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Kurze ZusammenfassungBearbeiten

Kalam-Hold - Burg am Ufer des Jong-sai/Kalampe. Einst von Bagunda errichtet, als dieses vorübergehend Teile der Großen Ebene der Wagenvölker besetzt hatte; später von den Naaliten des Freistaates Aerinn erobert. Im Jahre 424 n.P. erstürmten Heere Borgon-Dyls unter Führung der Deye Shayol der Schwarzen und ihres Heerführers Mardon y'Karthar unter großen Verlusten die Burg, was als Etappensieg bei der "Befreiung" der Großen Ebene von den Dämonenhorden gefeiert wurde.

Detaillierte BeschreibungBearbeiten

Bei gutem Wetter in Sichtweite von Puenuevo war auch auf der anderen Seite des Flußes ein gutes Stück flußabwärts ein aus dem übrigen Lande hervortretendes Massiv aus Rotstein zu erkennen, etwas dunkler noch in der Farbe als in Puenuevo. Dieses Massiv lag aber mehr als 60 Schritt vom Fluß entfernt, obwohl dem Fluß zugewandte Klippen darauf hinwiesen, dass sie einst von der Kalampe geformt wurden. Zu jener Zeit dürften auch die im Fluß vor dieser Stelle stehen gebliebenen Rotfelsen noch mit dem restlichen Plateau verbunden gewesen sein, doch nun bilden sie den Kern einer im Frühjahr vom Hochwasser umschäumten Sandbank, im Herbst einer kleinen Insel.

Dieser Platz, fast noch gegenüber dem flußab gelegenen Ende der beschriebenen großen Strominsel, wurde nun als der Endpunkt der geplanten Brücke ausgewählt und entsprechend befestigt. Zunächst wurde auf der Landseite des Massivs ein breiter Graben ausgehoben, bis dort eine im Schnitt 60 Schritt breite Fläche aus freigelegtem Rotfels entstanden war, zur Seite der geplanten Burganlage hin durch eine zwei Schritt hohe Felswand aus behauenem Rotstein begrenzt. Auch zu den beiden Seiten hin wurde das Massiv frei gelegt und mit den dabei gewonnenen Hausteinen durch eine Mauer in derselben Höhe bis hin zu einer Stelle oberhalb des Strandes verlängert; insgesamt wurde der Anlage so eine grob fünfeckige Form gegeben, die Spitze der Landseite zugewandt, die Langseite dagegen dem Fluß. Auf diesem so abgesteckten Gebiet wurde nun mit dem Bau der Hauptburg begonnen, die ähnlich wie in Puenuevo die stromaufwärts gelegene Hälfte der Befestigung einnehmen sollte. Der Burgfried wurde – mit geringen Abweichungen – nach denselben Plänen wie in Puenuevo errichtet, jedoch auf der landeinwärts gelegenen Spitze und ausschließlich aus dem vor Ort zu gewinnenden Baumaterial; da der Bau unter Zeitdruck stattfand und die Herbeischaffung von Findlingen von der anderen Flußseite zu aufwändig gewesen wäre, bestehen Fundament und Mauern hier ausschließlich aus den vor Ort gebrochenen Quadern, vor die allerdings mannshoch eine gekalkte Putzmauer aus vermörtelten Flußsteinen gesetzt wurde. Als beim Bau der anderen Burgteile – zu deren Beschreibung wir gleich noch kommen – der harte rote Sandstein ausging, griff man für die oberen Geschosse auch zum Weißstein, dessen örtliche Qualität wohl zum Hausbau ausreicht, doch ansonsten nicht für Befestigungen gewählt werden würde; einige Wehrgänge und Turmstuben der weitläufigen Anlage wurden gar auch in Fachwerk ausgeführt und lediglich mit einem Kalkputz überzogen.

Kalam hold

Ausgehend vom Bergfried führen wie auf Puenuevo 16 Schritt starke Mauern gen Oklis und Lychnos, und wie auf Puenuevo wird die Lychnos-Mauer alsbald durch ein stark befestigtes Tor unterbrochen. Doch wollen wir der Mauer erst in der anderen Richtung folgen. Wo auf Puenuevo der mit der Hafenfeste verbundene Eckturm folgt, steht hier – bei einer um gut ein halbes Dutzend Schritt verlängerten Zwischenmauer – ein Turm, dessen Unterbau der Oberen Bastion auf Puenuevo entspricht; die darauf gesetzte Warte aber ist sechseckig ausgeführt und weist eine Seitenlänge von 12 Schritten auf. Von diesem Turm aus folgt die Hauptmauer 12 Schritt stark dem begradigten Rand des Plateaus und seiner Verlängerung, bis sie etwa 30 Schritt vom Ufer durch einen Eckturm ähnlich denen auf Puenuevo abgeschlossen wird, doch mit aufgesetztem zweigeschossigen Turmhelm, dessen Wände aus einem offenen Balkengerüst mit dazwischen gesetztem Fachwerk bestehen. Eine nur noch vier bis sechs Schritt starke und sechs Schritt hohe Wehrmauer folgt ausgehend von diesem Eckturm der Uferböschung. Sie endet in einem weiteren, jedoch (wohl aufgrund des schlechten Fundaments am Flußufer, das kein größeres Gewicht erlauben wollte) kleiner ausgeführten Eckturm, der fast direkt an einen der beiden vom Ufer zurückgesetzten Tortürme anstößt, die das Flußtor der Burg bewachen. Von diesem Torturm ausgehend teilt eine bis zum Burgfried führende Schildmauer die Hauptburg von den anderen Teilen der Burg ab, in der Mitte durch ein Tor zwischen zwei quadratischen, diagonal gestellten Türmen unterbrochen. In dem so gebildeten Trapez der Hauptburg ist die Garnison von KalamHold untergebracht.

