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Überblick Karcanon Vom Jijar bis Tewet im Jahr der Alpträume 430 n.P.

Was ist geschehen in dieser Zeit auf Karcanon? Kämpfe auf weit mehr als einem Schlachtfeld. Was in den einzelnen Reichen geschehen ist sollen die ChronistInnen dieser Reiche beschreiben – es wird seinen Weg in die kommenden Ausgaben dieses Boten finden. Hier soll es einige Momentaufnahmen geben, die nur einen kleinen Einblick geben in all das Geschehene.

Das Ende der Spione Bearbeiten

Im Jijar 430 kam es in der Wüste des Schnellen Todes zu einem schnellen Tod für eine kleine Truppe aus Zertanien, die der Übermacht Keorapukurs nicht gewachsen war. Es waren 8 Spione der stolzen Wüstensöhne, die versuchten nach ihrer Enttarnung zu entgehen, nach 3 Tagen aber gefasst und am 4. Tag verurteilt waren.

Der Kampf um Aglorok/Kaganda Bearbeiten

Aus dem Ödland, das heute weite Teile der Dämonenebene ausmacht, drangen massive Kriegerheere aus Aerinn vor, um das Ufer des Jong-Sai ringend, an dem sich der erst in der letzten Zeit entdeckte und wiederhergestellte Tempel Aglorok befand, in dem die Gefährten des Windes unter den Flußfahrern heimlich zu ihrem Sturmgott zu beten pflegten. Fast zwanzigtausend Aeri stürmten voran, doch aus Burg Kaganda, von der anderen Seite der Aglorok-Brücke, kamen ihnen etwa zentausend Bagunder entgegen und begaben sich in ein erbittertes Gefecht, in dem es Aerinn zunächst nicht gelang, das Ufer und die eine Seite der Brücke zu erobern. Der Sturmgott war auf der Seite der Bagunder gewesen...

Der Kampf um Bretnor/Nueve Ralanda Bearbeiten

Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort: Auch das zum Kaiserreich Karcanon gehörige Königreich Antharlan des Anian Turcas kämpfte in diesen Monden gegen den Freistaat Aerinn: In Burg Mermidon, der alten Heimat des einstigen Archonregantors Valdran yr Rautha, die von Antharlans Feinden gewöhnlich Bretnor genannt wird, standen die Krieger der Zweiten Infanterie Antharlans einer Übermacht gegenüber, die es nicht mit einer Umzingelung der Burg bewenden liess: Etwa ein Dutzend Tausendschaften Aerinns erstürmten die Burg und machten die Verteidiger der Burg und der Brücke nieder. Dieser Brückenkopf nach Lapathien und das Tor zu Nueve Ralanda, der Hauptstadt der dem Grafen Bofri von Anthrizien unterstehenden Provinz Lapathiens, ist damit in Händen der finsteren Heere des Ursus Goldmaske. Erinnerungen kommen da beim ein oder anderen auf, an die Zeit vor zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren...

Kampf um Thota-Da Bearbeiten

Auch in der Wüste des Schnellen Todes stirbt es sich nicht immer so schnell wie manche hoffen, so dass der Krieg zwischen den stolzen Wüstensöhnen aus Zertanien, den Zerahni, und dem Kämpfern der finsteren Theokratie des Sethos-Eth, aus Keorapukur, der jetzt wieder aufgeflammt ist, schon seit ewigen Zeiten tobt – mit zum Teil langen Pausen trügerischer Ruhe. Diesmal ging es, nicht zum ersten Mal in der Geschichte Karcanons, um die Burg Thota-Da.

Geschickt gewählt der Zeitpunkt, in einer dunklen Neumondnacht des Lichtmonds, in der der Finstermond Sethyno den Skorpion-Kriegern der Finsternis aus Keorapukur seinen düsteren Schein lieh. Wie ein Alptraum in der Nacht kamen die Krieger des Amuuk min Ra über die Mauern, und unvorstellbar für die Verteidiger war der Erfolg dieses Sturms, bei dem eine zahlenmässige Übermacht an Zerahni gegen die Skorpionkrieger gnadenlos unterging. Ein Alptraum für Il Jhadir, den Herrn Gortanias...

