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Große Leere

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Große Leere - Bezeichnung der Ter-baak (Sylkotie in ihrer eigenen Sprache) für die Tiefland-Ebene staurisch vom Zialbarom.

Sylkotie.jpg

Am Rande der "Großen Leere". Im Hintergrund sind die Abhänge des Zialbarom erkennbar, das von den Ter-baak Talar-enit ("Kinder der Steinriesen") genannt wird. Das Hochlandmassiv links gehört zu Sylkotin-akoota

Als im Jahre 418 n.P. die Ter-baak aus ihrem angestammten Gebirge der Tarnak-talaan in die tieferen Gefilde im Thysias vorstießen um ihr Reich Tarn-A-tuuk zu erweitern, erlebten sie zu ihrem Erstaunen, dass die höhere Fruchtbarkeit (von der sie in ihren Bibliotheken gelesen hatten) nicht unerhebliche Nachteile mit sich bringt. Der durch immer weniger Berggipfel verstellte freie Blick zum Horizont wirkte auf sie furchteinflößend, da er ein Gefühl der Schutzlosigkeit vermittelte. Das Fehlen von dramatischen Landmarken in den immer sanfter werdenden Landen erschwerte ihnen zunehmends die Orientierung, und ihre Reittiere, die im Hochgebirge heimischen Ter-geek, wurden immer störrischer, als ihnen nicht nur der gewohnte harte Fels unter den Hufen, sondern auch ihr gewohntes Futter, zu fehlen begann. Um das ungute Gefühl besser zu verdeutlichen, das die Ter-baak beschlich, als sie das Tiefland erreicht hatten, sei hier aus einem Bericht von Sin-tirak zitiert (den vollen Wortlaut kann man hier nachlesen):

"Über die Köpfe der kleineren Brüder der Tarnak-talar hinweg ritten unsere tapferen Krieger weiter der aufgehenden Sonne entgegen, als der Eindruck an Gestalt gewann, nun gar den Kindern der Tarnak-talar begegnet zu sein ... Bald kamen sie in Gebiete, in denen es schien, als hätten sich einige Tarnak-talar hier zur Ruhe gelegt. Und hier wurde der Ritt allmählich tatsächlich zu einem Marsch, da die Ter-geek, die steile Felshänge und tiefe Schluchten gewöhnt sind, nur widerwillig den Pfaden über die sanft gerundeten Lenden der Tarnak-talar folgen wollten. Doch all dies konnte unsere wackeren Krieger nicht auf das vorbereiten, was sie jenseits des Randes des Tarn vorfanden.

Es war die Große Leere. Nichts, auch nicht das kleinste Hindernis, versperrte den Blick auf den Horizont in jedweder Richtung, nur im Lychnos waren noch die Umrisse der fernen Tarnak-talar zu erkennen, in einem Dunst, der aus Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit gewoben schien. Die Trostlosigkeit der Großen Leere wurde noch unterstrichen durch winzige Hügelketten, die aussahen, als wären den erhabenen Tarnak-talar ihre Gliedmaßen vom Rumpfe abgetrennt und über die leere Fläche achtlos verstreut worden. Ein Bild des Jammers. Ein Gefühl des Jammers, das unsere wackeren Krieger überkam, die bald vollkommen orientierungslos durch die Große Leere schlichen, die widerspenstigen und vollkommen verängstigten Ter-geek nur noch hinter sich herzerrend ..."

Bis auf den heutigen Tag nennen die Ter-baak die Tieflandregion am Küstenstreifen des Aismjars "Sylkotie", was in ihrer Sprache "Große Leere" bedeutet

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