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Irka

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Irka von Jadena - Eine Einführung

Irka.jpg

Irka und Kari

Im Jahr 409 brach Irka von zuhause, also von Jadena, auf, um sich in Ysatinga umzusehen. Auf Kari, ihrer Rennschildkröte, die zugleich Reittier und Freundin ist, ritt sie vom heimatlichen See zuerst durch dichten Dschungel (Wald ?) um nach vielen Wochen an einem verlassenen Dorf an einer Küste herauszukommen. Interessiert betrachtete sie die riesigen Gebäude, die wohl einst von Menschen bewohnt waren, einer Rasse die Irka bisher nur aus den Erzählungen der Alten kannte. Einige Zeit durchstreifte sie das Dorf und den umgebenden Wald, suchte nach nahrhaften Pflanzen und interessanten Kräutern und überlegte, wohin sie sich als nächstes wenden sollte, um Menschen zu finden. Eines Tages kam eine kleine Gruppe dieser Menschen in dem Dorf an. Es waren nicht die ursprünglichen Bewohner sondern Reisende die mit einem Schiff unterwegs waren zu geheimnisvollen Zielen, von denen sie nur in Andeutungen sprachen. Irka bat, mitkommen zu dürfen, ganz egal wohin, denn ein Ziel war ihr so gut wie das andere. Nachdem die Wanderer sich etwas über die kleine Person (kleiner als zwei Handspannen) und ihre Rennschildkröte gewundert hatten nahmen sie sie mit.

Die Seereise war für Irka faszinierend: die See, das Schiff, die ungeheure Geschwindigkeit mit der sie sich fortbewegten. Man sagte ihr daß Scaith mac Luand, der Magier, diese Geschwindigkeit durch sein Können ermöglichte. Iras Cignavojo, der geheimnisvolle Chronist, war es, der Irka auf dieser Reise sehr viel von Ysatinga, von Myra und von den Zusammenhängen der Welt erzählt hat. Weitere Personen an Bord waren Ishi Ban, Geweihte der Ildru, Aranac der Nuplit, dessen Wal Nupaylin mit an Bord war und Miriin Alian, die alterslose weise Frau von Kyras Schwestern mit ihrem Luchs, dem Untier. Ob Kari und der Luchs die Spannung spürten, die von Anfang an zwischen Miriin und Irka bestanden, oder ob es umgekehrt war wurde Irka niemals ganz klar. Jedenfalls nützte Irka die erste Gelegenheit die Gruppe zu verlassen um die Streitigkeiten zwischen Kari und dem Luchs zu beenden.

Es bot sich eine hervorragende Gelegenheit. Der nächste Hafen den das Schiff anlief gehörte zu der Stadt Bestetor. Irka war überwältigt von der Vielfalt dieser Riesenstadt in der sie plötzlich mittendrin stand. Gleich am ersten Tag dort traf sie mitten unter den vielen Menschen auf jemanden in ihrer Größe. Es war Wigor der Wichtel der auf sie zuschwebte, sie überschwenglich begrüßte (obwohl sie sich nicht kannten) und sie sofort einlud, ihn auf seinen weiteren Abenteuern zu begleiten. So verlockend das Angebot klang mit dem bunten Wigor zu reisen, Irka entschied sich am nächsten Tag doch vorläufig in dieser Stadt zu bleiben und zu lernen was sie hier über Menschen und die Welt lernen konnte. Sie verabschiedete sich von der Wanderergruppe und von Wigor und blieb in der Stadt. Die ersten Tage verbrachte sie damit zusammen mit Kari durch die Stadt zu wandern, wobei es sich für die sonst so flinke Kari als recht schwierig erwies, den vielen Füßen auszuweichen. Die meiste Zeit war Irka auf dem Markt, wo erstaunte Gemüsefrauen gern eine Erdbeere oder eine Nuß verschenkten, wenn dieses seltsame Wesen an ihrem Stand hochkletterte. So kam es daß Irka gerade auf einem Stand mit vielen verschiedenen Kräutern saß von denen sie lange nicht alle kannte, als ein älterer Herr mit fachkundigem Blick einige der ihr unbekannten Kräuter aussuchte. Irka nutzte die Gelegenheit ihn nach Wirkung und Zubereitung zu fragen. Der Arzt (es handelte sich um einen solchen) ((Name??)) fand Gefallen an Irka, die sich selbst ganz gut mit Kräutern und ein wenig in der Heilkunde auskannte. Die beiden wurden einig, daß Irka für einige Zeit im Haus des Arztes wohnen würde und bei gutem gegenseitigen Einvernehmen bei ihm eine Lehre machen könnte.

Von da an wohnte Irka bei dem Arzt. Sie begleitete ihn bei seinen Krankenbesuchen während Kari sich im Garten ((auf dem Flachdach??)) faul in die Sonne legte und ihr Schildkrötendasein genoß. Irka konnte natürlich aufgrund ihrer Größe keine Oberschenkelbrüche einrichten, jedoch für alle feinen Arbeiten stellte sie sich als sehr geschickt heraus. Abends saß sie über der Schriftrolle mit den Heilrezepten die der Arzt gesammelt hatte und versuchte möglichst viel auswendig zu lernen. Ihr Traum war es dabei einmal ein eigenes Buch anzulegen, in dem sie alle ihr bekannten Kräuter einkleben und beschreiben wollte, dazu alle Krankheiten und Heilrezepte. Doch für das nötige Material würde sie wohl noch einige Silberlinge sparen müssen von dem kleinen Lohn, den der Arzt ihr zusätzlich zu der Möglichkeit zu lernen, der Unterkunft und dem Essen für sie und Kari gab.
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