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Die Kheitara sind die Grundlage des öffentlichen Lebens auf Silur. Sie werden beschrieben von Arvesta Borlinga, Pal- da- Echorsa der Kulturkammer Silurs.

Das Leben des Silurers wird in weiten Teilen von den Kheitara bestimmt. Die Kheitara sind Bünde, die Menschen mit gleichen Interessen zusammenfassen, seien sie nun religiöser, wirtschaftlicher oder sozialer Natur.

Über den Ursprung der Kheitara streiten sich die Pal- da- Echorsa der Kulturkammer. Die einen behaupten, sie seien aus alten Dorfverbänden hervorgegangen, andere sprechen von Zünften (die es so auf Silur nicht gibt) oder von Schiffsgemeinschaften aus der Wanderungszeit Silurs als Vorgänger dieser Bünde. Von den Hauptmannschaften, welche der Regierung und der der Steuererhebung auf Silur dienen sind sie vollständig geschieden.

Kennzeichen und Unterscheidungsmerkmal der Kheitara sind aufwendig gearbeitete Gürtelschnallen, welche an breiten Ledergürteln über der Kleidung getragen werden und so die Zugehörigkeit von Männern und Frauen zu ihrer Kheitara anzeigen. Die Schnallen bestehen bei reichen Kheitara aus Gold. Die weniger reichen Kheitara verwenden zumindest Silber oder Messing, kriegerische Kheitara im Kontrast dazu Eisen.

Kheitara nennen sich häufig nach Tieren, welche mit dem Zweck des Bundes assoziert oder vom Bund lange tradiert wurden, verbunden mit einer Farbe. Das Tier wird auf der Schnalle dargestellt, die Gürtel sind in der Farbe der Kheitara gehalten. Die Gürtel mit der Schnalle heißen Weidra. Ihr materieller und künstlerischer Wert macht sie zu hochgeschätzten Erbstücken, sie werden in der Regel gemeinsam mit der Kheitarazugehörigkeit innerhalb einer Familie vererbt.

Wenn ein Silurer sich zum Eintritt in eine Kheitara entschließt - was er ab seinem zehnten Lebensjahr tun kann - so wird zunächst seine Kheitarafähigkeit geprüft. Viele Kheitara verlangen hohe, jährliche Abgaben, freiwillige Dienste, adelige Ahnen oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion oder Berufsgruppe.

Sind diese Bedingungen erfüllt steht einer Aufnahme nichts im Wege. Sie wird entsprechend der Tradition der Kheitara gefeiert, mit einer Weihe, einem Opfer, einem Fest oder einem Gelage. Der Neuling erhält von seiner Familie oder der Kheitara sein Weidra und ist fortan an die Regeln der Kheitara gebunden.

Gewöhnlich geben sich Kheitara Regeln, welche das Zusammenwirken ihrer Mitglieder bestimmen. Normalerweise erwählen sie sich auch einen Anführer, welcher den Titel Ulf- da- Kheitara trägt. Viele Kheitara verlangen von ihren Mitgliedern die ausschließliche Mitgliedschaft in ihrem Bund, andere gestatten vielfache Mitgliedschaften. Fast alle Kheitara stellen für ihre Mitglieder bestimmte Verhaltensregeln auf. Alle haben einen Festtag, der nach bestimmten Sitten gefeiert wird. Der Amon- Gawaith, der Kronrat von Silur hat das Recht, einzelne Kheitara, welche sich in ihrer Gesamtheit Gesetzesübertretungen schuldig gemacht haben, aufzulösen.

Eine Besonderheit sind die vier Hohen Kheitara Silurs. Sie fassen die magiekundigen Silurer zusammen.

Einige wichtige Kheitara kurz vorgestellt:

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