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Selbst ernannte Prinzessin von Shea und Herrscherin der Wu-Yatten, etwa 10 n.P..


Die Prinzessin von Shea

Es war im Jahre 10 n.P., das Jahr der Rache im Pondaron-Zyklus. Dscheffin der Rote war drei Jahre zuvor gestorben und sein Nachfolger, der Tureck genannt wurde, war noch jung und unerfahren. Man sagte ihm eine schwache Persönlichkeit nach und zweifelte an seiner Verbundenheit mit Artan. Das Volk der Wu-Yatten fühlte sich fremd in der neuen bergigen Heimat und glaubte sich von seinem Gott, dem Herrn der Ebenen verlassen. Eine Frau mit Namen Helia de Shea ergriff die Gelegenheit und lehnte sich gegen die Herrschaft der männlichen Priesterschaft auf. Sie war Gutsbesitzerin etwa achtzig Distanten von Sorngongara entfernt und stand einer großen und einflußreichen Familie vor. Sie führte einen neuen Kult ein, der einen Berggott verehren sollte und verstärkte ihren Einfluß unter den Wu-Yatten durch Ausstreuen von üblen Gerüchten und Gold. Der junge Tureck tat sein bestes, seinem Volk Artan wieder nahe zu bringen, doch war er einfach nicht ein Mann, der ein Volk führen konnte.

Schließlich gelang es Helia, im Rat die Loskopplung der Herrschaft vom Priestertitel durchzusetzen und sich zur Anführerin wählen zu lassen. Sie legte sich den Titel ‘Prinzessin von Shea’ zu und war damit nicht nur die erste Frau an der Spitze der Wu-Yatten, sondern auch die erste Anführerin, die einen weltlichen Titel trug. Doch dauerte es nicht lange da stürzte ihr Werk aus Neid und Lügen in sich zusammen und Helia selbst wurde Opfer eines Verrates. Tureck wurde wieder Herrscher der Wu-Yatten und persönlich legte er Helia die Schlinge der Gerechtigkeit um den Hals.
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