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Lapathien
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Basisdaten
Staatsform: Erzherzogtum
Herrscher: Erzherzog Ajax Julie
Hauptstadt: Lapathia
Bündnisse: unbekannt
Segment: Karcanon
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Lapathien umfasst nach der Loslösung aus dem Vereinigten Königreich von Bagunda heute den größeren Teil des früheren bagundischen Erzherzogtums Lapathien. Zuvor war es lange Zeit zwischen Bagunda und Bakanasan umstritten; schließlich wurde es auch von der Purpurnen Bruderschaft angegriffen. Dabei fiel der damalige, eng mit dem bagundischen Lordkanzler Badulla befreundete Erzherzog Thomas Kyrill.

In der Folge wurde unter anderem der spätere Kaiser Bofri um Vermittlung mit Bakanasan gebeten, der heute als Graf Anthrizias der wichtigste Adlige Lapathiens ist, da das zwischen Kalampe und Bugand in der oberen Kalampe-Ebene gelegene Anthrizia der weitaus größte unter den verbliebenen Landesteilen Lapathiens ist. Anthrizia grenzt an Phialeia, Bagunda und Antharlan.

Die Hauptstadt Lapathiens ist das stark befestigte Lapathia in einer Windung des Bugand. Es liegt größtenteils auf dem ophischen Ufer des breiten Stroms, verfügt jedoch auch über befestigte Anlagen auf einer Insel in der Strommitte, über die die Lapathische Brücke führt und Lapathia mit Anthrizia verbindet. Der Brückenkopf auf der machairischen Seite wird durch ein kleines Kastell geschützt, um das herum sich eine unbefestigte Siedlung gebildet hat, die als Translapathia bezeichnet wird. Im Machairas davon liegt an der Kreuzung der Straßen von Phialeia und Antharlan die befestigte Siedlung Alandean.


Gebietsansprüche Bearbeiten

In der Zeit des Niedergangs der bakanasanischen Oberherrschaft, verstärkt in der Zeit der bagundisch-lapathischen Föderation und der bagundisch-bakanasanischen Kriege bildete sich in Lapathien eine national gesinnte Elite heraus, die unter "Lapathien" alle von ethnischen Lapathiern besiedelten Gebiete versteht, ein weit größeres als das von den aktuellen Grenzen umfaßte Gebiet. Diese Gruppe rekrutiert sich vor allem aus den stolzen Bauern und Gutsherren des ophischen Lapathien, aber auch aus den Bürgern der Städte; in den ländlichen Gebieten Anthrizias dagegen schlossen sich nur vergleichsweise wenige dieser Bewegung an. In der Zeit der Wirren und des Streits um die Thronfolge nach dem Tod des Thomas Kyrill spaltete sich die Bewegung in verschiedene, untereinander zerstrittene Parteien auf.

Lapathien umfasst in der Definition dieser Bewegung(en), der auch der größte Teil seiner heutigen Führungsschicht angehört, alle von ethnischen Lapathiern besiedelten Gebiete. Dazu gehört Anthrizia zwischen Kalampe und Bugand, das teils auch zur Kalampe gerechnet wird; dieser Teil Lapathiens liegt zwischen Phialeia, Bagunda und Antharlan. Das ursprüngliche Kernland mit der Hauptstadt Lapathia liegt allerdings zwischen den Flüssen Bugand und Rhud; die reichen Landschaften im Ophis des Hauptstadtdistrikts sind heute aber weitgehend wieder unter bakanasanischer Herrschaft, besiegelt durch den von Bofri vermittelten Friedensschluß mit Bakanasan. Alle nationalistischen Bewegungen sind sich einig im Ziel der Rückgewinnung dieser Gebiete zwischen Bugand und Rhud, nicht unbedingt aber über den Weg dahin. Einige radikalere Parteigänger erheben zudem Anspruch auf Padavien selbst, das Tal des Rhud mit der Hafenstadt Papaver. Diese Radikalen bezeichnen Lapathien gelegentlich auch als "Dreistromland", ohne darauf einzugehen, dass es zwei dieser drei Ströme mit dem Zweistromland Bagunda teilt und der dritte Strom in historischer Zeit (mit der Ausnahme einiger weniger Monde kurz nach dem Jahr der Generale) immer unter bakanasanischer Herrschaft stand.


Geschichtlicher Überblick Bearbeiten

Die verschiedenen Gebiete Lapathiens standen in früheren Zeiten teils unter der Herrschaft Bakanasans, teils auch der Purpurnen Bruderschaft. Im Rahmen eines Friedensschlusses und Bündnisses zwischen dem damaligen Bugand (dem Kernland des heutigen Bagunda) und der Purpurnen Bruderschaft wurde das heutige Anthrizien als Teil der Strategie Trans-Jong-Sai der Herrschaft der Goldenen Königin unterstellt; aufgrund diverser Streitigkeiten verweigerte Bagunda aber kurze Zeit danach der Bruderschaft die Heerfolge, ohne die Gebiete zurück zu geben.

Wenig später begann der Krieg des BURG und verschiedener anderer Akteure gegen Bakanasan, an dem Bagunda an führender Stelle teilnahm. Viele lapathische Patrioten traten daraufhin der bagundischen Armee bei, an führender Stelle der charismatische Thomas Kyrill. In lapathischen geschichtlichen Darstellungen wird diese Zeit gern auch als "Befreiungskrieg" bezeichnet. Aufstände in der Region beschleunigten den Rückzug der bakanasanischen Legion über den Rhud, so dass das Gebiet schnell unter bagundischer Herrschaft stand.

Im Zuge einer Reichsreform faßte Bagunda die neu gewonnenen Landesteile mit Anthrizien zum Erzherzogtum Lapathien zusammen; erster Erzherzog wurde Thomas Kyrill, der sich fortan "Thomas von Lapathia" nannte. In Bakanasan kam es unterdessen zu einem Regierungswechsel, der die Moral auch in den Grenzgebieten hob. Die Gegenoffensive Bakanasans gewann bald weite Teile der durch Bagunda "befreiten" Gebiete zurück, angefangen mit Padavien.

Zum Höhepunkt des bagundisch-bakanasanischen Krieges wurde Lapathien auch von der Purpurnen Bruderschaft angegriffen. In der Schlacht von Alandean fiel Erzherzog Thomas von Lapathia. Sein Nachfolger wurde nach einigen Wirren der aus bakanasanischer Gefangenschaft entlassene Ajax Julie von Padavien.

Durch Vermittlung Karalo-Florans und des späteren Kaisers Bofris kam es zum Friedensschluß mit Bakanasan, der beim Grenzverlauf den Status Quo festschrieb. In der Folge gewann Lapathien auch die Unabhängigkeit von Bagunda, das aber offiziell Lapathien weiter als "befreundetes Nachbarland" betrachtet.

Weblink zur Geschichte der Jahre 412 - 414 Bearbeiten

Das Geschehen rund um Lapathien
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