Folgt man ausgehend vom zweiten Torturm weiter der äußeren Mauer, so verläuft diese in einer Geraden etwas oberhalb der Uferböschung bis zu einem weiteren Eckturm; an dieser Stelle mündet ein schmaler Bach in die Kalampe und hat an seiner Mündung eine flache Bucht gebildet. Der Eckturm steht dort auf einem einzelnen, vom Wasser umspülten Rotsteinfelsen, der sich zwar kaum über die frühsommerliche Wasserlinie erhebt, doch den auf ihm hochgemauerten Quadern ausreichend Halt gibt. Eine gerade Mauer führt von diesem Eckturm zu einem weiteren, nunmehr wieder stärker und nach den Plänen der Oberen Bastion von Puenuevo ausgeführten Eckturm. Zwischen diesem und dem Burgfried befindet sich das Haupttor der Burg, eingerahmt von zwei Tortürmen mit nach außen weisenden dreieckigen, massiv ausgeführten Vorbauten, die von einer offenen Wehrplattform gekrönt sind; die Türme selbst sind mit Giebeldächern gedeckt, von denen Dacherker nach innen zum Tor hin weisen. Das Tor selbst ist von einem vier Schritt starken Wehrgang in Form einer steinernen Brücke zwischen den beiden Türmen überwölbt; ein eisenverstärktes Fallgatter war zu seiner Verteidigung vorgesehen, wurde aber nicht rechtzeitig geliefert, um noch zur Zeit der bagundischen Herrschaft eingebaut zu werden. Wer das Tor durchschreitet, findet sich einem engen Raum zwischen Wehrmauern, die sich sechs Schritt hoch an die Türme anschliessen – der Torzwinger. Dieser wird ruch ein Paar runder Türme von etwa 8 Schritt Durchmesser und 12 Schritt Höhe abgeschlossen, zwsichen denen sich ein zweites Tor befindet. Erst nach dessen Durchschreiten hat man den Rüstplatz erreicht, linker Hand durch die Mauer der Hauptburg, rechter Hand aber durch eine zweite, wenn auch nicht ganz so stark ausgeführte Mauer begrenzt, die zwischen dem rechten der Rundtürme und dem rechten Turm des Flußtors die Nebenburg abtrennt. Dieses ist durch ein einen Torbau in der Mitte der Mauerlänge zugänglich; in ihr befinden sich weitere Quartiere sowie die Stallungen der Burg.

Dies war die eigentliche Burg; doch sollte die Anlage nach dem Plan der Baumeister noch durch weitere Mauern und Türme jenseits des Rotsteinmassivs erweitert werden. Wie weit der Bau dieser zusätzlichen Befestigungen heute fortgeschritten ist, ist nur zum Teil bekannt. Jenseits des zuerst ausgehobenen Grabens wurden drei Rundtürme von je 12 Schritt Durchmesser und ebensolcher gemauerter Höhe errichtet; das geplante Dachgeschoß wurde aber zu bagundischer Zeit nicht mehr aufgesetzt. Der erste dieser Türme wurde der im Oklis des Burgfrieds an der Hauptburg errichteten Bastion gegenübergestellt und mit dieser durch eine einen offenen Torbogen überspannenden, anderthalb Schritt starken Mauer verbunden, auf deren Krone ein nach beiden Seiten auskragender offener Wehrgang die beiden Türme verbinden sollte. Durch den Torbogen wurde der Hauptweg von Phialae und Stauros in den Graben und zu den Burgtoren geführt, so dass dieser immer unter den wachsamen Augen des Burgfrieds lag.

Eine weitere Mauer führte von der Bastion weg gen Phialae und knickte später zum Fluß hin ab, ohne diesen ganz zu erreichen, um so einen zum Fluß hin offenen Zwinger flußaufwärts der Burg zu bilden. In dem so umschlossenen Raum wurde ein kleiner Flußhafen errichtet und einige Bauern wie auch Fischer angesiedelt. Die am Ende der Mauer wie auch an ihrem Knickpunkt vorgesehenen Wachttürme wurden jedoch zur Zeit der bagundischen Herrschaft nicht fertig gestellt; letzte Berichte sprehen von hölzernen Warten, die auf den Fundamenten errichtet worden seien.

Die beiden anderen der vorgenannten Rundtürme wurden dem Haupttor gegenüber errichtet; ein offener, wiederum von einem Wehr- und Verbindungsgang überkronter Torbogen zwischen ihnen führte zur kladoswärts führenden Straße. Dieses Turmpaar sollte durch eine weitere von einem Verbindungsgang gekrönte Wehrmauer oberhalb der Böschung des Grabens mit dem vor der Eckbastion verbunden werden; diese Wehrmauer wurde jedoch nie fertig gestellt.

Auch flußabwärts der Burg wurde ein zum Fluß hin offener Vorzwinger erstellt, dessen Mauer von der anderen, im Lychnos des Burgfrieds gelegenen Eckbastion ausging, jedoch direkt schräg auf das Flußufer hinlief, so dass ein dreieckig geformter Raum von den Mauern und dem Fluß umschlossen wurde; auch diese Mauer aber wurde nicht fertig gestellt, ebensowenig, wie die Mauer, die die Rundtürme des kladischen Vortors mit dem äußeren Ende der Zwingermauer verbinden sollte, wo ein weiterer Wachturm entstehen sollte.



Segment: Karcanon - Reich: Borgon-Dyl - Provinz: Karan-Dyl - LeiterIn: Sirad n'Kamal
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