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Hierbei handelt es sich, wie der Name schon andeutet, um einen ausschliesslich in Muscae vorkommenden Farn, der bis zu sechs Schritt hoch werden und dabei eigene kleine Farnwälder bilden kann, in denen sich der Unvorsichtige allzuleicht verläuft.

Geschätzt wird er wegen einer im Sommer zutage tretenden Besonderheit: In der Blütezeit sondert der Muscalierische Farn unablässig eine beigeweisse Substanz ab, die Wolle ähnelt und zu Stoffen verarbeitet wird. Aus diesem Grund wird dieser Farn auch im Ophis des Landes bewusst in grossen Mengen verbreitet, ja, fast angebaut. Von der Hauptstadt Haradad bis nach Urkania am Kolon-Fluss, von Lakarmard bis zur Küste von Syndina findet man immer wieder Farnwälder. Die überreichliche Farnwolle, die während der drei-vier monatigen Blütezeit abgesondert wird, kleidet das ganze Land und bildet auch die Basis für den Export von Stoffen und Stoffprodukten aller Art aus Muscae. Wohl aufgrund der Tatsache, dass in allen Gemarken mit Farnwäldern auch kleine und größere Tempel des Göttervaters und Reichsgottes Chnum stehen wird von Frommen der Umkehrschluss gebildet, dass mit diesem Farn der Göttervater, der auch Vater Muscaes ist, das Land und seine Kinder kleidet.