rasse der Menschen ein, daß Arbeitserleichterung und Faulheit um jeden Preis nicht der richtige Weg sind, eine Gottheit trotz hoher Verehrung da­zu zu bewegen, einem in Notsituationen beizustehen. Außerdem kam die Rasse der Menschen zu der Erkenntnis, daß eine gewisse Abhärtung nötig ist, um bei Bedro­hung im Kampf bestehen zu können und immer, auch gegen einen plötzlich auftau­chenden Feind, sofern man zahlenmäßig nicht zu deutlich unterlegen ist, gut gerü­stet zu sein.

Die Menschen bewunderten die außergewöhnlichen, von Dondra geschenkten Fä­higkeiten der Dschunkas und waren freiwillig bereit, sich dieser beinahe göttlichen Rasse unterzuordnen, da sie den Nutzen derer Fähigkeiten keineswegs missen woll­ten und sich sicher waren, aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit, niemals von diesen unterdrückt werden zu können. Die Unterordnung der Menschen war vielmehr eine Geste der Anerkennung an die Nomm als eine erzwungene Stände­ordnung.

Hiermit war also die Eintracht des Volks der Nomm wieder hergestellt, das nun gemischt aus Dschunkas und Menschen wieder das gesamte Reichsgebiet der Nomm besiedelte, immer im Begriff als Volk stark zu sein, Zusammengehörigkeit und Macht zu demonstrieren, die andere Rasse als gleichberechtigt anzuerkennen und nicht wieder getrennte Wege zu gehen, da dies eine Schwächung beider Seiten be­deuten würde.


2. Die Rasse der Dschunkas Bearbeiten

Das Kastensystem der Dschunkas Bearbeiten

Die Rasse der Dschunkas ist eine beinahe göttliche Rasse, die allen anderen Rassen sowohl in geistiger als auch in körperlicher Hinsicht überlegen ist. Denn jeder Dschunka besitzt neben der Fähigkeit des Gestaltenwandelns, was alle Dschunkas auszeichnet, noch andere göttliche Fähigkeiten, die dieser Rasse damals im Kampf gegen die Menschenfresser von Dondra durch ein Versehen übertragen wurden. Diese Fähigkeiten sind vererbbar, so daß jedem Dschunka je nach Abstammung eine der göttlichen Eigenschaften angeboren wird. Je nach Fähigkeit sind dann mit der Zeit Aufgabengebiete entstanden, in denen diesen Fähigkeiten besonders große Be­deutung zukommt. Folglich wird jeder Dschunka in eines dieser Aufgabengebiete hineingeboren, weshalb innerhalb der Rasse der Dschunkas ein Kastensystem be­steht, welches folgendermaßen aufgebaut ist:

  • DSCHUNKA (1)
  • Vertreter des DSCHUNKA (4)
  • Schamanen (15)
  • Richter (40)
  • Heiler (60)
  • Weisen (70)
  • Spione (80)
  • Dschunkanische Krieger (90)

Die Zahlen in Klammern geben die ungefähre Anzahl unter den Dschunkas an.


1. DSCHUNKA: Bearbeiten

Der DSCHUNKA ist oberster Schamane Quadrophenias:

Außerdem ist der DSCHUNKA Befehlshaber über seine Vertreter, die Schamanen, Richter, Heiler, Weisen, Spione und die Dschunkanischen Krieger. Er kann deren Handeln und Vorgehen durch seine Entscheidungen unwiderruflich festlegen, muß jedoch vorher mit der jeweiligen Gruppe beraten und deren Stellungnahme ange­hört haben.

Er steht an der Spitze der Nomm und lenkt sowohl alle innen- als auch außenpoliti­schen Vorgehensweisen Nommaniens, wobei ihm in erster Linie seine 4 Vertreter zur Seite stehen. Diese nehmen auch die Aufgaben des DSCHUNKA wahr, falls er einmal die Grenzen Nommaniens verlassen haben oder aus irgendeinem anderen Grund verhindert sein sollte. Der DSCHUNKA selbst vertritt Volk der Nomm im Reichsrat, welcher einmal jähr­lich auf der Burg ... zusammenkommt.


2. Vertreter des DSCHUNKA: Bearbeiten

Die Vertreter des DSCHUNKA vereinigen alle göttlichen, von Dondra geschenkten Fähigkeiten, auf ihre Person. Nachdem aus ihrem Kreis der DSCHUNKA der Nomm durch einen Wettstreit, welcher sowohl geistige als auch körperliche Aufgaben ent­hält, ermittelt wurde, werden die Verlierer zu den Vertreter des DSCHUNKA und nehmen dessen Aufgaben gemeinsam wahr, falls dieser einmal die Grenzen Nommaniens verlassen haben oder aus irgendeinem anderen Grund verhindert sein sollte. Sie sollen keinesfalls eine Gegenposition zum DSCHUNKA einnehmen, son­dern müssen diesen in seiner Macht stärken und als alleinigen Herrscher anerken­nen.


