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Gra-Tha N'My

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Gra-Tha N'My - auch Gratan My.

Ys44.jpg

Grathanischer Pestreiter auf Ys44

Reich am +Auge der See, Sumpfland, ALLIANZ-Mitglied, Feind von +Rhyandi, stark mit Alchimie beschaeftigt. Die Hauptstadt +Kartis ist auf einer schwimmenden Insel gleichen Namens. (Alter Name ist Gra-Tha N'My)

Berüchtigt waren die Grathanischen Pestreiter, wie hier rechts auf dem Bild des Boten von Ysatinga 44 zu sehen. Diese Pestreiter waren ähnlich verheerend wie Kalte Reiter und Mangoreiter im Aegyrland.


Die wichtigsten Städte in Gra-Tha N’My Bearbeiten

Orte, die zum Teil neu entstanden sind oder schon seit Jahrhunderten existieren. Wir wollen unser Augenmerk auf die charakteristischen Eigenarten des jeweiligen Ortes lenken, nicht auf die Gemeinsamkeiten. In allen Orten ist die unübersehbare Präsenz von Alchemie und Soldaten bemerkbar, beides sind also nicht weiter erwähnenswert. Ein Reisender wird Gra-Tha N’My meist mit dem Schiff erreichen.

Mem-t’quilph Bearbeiten

Das erste, was ein Reisender von Gra-Tha N’My sieht, ist der große Handelshafen von Mem-t’quilph. Hier findet er Schiffe aus allen seefahrenden Ländern Ysatingas. Einzig die großen Handelsorganisationen wird er vermissen, denn diese haben ihre Kontore meist in Kartis. So gehört Mem-t’quilph ganz den kleinen und freien Händlern. Auf den Märkten der Stadt wird mit allem gehandelt, was nicht verboten ist. Das vorherrschende Handelsgut im reichsinternen Handel sind Nahrungsmittel, da Mem-t’quilph zwischen den beiden Kornkammern, „Das grüne Feld“ und „Land des Friedens“, liegt.

Handel ist das hervorstechenste Merkmal dieses Ortes, der in der Nähe der bekanntesten Seehandelsrouten nach Karo liegt. Um die ganzen Besucher der Stadt unterzubringen, ver-fügt die Stadt über viele Gasthöfe und Tavernen in verschiedenen Preislagen. Die Straßen sind meist überfüllt mit Besuchern und fliegenden Händlern. Mem-t’quilph liegt in einem großen Wald. Dieser ermöglicht den hier ansässigen Menschen ein recht komfortables Leben, denn er ist reich an Wild. Zu dem ist Landwirtschaft hier einfacher als in den Sümpfen. Der hier erwirtschaftete Nahrungsüberschuß ist für die ansässige Bevölkerung eine natürliche Grundlage zum Handel.


Aar’axonh Bearbeiten

Aar’axonh ist die am weitesten im Ophis liegende Stadt. Ebenso wie Mem-t'quilph ist auch Aar’axonh im Wald gelegen, jedoch auf einem hohen Berg. Doch spielt der Handel hier keine große Rolle, dafür liegt die Stadt zu weit abseits der Seehandelsrouten. Die Bewohner sind bekannt für ihre Meisterschaft in der Holzverarbeitung, die unübertroffen ist. Spiele, Hauseinrichtungen, Waffen, Apparaturen werden hier aus Holz kunstvoll gefertigt. Hohe Bergketten schirmen die Stadt vom restlichen Reich ab, was der Stadt einen Hauch von Abgeschiedenheit gibt. Die nächste Stadt ist Bestetor, mit der reger Handel- und Heiratsbeziehungen unterhalten werden. Die Einwohner Aar’axonhs sind rauhe, verschlossene Men-schen, die sich als Wächter des Südens von Gra-Tha N’My betrachten. Die sieben Mauerringe der Stadt sind dafür steinerne Zeugen. Der letzte Krieg mit der Inquisition hat hier noch immer sichtbare Spuren hinterlassen, auf die Fremde sofort hingewiesen werden. Der Haß auf den Inquisitor hat hier seine stärkste Wurzel.


Stadt der Trauer Bearbeiten

Die Stadt der Trauer erreicht man nur mit einem Schiff. