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Karcanon 419 5-6

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Überblick Karcanon - Aw-Elul im Jahr der Geister 419 n.P. Bearbeiten

Was ist geschehen auf Karcanon im ersten Teil des Jahrs der Geister, im Frühjahr, und wie ist der aktuelle Stand in den Monaten Aw und Elul 419 nP? Ein kleiner Blick auf die verschiedenen Reiche mag das beleuchten:

Am'y Syrren kann nicht mehr vor der Außenwelt verhehlen, daß die Bewahrerin des Reiches, die Amazone Tarra ni Lorna, verschwunden ist - längere Zeit wohl schon. Länger als jede andere war sie damals weggeblieben, als sie den Weg der Geister in das Labyrinth der Macht gegangen war, und stärker als manche dabei verändert worden. Margaj ni Tendra ist es, die –mehr noch als Gandeera- als Schwertmeisterin des Reiches mehr durch ihre Persönlichkeit als durch eine eigentliche Machtposition die Talmeisterinnen bisher zusammengehalten hat, und damit Evaren ni Naje, die in dieser Zeit in der „Grünen Burg“ saß, den Rücken freigehalten. Unweit des Zügeltals aber liegt schon Aydia, die Freie Stadt zwischen Am'y Syrren und Chnums-Antam, das zur Zeit für viele Menschen Karcanons der Nabel der Welt ist. Denn wo der Kaiser ist, da schlägt das Herz Karcanons - und in dieser Zeit schlägt es in Aydia. Kaiser Bofri von Karcanon ist dort und trifft Jelantha, die sogenannte Kaiserin Kafrya von Erendyra ist dort und die beiden Frauen verbringen mehr Zeit miteinander als mit dem Kaiser, der wiederum seinerseits dort sich mit Cartimandua trifft, der Schwester der Königin Edueriva von Karalo-Floran. Priesterfürst Galen Hylar von Chnum-Antam ist dort und trifft sich mit Beratern des Kaisers, aber auch mit Vonda ni Kandy, der höchsten KandyPriesterin in diesem Teil der Welt. Jorand vom Buch ist dort mit Gwyndon Bardenherr gesehen worden. Der Heiler Minoru Shirota aus Lapathien trifft dort auf den Zamnait-Priester Paraz Kelsoez aus Encebol. Auch die Wanderin Thinaia na Ruhir ist dort und führt manch ein Gespräch vor dem nächsten Abschnitt ihres Lebensweges. Aydia zieht sie alle an. Die Freie Stadt am Grünen Meer, einst eine der schönsten Städte des Helionischen Reiches, hat in den letzten zehn Jahren weiter an Pracht und Schönheit gewonnen. Zuerst kam, nach dem Krieg der chnumgläubigen Nachbarn gegen die den Chnumglauben verfolgende Purpurne Bruderschaft, die karalische Besatzungszeit. In dieser Zeit war Aydia Sitz der Fürstin Cartimandua, die als „Gartenfürstin“ heute noch in guter Erinnerung ist. Sie hat viele neue Parks und Gärten angelegt in dieser Zeit - in der Stadt selbst, und rund um sie herum, und noch heute hat sie ein Landhaus dort, umgeben von einem ganzjährig blühenden Garten, das sie Grünwinkel nennt. Kaiser Bofri hat dann nach dem Friedensschluß Aydia an seine Gefährtin Jelantha ni Kjerrta gegeben, als Morgengabe ihrer Partnerschaft, wie man sagt. Auch unter der „Königin der Amazonen“, Jelantha, blüht die Stadt nicht nur, sie blüht weiter auf. Händler aus weiten Teilen Karcanons zieht es hierhin, wohl auch in der Hoffnung, mit ihrer Genehmigung einen Weg durch das Grüne Hochland nehmen zu können. Denn der Weg über die Straße von Mannar ist noch immer versperrt, durch den noch immer nicht offen erklärten Bürgerkrieg um die Provinz Reanndt-tenn im Gründungsreich des Bunds der Blumen, Karalo-Floran. Noch immer hält der frühere Volksminister Karan-nenn dort den Hauptsitz und Thron des Erzgroßherzogtums besetzt, nämlich die zentral auf der Straße von Mannar sitzende Festung nach der die Provinz benannt ist, und die genau am Durchgang zwischen dem Grünen Hochland und den Götterbergen auf der Großen Handelsstraße sitzt. Belagert wird die von Provinzheeren gehaltene Festung seit einiger Zeit von den Reichsheeren unter Reichsfürst Florian, der von Königin Edueriva zum neuen Erzgroßherzog und Herrn von Reanndt-tenn ernannt wurde und in „seine“ Festung will. Aber die Festung auszuhungern ist wohl schwierig, solange sie auf einer Seite freien Zugang zur größten Handelsstraße des Kontinents hat. Vielleicht soll ja jetzt eine Entscheidung in diesem heimlichen Bürgerkrieg erzwungen werden, nun wo der Kaiser Bofri persönlich ganz in der Nähe weilt. Offenen Bürgerkrieg gibt es dagegen immer wieder in Lapathien, wo Proconsul Lucius Thymian aus Bakanasan die Provinz mit Mühe zusammenhält.

