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Haghetayama

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Haghetayama Nasubako - Ein sehr langgezogenes Nasubako im Machairas von Subarashi.

Eine zerklüftete, rauhe Landschaft, deren beherrschende Geographie auf alle Fälle der Gebirgszug Seth Kaigunaka (Seths Klaue) ist. Es gibt eine breite Schlucht im Phialae der Region die sich Straße der 100.000 Tode nennt. Dieser Name entstand, als es vor über 300 Jahren einem einem Heer der Daira, auf dem Weg ins blutige Band, gelang, von Machairas kommend, Monat für Monat, weiter vorzudringen, und erst nach 23 Monaten, erschöpft, ausgehundert und bis auf wenige Hundertschaften nahezu aufgerieben stellten sie sich den unermesslichen Mengen an Mörderbienen, die sie so furchtbar zugerichtet hatten und die den Heerführer, dem Wahnsinn nahe, nach der Schlacht, am leben ließen.

Die Bergvölker, die den tiefen Ebenen (die für jeden Durchschnittsmyraner wohl schon Bergland darstellt) nie etwas abgewinnen konnten, ließen die Leichen aus Respekt vor den mutigen Kriegern liegen, entzündeten die Pflanzen an einer Seite der Schlucht und trieben das Feuer gegen das andere Ende - es heißt man hat das rote unheimliche Glühen der Flammen noch bis Hermund und Tara-Mosk gesehen. Noch heute sind die Wände der Berge geschwärzt und am Boden der Schlucht liegen tausende verkohlter Skelette von Mensch und Tier, zusammen mit ungezählt ausgeglühten Chitinpanzern. Schier unendlich scheint sich das Feld aus Rüstungen, Waffen und Kampfmaschinen zu ziehen - der unglückliche Heerfüherer aber ist wohl mit verbrannt, denn noch heute erzählt man sich Geschichten von einer brennenden Gestalt, die nachts durch die Berge streift, und mit schriller Stimme nach seinen Untergegeben ruft, die ihm nicht mehr Antworten können - aber die Schlucht ist oftmals von einem düsteren Nebel erfüllt, in dem aufmerksame Beobachter schemenhafte Gestalten sehen zu glaubt und in der Legende heist es weiter, erst wenn ein Heer aus Caer, ein Heer der Daira den selben Weg ginge, erst dann würden die ruhelosen Seelen erlöst.

Vor etwa 150 Jahren dann, kam es zur Katastrophe. Die einen sagen, das Feuer hat die Berge mürbe gemacht, andere sagten, es sei die Rache Dondras, wieder andere Stimmen sprachen von einem Akt Selevans oder der Chazdurim, einige behaupteten auch, es sei die Strafe Seths, ganz Schlaue faselten etwas von Meeresströmungen, welche die Gebirge im Laufe von Jahrtausenden ausgehöhlt hätten - sie wurden ausgelacht. Was auch immer die Katastrophe auslöste - binnen eines halben Jahres brach fast die gesamte Gebirgskette im Philae der Region weg, versank im Meer und ward nie mehr gesehen, die ausgelöste Flutwelle bemerkten die Bergstämme nicht, dafür sahen sie, daß ein Teil der Bergette abgetrennt ward, die heutige Insel Usujami (Subarashi), Urthaka (LDM) beziehungsweise Arsiu-Amai (Elay). Tausende der Bergstämme wurden von den Fluten verschlungen - der Legende nach singen sie dort immer noch ihre Stammeslieder und wahrhaftig, in mondlosen Nächten, wenn das Wasser glatt wie ein Spiegel ist, kann man, wenn man genug Geduld beweist von den schroff abfallenden Hängen der “Tieflande” aus am Grunde des Meeres Lichter erkennen und Siedlungen. Und wenn man dann genau lauscht, wenn man ruhigen Herzens das Bild auf sich wirken läßt dann hört man auch die Melodie, leicht und unbeschwingt - und doch unglaublich schwermütig. Doch wenn man sich zu sehr darauf konzentriert endet die Musik schlagartig, Lichter verschwimmen und die Siedlungen verschwinden. Zurück bleibt ein schwarzes nichts von See. Es heißt, wem es gelingt, der Melodie die ganze Nacht hindurch zu lauschen, dem ist wahre Weisheit beschieden. Gelungen ist dies bis heute noch niemandem.

Nun ja, die wilden und verwegen Bergstämme wurden durch diesen Schock vollkommen aus der Bahn geworfen, alte Handelsbeziehungen, Kontakte, Verbündete und Fehden fehlten plötzlich. Das machte dieses an sich fröhliche Volk sehr verschlossen, man kapselte sich noch mehr als sonnst ab und pflegte nur ein mindestmaß an Beziehungen - noch bis heute soll sich niemand des Bergvolkes in die ehemalige Schlucht vorgewagt haben.

Somit kann auch niemand die Legende bestätigen, daß einige Stämme tatsächlich in einem schmalen Gebirgszug auf der Philaeseite überlebt haben sollen und nun die Kraft und die Stimmen aller verlorenen Lagerfeuer in sich vereinen. Aber es gibt tatsächlich einige mutige Tiefländer aus Subarashi, die sich in der ehemaligen Schlucht angesiedelt haben - sie meiden tunlichst die Knochenübersähten Schlachtfelder und verrameln sich beim ersten Anflug von Nebel ode Dunkelheit in ihren Hütten. Somit können auch sie nichts zu den Gerüchten sagen ...

