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Liger

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Studien aus dem Nachlaß eines bagundischen Künstlers

 

Der Bugandische Liger ist die größte Raubkatze Bagundas.


Aussehen und GrößeBearbeiten

Männchen sind safrangelb mit schwachen schwarzen Streifen und haben eine silbergraue Mähne. Sie erreichen eine Schulterhöhe bis zu 8.5 bagundischen Ellen und eine Länge bis 15 Ellen, einschließlich Schwanz bis 20 Ellen. Die Weibchen sind dagegen gelbgrün mit großen schwarzen und kleineren orangen Flecken und haben keine Mähne. Sie erreichen eine Schulterhöhe bis 7.5 Ellen sowie eine Länge bis 14.5 Ellen (mit Schwanz bis 20 Ellen). Obwohl sie also kleiner als die Männchen sind, sind sie genauso gefürchtet, denn ihre Stärke steht denen der Männchen kaum nach, dafür sind sie wesentlich schneller und wendiger.

LebensweiseBearbeiten

Bugandische Liger leben in Rudeln zusammen, die unter der Führung zweier Weibchen stehen, meist des ältesten noch kampffähigen, und deren Stellvertreterin. Ein Rudel umfasst zwischen 6 und 18 ausgewachsene Tiere, überwiegend Weibchen. Zu jedem Rudel gehört ein "Pascha", das ranghöchste Männchen, das sich nicht mehr an der Jagd beteiligt, und je nach Größe des Rudels bis zu 5 weitere geschlechtsreife Männchen. Jungtiere beteiligen sich ab etwa 1 Jahr Lebensalter als Treiber bei gemeinschaftlich durchgeführten Jagden; die Geschlechtsreife wird bei Weibchen mit etwa 3 Jahren, bei Männchen mit etwa 4 Jahren erreicht, die Lebenserwartung beträgt ca. 20 Jahre. Mit etwa 2 Jahren verlassen die Jungtiere das Rudel und bilden eigene Gruppen von 3 bis 8 Tieren. Jungtiere, die das Rudel nicht verlassen, werden vom rangniedrigsten Weibchen vertrieben; besiegen sie dieses, so können sie bleiben, müssen aber nach der Geschlechtsreife ihren Rang erneut erkämpfen. Vor allem Jungliger-Gruppen greifen mitunter auch Handelskarawanen an. Abschreckend wirken dabei begleitende Wollelephanten sowie ein spezielles Blasinstrument, das Lapathische Horn, mit dem den Ligern unangenehme Töne erzeugt werden können. Merkwürdigerweise ist bislang kein Fall bekannt, in dem Liger ein geschlossenes Gehöft angegriffen hätten; lediglich aus abseits gelegenen Gehegen und Pferchen werden gelegentlich Tiere geholt, was ihnen von den Bauern gewissermaßen als "Tribut" meist auch zugestanden wird. Viele Bauern sehen in den Ligern heilige Tiere. Obwohl Liger bis zu einer Woche ohne Nahrung auskommen, kommen sie doch jede Nacht wieder, wenn sie sich einmal eine Beute ausgewählt haben.

FortpflanzungBearbeiten

Die Paarungszeit reicht von Jijar bis Tammus und Marschäschwan bis Tewet. Die Tragzeit beträgt 5-6 Monate. Im Gegensatz zu anderen Katzenartigen haben Liger meist nur 2 Junge pro Wurf, seltener 3; erst 12 bis 18 Monate nach dem letzten Wurf werden Ligerweibchen wieder paarungsbereit. - Die Geschlechtsreife erreichen Männchen mit 3, Weibchen mit 4 Jahren.

VerbreitungBearbeiten

Vor allem in Phialeia, Anthrizia und phialeiischer Kalampe, seltener in Zentralbagund, Orakelebene, Anthaira-Kalampe und ophitisch des Bugand. Die Rudel folgen dabei den Zügen der Herden, die sich aus Antilopen, Wildeseln und dem Grauen Bison zusammen setzen.

ZähmungBearbeiten

Aus alten Schriften geht hervor, dass es in früheren Zeiten gezähmte Liger gab; wie die Zähmung bewerkstelligt wurde, ist jedoch unbekannt. Das Fangen von Jungtieren ist praktisch unmöglich, da sie bis zum 2. Lebensjahr im Schutz des Rudels leben und mit einem Jahr nach Aussage heute lebender Tierfänger und Jäger bereits zu groß und stark sind, um sie lebend fangen zu können.

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