Bakanasan ist ansonsten in gewisser Hinsicht ähnlich dran wie Am'y Syrren, denn es ist ein Reich ohne Führer, seit dem Tod des Consuls und Protector Maximus Adesus Ducates auf Silur. Nicht ohne Führung, denn es gibt ja den von der Elite des Chnumiten Gnaeus Septimus geschützten Senat des Reiches in der Metropole Praeparata, doch der hat viele Köpfe, nicht einen, der dem Reiche vorstehen würde. Der verbleibende Consul, Gaius Volsensus Senna, hat als Orcan-Anhänger nicht genügend Unterstützung im Senat um das Reich zu führen, auch wenn nicht vergessen ist daß er es war, der damals mit Teilen des Senats in die Ophis-Metropole Tarenum floh und den chnumgläubigen Adesus Ducates als Retter des Reiches in die Hauptstadt holte, womit die Herrschaft des Imperators Fraxinus Excelsior beendet wurde. Senna ist noch immer im Machairas, nahe der bakansanischen Provinz Lapathien, wobei über die Gründe dafür nur spekuliert werden kann. Die einen meinen, um eine Wache gegenüber der Konföderation von Bagunda der Kaganda Dimbula zu halten, der er auch nach jahrelangem Waffenstillstand mißtraut, weil sie instabil ist. Andere glauben, er ist deshalb dort, um möglichst weit weg von der problematischen Provinz Midlifee und Samnium zu sein, wo man den Sieg über die Monster des Zardos noch immer für keinen dauerhaften Sieg hält und sich fragt, ob die Horden der Barbaren aus Ligurien unter Hanlinor schlimmer sind oder die Heere der menschenfressenden Burundi unter dem neuen Häuptling Dresamoa aus Pottuvil. Auch das Militär Bakanasans hat nicht einen Kopf sondern viele. Sicher wären manche Soldaten bereit, ihren jeweiligen Anführer auf den Schild zu heben, um ihn zum Führer des Reiches auszurufen - sei es nun Marcus Antonius Galba, sei es Lucius Thymian oder auch Baldor Seeras. Aber der einzige, der von den Soldaten auf einen Schild gehoben und in die Hauptstadt getragen wurde, war der Ordensgroßmeister der Chnumiten, Gnaeus Septimus: liegend, im Koma seit einem Anschlag auf sein Leben. Das hat er zwar nicht verloren, aber sein Bewußtsein auch nach vielen Monden bisher nicht wiedererlangt.