Wie auch immer. Heutige Besucher kennen die Bergstämme nur als apathisches, zurückgezogenes Volk, das sich erst in den letzten 10-15 Jahren wieder etwas mehr öffnet - eine zunehmende Zahl der Stämme feiert wieder einmal im Jahr das Fest der Vereinigung - das am 12. Tammus stattfindet und den ersten Tag markiert, an dem die Gebirgskette zusammenbrach. Trotz alledem sind die aktiveren Teile bereits in die Ebenen um Takaru Hartanan Dondrakoi abgewandert - es wird sicherlich noch Jahre dauern, bis dieses Volk seine alte Wildheit wiedergefunden hat. Viele Angehörige des Bergvolkes glauben, den Segen Seths oder das Vertrauen des Zardos verloren zu haben und suchen nach einer Möglichkeit, ihnen ihre Ergebenheit - und ihren Nutzen - zu beweisen. Allzuviele Gelegenheiten haben sich dazu allerdings noch nicht ergeben. Obige Beschreibung trifft übrigens nur auf die Bergstämme in dieser Region zu, die Bergstämme Subarashis, haben von diesem Ereigniss nur durch Erzählungen gehört oder gehörten zu den Abgewanderten.

Wirtschaftlich ist die Region eher unbedeutend, aber hier finden sich sehr bedeutende Steinadern verschiedenster Qualität und Art sowie einige bedeutende Metalladern und Edelsteinvorkommen auch die Salzadern sind nicht zu unterschätzen.

Eine gesonderte Aufführung in dieser Liste sollte noch Usujami zuteil werden, welches durch diese Katastrophe eine vollkommen andere Entwicklung nahmen. Hier. dem ehemaligen Ausläufer der Schlucht blieb den Überlebenden keine andere Möglichkeit, als sich in den Schlachtfeldern einzurichten - aber auch hier herrschte Apathie, die Stämme degenerierten und waren an allem desinteressiert - so nahmen sie acuch wechselnde Herrscher über ihre Inseln hin - die Schwärme von Mörderbienen die vielfach über ihren Köpfen schwirrten ignorierten sie - offensichtlich hatten die den Segen Seths und ihres Meisters Zardos verloren, was sollten sie also noch kämpfen - wo sich doch selbst die Stammesältesten nicht mehr an den letzten Besuch des Zardos erinnern konnten. Bis dann eines Tages ein Mann erschien, der ihnen die Insignien des Zardos zeigte. Er kam mit tausenden und abertausenden über aubertausenden Mörderbienen und sagte ihnen, es ist an der Zeit, ins Reich heim zu kehren - Zardos würde sie brauchen. Und sie standen auf wie ein Mann, wie ein Volk und fegten die Fremden, die von Jenseits des Meeres gekommen waren, hinweg. Zardos hatte sich ihrer erinnert, sie hatten sein Wohlwollen wieder. Als wirtschaftlichen Mittelpunkt könnte man mit viel Wohlwollen Haragata Yamatsi bezeichnen, einem Ort, an dem die Tributzahlungen in Form von Waren abgeliefert werden, an dem Stammesführer Streitgkeiten schlichten lassen können und an dem immer irgendetwas los ist - er liegt relativ zentral in Seth Kaigunaka.

So einfach und schlicht wie vor einigen hundert Jahren ist das Leben der Bergstämme nicht mehr - viele der Annehmlichkeiten der Mörderwabe haben sich bis hierhin vorgedrungen. Sicherlich ist die Entwicklung dieser Region schon immer von Subarashi beeinflußt gewesen, nichtsdesdotrotz haben sich die Bergstämme ein gesundes Maß an Eigenständigkeit bewahrt - wodurch die zu Pondaron auch wesentlich weniger Verluste zu beklagen hatten als die Talbewohner - und von den Einwanderungswellen gerade nach Pondaron sind sie auch in weiten Teilen verschohnt geblieben, da hat es die Bergstämme Subarashis wesentlich härter getroffen.

Die Kleidung der Bergstämme ist einfach und zweckgebunden sie ist vor allem Windfest, da ein ständiger kräftiger Wind aus Ophis oder aus dem Machairas weht. Sie sind von kleiner Statur - selten größer als 1,30 - und oftmals recht stämmig. Würden sie sich nicht der einfach heit halber die Köpfe scheren könnte man die Kräftigsten unter ihnen für Zwerge halten. Von der Haar- und Hautfarbe sowie dem Gesichtsschnitt sind Ähnlichkeiten mit ihren Talvettern nicht zu verheimlichen. Sie sind recht geschickt mit dem Meißel und können wahrhaft schöne Kunstschätze schaffen, die einen naiven Charme haben. Auch wenn sie recht desinteressiert wirken so haben sie doch einen wachen Geist und man sollte nicht versuchen sie zu übertölpeln oder gar aggressiv zu werden. Denn mit ihren Steinäxten (und vermehrt auch anderen Waffen) können sie wirklich furchtbare Wunden schlagen.

Segment: Corigani - Reich: Subarashi
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