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Der Kaiserhafen zu Chalkis - Ein neues Heim für eine Flotte 434 n.P. Bearbeiten

Es war im Herbst vor zwei Jahren gewesen, dass Sunrise von Sakilia, die Vertreterin des Elfenreichs von Taron don Umn am Kaiserhof von Chalkis, angekündigt hatte, ihre Elfenflotte dem Kaiserreich direkt zur Verfügung zu stellen.

Vor vielen Jahren waren die 800 Schiffe gerüstet worden, um im Namen des Göttervaters Chnum, der im Tal des Lebens mindestens ebensolche Achtung erfährt wie in der Kaiserstadt, die berüchtigte „Schwarze Flotte“ der Nebcatlan von Nebkazon ar'Pharon aufzuhalten. Jene Schwarze Flotte war im Dienste des verbannten Gottes Argendor auf Gwynddor aufgebrochen und Verstärkung suchend über die Kontinente Myras gefahren – um am Ende vor Kezunsea doch abzudrehen und das Weite – oder doch zumindest die Weite See jenseits des Berusinischen Meers zu suchen. Die Schiffe der Elfen waren, anders als andere, etwa die glücklosen atarischen Admiräle, gar nicht zu diesem Einsatz gekommen und eine neue Invasion auf Vartimossa, wie Unbeirrbare im Rat der Elfen zu Danann gefordert hatten, entbehrte jeder Originalität, weshalb Floris gar Selfor, der wie meist den Rat in Abwesenheit des Elfenkönigs Katuum geleitet hatte, diesem Ansinnen eine Absage erteilt hatte. Im Grünen Meer und darüberhinaus sollte die Elfenflotte künftig dem Kaiserreich von einem neuen Hafen in Chalkis aus direkt dienen. Und erst wenn die Schwarze Flotte der Nebcatlan einen neuen Versuch der Befreiung des Verbannten Gottes machen sollte, würde die Elfenflotte wieder nach Kezunsea zurück beordert...

Am 4. Tag des Wolfsmonds Adar im Jahr des Tausches 434 n.P. war es soweit: Von Blumen bekränzt wurden die Elfen im neuen Kaiserhafen empfangen, der für sie, die Kaiserstadt immer weiter ausbauend, errichtet wurde, mit Pieren, Molen, Hafen- und Lagerhäusern und einem neuen Wohnviertel für die 16.000 Elfen der Schiffsbesatzungen – mit der Möglichkeit des weiteren Ausbaus und der weiteren Verdichtung für die bis zu 80.000 Leute, die auf diesen Schiffen befördert und zu Einsätzen gebracht werden könnten. Die Metropole Chalkis, bisher mit etwas über 100.000 Menschen bewohnt, bekommt wesentlichen Zuwachs und vergrößert sich deutlich. Die Kaiserin Kafrya von Erendyra hat bereits angeregt, dass für jeden der Elfen ein weiterer Baum zum Heiligen Hain geplanzt werden sollte, damit sich die Elfen in Chalkis und seiner Umgebung so wohl wie möglich fühlen und das pflanzenvielfältige Tal des Lebens nicht zu sehr vermissen.

Damit endete der Bericht über den Kaiserlichen Rat und die Kaiserstadt Chalkis für dieses Jahr.

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