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JOBY – Im Jahr 120 vP ein Junge auf der Carlumen, nicht mit Toby, dem Tatasen Tobar, zu verwechseln, der dort auch war.

12 Jahre alt, doch mit einem Mundwerk wie ein Alter ausgestaltet, er hat rötliches Haar, ein rundliches, von Sommersprossen übersätes Gesicht, ist schlank und wieselflink – und ganz besonders geschickt mit den Händen. Seine Muttersprache ist Gorgan, er spricht es weich und kultiviert, bedient sich aber bewußt einer schnoddrigen Ausdrucksweise, wie um nur ja niemanden auf die Idee kommen zu lassen, daß er kein vorlauter Lausebengel sein könnte.

Er stammt aus Anagon (einer Stadt, die, wenn er darüber erzählt, stark an Sarphand erinnert), von wo er mit den drei Meisterdieben Orgin, Possei und Hosined aus der dortigen Diebesgilde in die Schattenzone zog, um hier Caerylls Schatz zu heben. Dies aufgrund eines mündlichen Berichts eines Sterbenden, der Carlumen schon zum Greifen nahe gewesen sein will, jedoch im letzten Moment umkehrte, um noch einmal die »diamantenen Turmspitzen von Anagon« zu sehen.

Diese Redewendung stammt daher, daß die Reichen Anagoner – und das sind die ehrbarsten Diebe – ihre Reichtümer in den Spitzen ihrer Palasttürme unterbringen und sie von Greifvögeln behüten lassen. In der Schattenzone bediente sich die vierköpfige Diebesbande der Hilfe des Pfaders Parvid und brachten ihn schließlich – nachdem sie ihn um all seinen Besitz geprellt haben – dazu, sie nach Carlumen zu führen. Doch nur der Junge und der Pfader erreichten das Ziel. Bei Mythors Eintreffen und dem folgenden Kampf um die Fliegende Stadt verliert Parvid sein Leben, bittet den Sohn des Kometen jedoch, sich an seiner statt um seinen diebischen Patensohn anzunehmen und aus ihm einen wohlerzogenen Jungen zu machen. Mythor verspricht es, aber er weiß, wie schwer es sein wird, dieses Versprechen einzuhalten. Denn J. ist der geborene Langfinger, und er möchte es unbedingt zum Meisterdieb bringen. Denn in Anagon, woher er stammt, ist Stehlen nichts Ehrenrühriges, sondern ein grundlegender Teil der Gesellschaftsordnung. Dort lebt man nach dem Motto: »Alles gehört jedem!« Und den Geschicktesten, den Trickreichsten und Klügsten gehört eben von allem etwas mehr.

Mythor-Fundort: 115

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