3. Richter: Bearbeiten

Die Richter sind für den inneren Frieden Nommaniens verantwortlich und haben jedes Vergehen, welches das friedliche Zusammenleben der Bürger und somit die innere Sicherheit Nommaniens gefährdet oder gar bedroht, nach ihrem Ermessen zu bestrafen.

Sie besitzen die göttliche Fähigkeit der Rechtsfindung, die ihnen von Dondra ge­schenkt wurde. Indem sie einer Person ihre Hände auf den Kopf legen, können sie in deren Gewissen einsehen. Die Richter können somit alle guten und bösen Taten der betroffenen Person erkennen, weshalb es unmöglich ist eine Tat zu verheimlichen, wenn ein Richter diese göttliche Möglichkeit der Rechtsfindung anwendet. Dies wird er jedoch nur tun, wenn er der Meinung ist, anders nicht herausfinden zu können, ob der Angeklagte schuldig oder unschuldig ist, da dieser Weg der Rechts­findung sehr große insbesondere geistige Anstrengungen verlangt. Die Rechtsprechung ist unantastbar, so daß sich jeder der gegen ihn verhängten Strafe beugen muß. Die Richter stehen lediglich unter der Kontrolle der anderen Richter, von denen sie bei Befangenheit oder gar Bestechlichkeit bestraft werden müssen, was meisten den Ausschluß aus ihrem Amt zur Folge hat.


4. Heiler: Bearbeiten

Die Heiler besitzen göttliche Heils und Schutzkräfte, die ihnen von Dondra ge­schenkt wurden. Sie sind die Medizinmänner innerhalb Nommaniens und somit für das gesundheitliche Wohl der Bürger Nommaniens verantwortlich. Aber auch an­deren Völkern, sowohl innerhalb als auch außerhalb Quadrophenias stellen sie in Kriesenzeiten, in denen Seuchen, Epidemien und Hungersnöte drohen, ihre heileri-sehen Fähigkeiten zur Verfügung, falls ein Ankommen gegen die Krankheit, Seuche, Epidemie,... ohne ihre Hilfe nicht möglich ist. Es gibt keine Krankheit gegen welche die Heiler machtlos sind. Die Heiler selbst sind imun gegen jegliche Art von Krank­heiten. Das ermöglicht ihnen eine effektive Arbeit, da sie die Gefahr der Ansteckung für sie keine Rolle spielt.


5. Weise: Bearbeiten

Die Weisen besitzen ein sehr gutes Gedächtnis und ein überdurchschnittlich logi­sches Denkvermögen, welches ihnen von Dondra geschenkt wurde. Sie sind in der Lage, sich alles Wichtige, wenn sie es hören oder lesen, zu merken. Aufgrund dieser Fähigkeiten sind sie für die Unterrichtung der menschlichen Kinder zuständig. Sie organisieren die Schulen in ganz Nommanien und bilden unter den Menschen Lehrer aus. Selbst unterrichten sie die Begabtesten unter den Menschenkindern, die ihnen dann später bei der Forschungsarbeit auf allen Gebieten der Wissenschaft zur Seite stehen . Auch die Unterhaltung von Bibliotheken fällt in ihren Aufgabenbe­reich.


6. Spione: Bearbeiten

Die Spione besitzen ein außerordentlich feines Wahrnehmungsvermögen aufgrund besonders empfindlich ausgebildeter Sinnesorgane, die ihnen von Dondra geschenkt wurden. Dies ermöglicht ihnen aus recht großen Entfernungen noch Gegenstände, Geräusche, Gerüche ... zu erkennen. Folglich sie können völlig unbemerkt und ohne die Aufmerksamkeit irgendjemandes auf sich zu lenken wichtige Informationen aus Gesprächen, Dokumenten ... erhalten. Ihre Aufgaben bestehen daher im Sicherheits­und Geheimdienst Quadrophenias, der vom DSCHUNKA der Nomm geleitet wird. Sie sind geheime Agenten und dienen zur Spionage sowohl innerhalb Quadrophe­nias zur innenpolitischen Sicherheit als auch in fremden Reichen zur außenpoliti­schen Sicherheit. Sie begeben sich in fremde Burgen und Städte oder folgen heim­lich wichtigen Charakteren, um Informationen über die Vorhaben der einzelnen Personen oder Staaten zu bekommen oder auch die Funktionen bestimmter Burgen und Städte mit ihren Stärken und Schwächen kennenzulernen. Außerdem verfolgen sie verdächtige Personen, sofern diese in das Reichsgebiet Quadrophenias eindrin­gen sollten. Mit Hilfe des Spionagedienstes soll jegliche unerkannte Gefahr, die un­serem reich drohen könnte erkannt und ausgeschaltet werden.