Auch Athanesia, so sagen manche, hat sein Bewußtsein nach vielen Monden der Militär-diktatur unter Kjeld Oran, noch nicht wiedererlangt. Das ehemalige Bund der Blumen-Mitglied ist unter seinen Nachbarn isoliert, auch wenn es derzeit mit niemand anders im Krieg liegt als sich selbst. Die Wüstenreiche Keorapukur und Zertanien sind viel zu sehr miteinander beschäftigt als daß sie sich um das Reich hinter den Bergen am Ende der Wüste kümmern könnten. Auch wenn die Namen heute nicht mehr Shuad el Ahara und Dieleeb An sondern Il Jhadir und Amuuk min Ra heissen, wird in der Wüste des Schnellen Todes noch immer erbittert um jedes Wasserloch gekämpft, das den Unterschied zwischen Leben und Tod für einen Trupp Soldaten bedeuten kann. Tod für manch einen Soldaten beider Reiche kann es auch bedeuten, zwischen Hammer und Amboß des aufkommenden welterschütternden Konfliktes zu geraten - zwischen den Bergrücken des Tals des Lebens, wo Floris Gar Selfor das Reich Taron don Umn in Katuums Abwesenheit führt und die Zwerge von Rockander nach einem obskuren Tunnel der fernen Vorzeit suchen, und dem Berusinischen Meer, wo nicht nur eine merkwürdige Invasionsflotte von Garian aus Erendyra eingetroffen ist, sondern sich auch sonstige Heere und Invasoren sammeln - zwischen den auf einen großen Besuch hoffenden Streitwagenfahrern aus Itachaos und denjenigen, die diesen großen Besuch verhindern oder doch verkleinern wollen, etwa dem in Kathei-Da (Pedralta) lagernden Rubinorden von Art Creole auf Ysatinga. Geschehen von myraweitem Ausmaß bahnt sich an, und entsprechend ist der viele Besuch auch aus vielen Gegenden Myras, der gekommen ist oder sich doch zumindest angekündigt hat. Eine Flotte aus Kanarys auf Kiombael ist ebenso in der Gegend aufgetaucht wie große Einheiten und wichtige Persönlichkeiten der Niun aus Dor-Niun Armarath. Oldar aus Morassan auf Yhllgord aus dem Gefolge des Vargas von Tronja sollen vor Dirhael gesichtet worden sein, wohin auch die Flotten von Borgon Dyl und Quadrophenia streben, die auf Silur gemeinsam mit Vargas gegen die Ungeheuer des Xnum-Ygorl gekämpft haben. Eine kleine Flotte (mit Mitgliedern des Ordens der Roten Sonne?) hat sich aus Desarachnia aufgemacht, während eine kleinere aus Tektoloi bereits eingetroffen ist. Und die vielgerühmte, vielgeschmähte Schwarze Armada selbst hat ihren Weg ja schon über ganz Myra gemacht: Von Nebkazon Ar'Pharon auf Gwynddor über Ysatinga, Corigani, Ysatinga, Corigani, über ganz Karcanon... an Refor und Yslannad vorbei, durch die Flotten von Ataris und Borgon Dyl, über Umntor bis...

Die Machairasreiche sind weit von diesem wahrhaft weltbewegenden Geschehen entfernt, und vielleicht bedauert man es heute in Silur, das vor sechs Jahren bei dem Kampf gegen die Monster des Arus Ur Eklas der Mittelpunkt des Weltinteresses war, und durch das Magiertreffen im Tischri 417 nP vor kurzem noch einmal Menschen (und nicht nur Menschen) aus aller Welt anzog, nun von der Welt fast vergessen zu sein. König Ragall von Silur, einer der ersten Könige des Kontinents war, die das Knie vor Kaiser Bofri beugten, ist dabei, sein Land in mehr als einer Weise neuzugestalten. Im letzten Jahr hatte Anian Turcas, Vizekönig von Antharlan unter Bofri, die letzten Flüchtlinge aus Yslannad mit der Lohanya nach Silur gebracht, um dann zum krönenden Abschluß des Jahrs der Krone selbst in Chairedia gekrönt zu werden. Der in Silur als Held und Freund gefeierte Anian ist nun selbst König von Antharlan unter Kaiser Bofri. Anians Landung fand natürlich nicht in einem natürlichen Hafen statt, sondern vor der „Magischen Bucht“ von Calvastar, von der aus die „Hohe Treppe“ nach Silur führt. Denn noch immer ist der Sumpf von Callen alles andere als eine sichere Gegend, sowenig wie die von den Dunkelelfen besetzten Berge von Ersor... Das nun wieder menschenleerere Yslannad ist nun wieder ruhig... wenn man von den Gerüchten absieht, daß Herzog Orlando de Nnieva plane, seinen Onkel Tyglath-Pylhessar abzulösen oder ablösen zu lassen.Aber das ist genauso unglaubwürdig wie das Gerücht, Ridalon wolle Leiter der Bank von Myra, Refor (BMR) werden - wo doch kein Reforer je die Zeit zum Putschen fände...

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Die Geschichte von Karcanon Bearbeiten

Die Geschichte von Karcanon ist in eine Reihe anderer Artikel ausgelagert worden. Die aktuelle Zeitgeschichte von Karcanon findet sich in den aktuellen Boten von Karcanon:

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