Aglorok noch nicht gefallen Bearbeiten

Die zweite Runde in Bagunda sollte dazu führen, dass der Tempel Aglorok und das Ufer des Jong-sai endgültig an die mit zahlenmässiger Übermacht angreifenden Krieger des Freistaats Aerinn fällt. Ob es dem blausilbernen Donnervogel, der auf dem Dach des lang verborgenen Tempels von Aglorok landete, zuzuschreiben ist, dass die Vierte Kavallerie Bagundas gegen die gesammelten 1. und 2. Krieger der Region aus Aerinn nicht in den Jong-sai getrieben wurde, sondern ihre Position zu halten vermochte? Auch eine weitere Angriffswelle Aerinns dezimierte zwar die Kräfte beider Seiten, brachte aber keine Entscheidung. Ein Alptraum an dieser Stelle nicht für die Kräfte des Lichts und des Lebens, sondern eher für die zu siegesgewissen Krieger des Freistaats, denen eben in diesem Kampf kein Bhamoras und auch kein Ursus zur Seite stand.

Kampf um Berunia Bearbeiten

Am Ende der Berichtszeit aus dem Jahr der Alpträume kam es zu einem Kampf um Burg Berunia an der Grenze Muscaes zu Subarashi, die Muscae wieder zu seinen Gunsten zurückgeschoben hatte. König Hanury Dangard hatte seinen Reitern befohlen, das Land um die lange verlorene Burg Berunia zu sichern und die Burg für Muscae zu nehmen und zu halten. In einem verlustreichen Kampf wurde zwar die Subarashi-Burgbesatzung getötet und durch eine neue Generation mucaelierischer Garden ersetzt, zugleich jedoch wurden die Reiter Muscaes von Elitekriegern Subarashis aus dem Umland Berunias unter starken Verlusten für das LIFE-Reich erfolgreich vertrieben und flohen ins sichere muscalierische Hinterland der nächsten Provinz, die nie von Subarashi besetzt gewesen war. Das Land um die Burg ist also wieder fest in Händen der Finsternis. Wie fest? Das wird die Zeit zeigen...

Kampf um Ceria Bearbeiten

Schier unglaubliche Massen an Heeren hat der oberste Heermeister der Borgon-Dun für seine Deye Shayol n'Varthar ins Feld geführt, nicht damit sie auf dem Feld der Ehre für den Kriegsgott Borgon ehrenvoll sterben, sondern damit sie die verfluchte Dämonenbrut und die vergleichsweise elenden Aeri in der Großen Ebene der Wagenvölker nicht nur zurück halten sondern wirklich vertreiben. Tausende sind gestorben durch nächtliche Angriffe der Dämonen, Tausendschaften sind gefallen im zähen Ringen gegen die Aeri, vor allem die Elitekrieger des oSeth, die Naaliten, die der Havariat Takan-taan als erster auf das Schlachtfeld gesandt hat, das heute wie die ganze Dämonenebene eher einer Wüste als fruchtbaren Ebenen gleicht. Nicht dort aber, sondern im Land zwischen den beiden grossen Flüssen, dem Seelydon und dem Conramat, gelang es den Aeri, die beidseitigen Schutzwälle zu überwinden und in einem Sturmangriff nicht nur die zahlenmässige sondern auch die militärische Oberhand zu haben und in und nach den Schlachten auch zu behalten. Während die Truppen in der nahen Burg Sylreen am anderen Ufer des Conramat hilflos mit ansehen mussten, wie die edle Burg Ceria dem Feind in die Hände fiel, wird es der Besatzung von Burg Sermylon zufallen, die nächste Linie der Verteidigung Borgon-Dyls zu stellen, bevor die Festung Lydon selbst bedroht würde. Denn die Truppen Aerinns, von dem berühmt-berüchtigten Herrscher-Heerführer Ursus Goldmaske oder zumindest in seinem Namen geleitet, greifen das Herzland des borgon-dylschen Telidayin-Heerführers Mardon an, dessen Hausmacht seit seiner Ehe mit der Fürstin Auria n'Ylon in Lydon verwurzelt ist. Burg Ceria ist gefallen, und das Schlangenbanner weht von den Mauern, Mardon zum Trotz.

Aglorok kämpft weiter: Bearbeiten

Auch in einem vierten Kampf, bei dem über fünf Tausendschaften der finsteren Aeri gegen weniger als Zweitausend Bagunder kämpften, gelang es den Kriegern des finsteren Freistaats nicht, die Brücke von Aglorok zu besetzen, auch wenn der Großteil des Landes bis knapp vor das Ufer um den Tempel in ihren Händen ist.


Die Geschichte von Karcanon Bearbeiten

Die Geschichte von Karcanon ist in eine Reihe anderer Artikel ausgelagert worden. Die aktuelle Zeitgeschichte von Karcanon findet sich in den aktuellen Boten von Karcanon: