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X.6 Handelsrouten Bearbeiten

Zur Erleichterung des Handels kann der Spielleiter auf seinem Segment Handelsrouten einrichten und im Segmentsboten veröffentlichen. Die Handelsrouten werden den Spielern in Form einer Reihe von Positionsangaben (GF/KF) bekannt. Dabei ist für den Wasserweg garantiert, daß es sich um Wasserkleinfelder ohne Tiefsee mit höchstens 3KF Abstand zu einer Küste handelt, für den Land-weg um Kleinfelder der Höhenstufe 1 oder 2, wobei längere Wege in schwierigem Gelände vermie-den werden.

Auf diesen Handelsrouten können Einheiten ohne hohes Verlustrisiko beliebig ziehen, auch über den Rand ihres Sichtbereichs hinaus. Heere auf Handelsrouten erhalten keinen Sichtbereich, son-dern nur die Standorte der angrenzenden Orte. Die gesamte Landstrecke ist mit Karrenwegen ausge-stattet, so daß diese von Wagen befahren werden kann.

Für die Sicherheit der Wege wird natürlich nicht garantiert, und es liegt an den Herrschern der an-grenzenden Gebiete, hier Zolleinnehmer einzusetzen oder Piraten und Banditen zu aktivieren und zu Überfällen auf die Handelsroute einzuladen.

Auf der Handelsroute sind finanzielle Gewinne möglich, vor allem für Wanderer und Wanderer-gruppen: für Händler, die seltene Pflanzen, Gewürze und kostbare Gegenstände von einem Land zum andern bringen, oder die Erträge von Minen und Steinbrüchen transportieren; für Söldner, die solchen Händlern als Geleitschutz dienen; und für Piraten und Banditen, die sich immer wieder durch Überfälle auf diese Routen bereichern. Wohlwollende Herrscher werden auf dem Landweg der Handelsroute entlang Straßen bauen, und vielleicht für die Straßenbenutzung Gebühren verlan-gen; weniger wohlwollende Herrscher werden dort Garnisonen und Burgen aufstellen, überhöhte Zölle verlangen oder sich direkt mit den schützenden Söldnern prügeln - es gibt unendlich viele Mög-lichkeiten. Eine davon ist, die Handelsroute für den Handel zu nutzen...



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