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Diese an der Nebelbucht gelegenen und vom Sumpf umschlossene Domäne ist die kleinste und unbedeutenste Domäne Squärdrumens.

Herrscher: Rokhan

unter Aufsicht von Dominant Demguan, Patriarch des Alrauqu-Stammes

Titel: König von Nyrngor und Neu-Nyrngor

Geschichte Bearbeiten

Die überlieferte Geschichte des Volkes von Neu-Nyrngor reicht zurück bis in das Altertum kurz vor Allumeddon. Die ursprünliche Heimatstadt Nyrngor im Land Dandamar war wiederholt von den Heerscharen der Finsternis erobert worden und zuletzt waren die Nyrngorer gezwungen aus ihrer Heimat zu fliehen. Quer über den Kontinent und durch die Straße ohne Wiederkehr führte sie ihre Flucht bis an die Nebelbucht. Dort gründeten sie ihre neue Stadt Neu-Nyrngor. Zu Pondaron beteiligten sich die Nyrngorer am Feldzug gegen das Erste Squärkinimperium, verloren dabei aber nahezu ihr ganzes Heer und ihren König.

Zeitweilig war Neu-Nyrngor mit dem Großreich Farabande assoziert, auch wenn sie diese als Barbaren betrachteten, deshalb erhoffte man auch aus dessen Nachfolger Chaladorn Hilfe zu erlangen, als die Squärkin im Jahr der Ratte ausschwärmten und ihr neues Imperium schufen. Ganz im Gegenteil ließen die Chaladorner den Ratten freie Bahn, ihre Ansprüche auf Neu-Nyrngor durchzusetzen. Trotz heftiger Gegenwehr durch die Nyrngorer eroberten die Squärkin das kleine Land, schafften es aber nicht die Königsfamilie gefangenzusetzen. Lumeyna versuchte eine Rebellion gegen die Squärkin ins Leben gerufen, doch sie scheiterte und landete in einem Kerker in Squärdalon, Ihr Bruder Rokhan wurde von den Squärkin als neuer König eingesetzt.

Gesellschaft Bearbeiten

Die Nyrngorer sind ein sehr traditionsbewußtes Volk, was man allein daran sieht, daß sie nach über 600 Jahren noch immer von einer Rückkehr in ihre alte Heimat auf der anderen Seite der Welt träumen. Jeder kleine Bauer oder Fischer sieht sich gesellschaftlich weit über den Angehörigen der anderen Völker in der Region stehen, die eine weniger weit zurückreichende Geschichte haben. An zweiter Stelle nach der Tradition folgt bei den Menschen Neu-Nyrngors ihre persönliche Ehre. Da es um Neu-Nyrngor nur wenig fruchtbares Land gibt sind die Menschen neben Fischfang auch auf Jagd im Sumpf angewiesen, was selbst ohne die Squärkin nie ungefährlich war. Zusätzlich entwickelten sich die Neu-Nyrngorer zu Händlern, die soweit Chaladorn es zuläßt, die ganze Nebelbucht befährt.

Die Nyrngorer haben sich seit jeher dem Lichtgott Erain angebiedert, aber auch andere Götter des lichten Pantheons werden verehrt.


Die Kometenkönige Bearbeiten

Das Herrschergeschlecht von Neu-Nyrngor leitet seine Linie direkt von Königin Elivara von Nyrngor und Mythor dem Sohn des Kometen ab. Beider Sohn Myrnen führte das Volk ins Exil und gründete die neue Heimatstadt. Zusätzlich zu ihrer alten Heimat beanspruchen sie daher auch das Erbe des Kometensohns für sich.
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