7. Dschunkanische Krieger: Bearbeiten

Die Dschunkanischen Krieger besitzen eine übermenschliche Kampfesstärke und ein hervorragend ausgebildetes Strategiegegefühl, was ihnen von Dondra geschenkt wurde. Aufgrund dieser Fähigkeiten bietet es sich an, die Dschunkanischen Krieger als Heerführer in den Heeren Quadrophenias einzusetzen, da sie weder ausgebildet noch gerüstet werden müssen. Aufgrund ihrer besonderen strategischen Fähigkeiten ist es zudem fast nicht möglich, einem von diesen Kriegern geführten Heer strate­gisch oder taktisch überlegen zu sein, was einen enormen Vorteil im Kampf bedeu­tet. Ein Dschunkanischer Krieger ist als Heerführer immer ein Vorbild seines Hee­res. Er wird sich im Kampf nie zurückhalten, sondern immer in der ersten Reihe kämpfen, was er bei seiner Kampfkraft und seinem Geschick, mit den Waffen um­zugehen, auch nicht sonderlich zu fürchten braucht. Vielmehr stärkt er durch seine Vorbildfunktion den Mut und Einsatz der von ihm geführten Krieger. Somit ist eine Schlacht gegen ein von einem Dschunkanischen Krieger geführten Heer ohne große zahlenmäßige Überlegenheit immer ein extrem schwieriges Unterfangen, was nicht selten aussichtslos für das feindliche Heer endet.


Das Gestaltenwandeln Bearbeiten

Alle Dschunkas sind Gestaltwandler oder kurz Wandler. Ihre Fähigkeit des Gestaltenwandelns ermöglicht ihnen, sich in Bruchteilen einer Sekunde in einen Baum zu verwandeln und mit der Natur eins zu werden. Dieser muß mindestens ihre Körpergröße haben. Im verwandelten Zustand altert der Körper der Dschunkas nicht, so daß sie ohne weiteres ein Alter von mehreren hundert Jahren erreichen können, obwohl sie sonst nur durchschnittlich 80 Jahre alt werden würden. Ein Dschunka hat also die Möglichkeit wie ein Mensch ungefähr 80 Jahre unverwan-delt zu leben. Nach 60 Jahren allerdings sucht er sich innerhalb Nommaniens einen Platz, an dem er sich in einen Baum verwandelt und für den Rest seines Lebens ruht.

Er ist nun für die anderen Lebewesen praktisch „tot". Diesen Zustand löst er nur in unbedingt notwendigen und für ihn gefährlichen Situationen auf. Aber trotz des verwandelten Zustands ist er für das Volk der Nomm von großem Nutzen, da er über seine Wurzeln mit den anderen Bäumen und Pflanzen verbun­den ist. Er kann somit als Baum mit den Sinnen des Waldes, indem er sich befindet, wahrnehmen und somit weit über Nommanien hinaus mit den Augen des Waldes das Leben beobachten. Da sich im gesamte Gebiet Nommaniens bereits viele ver­wandelte Dschunkas, die bereits das GOste Lebensjahr überschritten haben, befin­den, haben diese eine Geheimsprache entwickelt, mit Hilfe derer sie sich über das gesamte Waldgebiet hinweg verständigen können. Sie senden mit Hilfe ihrer Blätter Geräusche aus, die alle anderen Bäumen des Waldes nachmachen so daß ein gewal­tiges Rauschen über dem gesamten Waldgebiet liegt. Damit können sie sich Gefah­ren oder andere wichtige Nachrichten untereinander schnell mitteilen, aber auch die noch „lebendigen" Dschunkas, sofern sich einer dieser gerade im verwandelten Zustand befindet warnen. Die „toten Dschunkas stellen also einen hervorragenden Sicherheitsapparat für ganz Nommanien, aber auch weite teile Quadrophenias, die von Dschungel bedeckt sind, dar.

Die „lebendigen" Dschunkas wandten die Fähigkeit des Gestaltenwandelns anfangs nur in Gefahrensituationen an, um sich vor ihren Finden unkenntlich zu machen. Später erkannten sie jedoch noch viele weiterer Möglichkeiten, in denen das Gestal­tenwandeln von Nutzen war. Insbesondere bei Spionagetätigkeiten kommt dem Ge­staltenwandeln eine große Bedeutung zu, da es dadurch möglich ist, bestens getarnt und somit ohne Gefahr sehr nahe an die auszuspionierenden Personen oder Einrich­tungen (feindliche Lager, Burgen, Städte) heranzukommen. Auch auf dem Gebiet der Heilkunde liegen die Vorteile des Gestaltenwandelns auf der Hand. Indem sich ein Heiler verwurzelt und über seine Wurzeln mit den anderen Pflanzen verbunden ist, kann er über die Wirkungen der einzelner Pflanzen im Bezug auf die Menschen wichtige Erkenntnisse gewinnen und viele, oftmals sehr wirkungsvolle, pflanzliche Heilmittel entdecken.

Segment: Quadrophenia - Region: Nomm - LeiterIn: Dschunka
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