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Hosanda v'Gerthyl

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Hosanda v'Gerthyl - Tochter der taranischen Bardin Riijna v'Gerthyl mit dem (ebenfalls taranischen) Händler Halgar Racchnor, geboren am am 17. Jijar 390 n.P. Nach dem Tod ihrer Mutter, die an einem unerklärlichen Fieber starb, zog Hosanda mit ihrem Vater nach Morabyl, wo letzterer sich mit Yandhala Karthar zusammentat, die ihrerseits ein prosperierendes Handelsunternehmen betrieb. Im Alter von 14 Jahren begleitete sie ihren Vater erstmals auf einer Seereise. Niemand konnte beim Auslaufen der "Borgyndisnea" ahnen, dass dies gleichzeitig Hosandas letzte Reise werden sollte. Hier sei aus der Autobiographie des Telidayin Mardon y'Karthar zitiert, Hosandas jüngeren Halbbruders, der die Reise ebenfalls begleitete, ihr gewaltsames Ende aber im Gegensatz zu seinem Vater und Hosanda überlebte:

"Im Abenddämmerlicht des 2. Kislew (oder war es der 3., ich erinnere mich nicht mehr genau, denn in dem Nebel sahen die Tage alle gleich aus) tauchte plötzlich ein Schiff aus dem Nebel auf und kam mit großer Geschwindigkeit auf uns zu. ... Es war ein Schiff der Purpurnen Bruderschaft, dessen Kapitän offenbar hoffte, durch den Nebel von Zeugen unbeobachtet, leichte Beute zu machen. Die Borgyndisnea wurde geentert und es entbrannte ein furchtbares Gemetzel, bei dem Dutzende unserer Seeleute umkamen. Auch Halgar wurde getötet, während die restlichen Männer auf das Piratenschiff geschleppt und in Ketten gelegt wurden, offenbar um später als Sklaven verkauft zu werden. Auch Baryol, Nijar und mich ereilte das gleiche Schicksal. Bevor wir jedoch getrennt und in finstere Kammern gesteckt wurden, mußten wir noch das Schreckliche miterleben, was Hosanda widerfuhr. Von einigen Piraten wurden ihr brutal die Kleider heruntergerissen, und nachdem sie sich bestialisch an ihr vergangen hatten, warfen sie sie unter barbarischen Hohngelächter ins Meer... Sollte damit der Name v´Gerthyl erloschen gewesen sein? Ich schickte ein Stoßgebet an Norytton, er möge sich ihrer erbarmen, die wilden Tiere der See von ihr fernhalten und sie an irgendein Ufer Zuflucht finden lassen. Natürlich konnte ich wegen des Nebels nicht wissen, ob ein solches überhaupt in der Nähe war. Doch selbst wenn... sie würde nie mehr die fröhliche und impulsive Hosanda sein, als die ich sie liebte, nach dem sie diese Qualen ertragen mußte. Vielleicht zog sie es sogar vor, mutwillig zu ertrinken..."

Da seit der hier beschriebenen Begebenheit nunmehr 24 Jahre vergangen sind, ohne dass das geringste Lebenszeichen von Hosanda vernommen wurde, muss wohl davon ausgegangen werden, dass sie tatsächlich an jenem Tage im Kislew 404 n.P. den Tod fand.

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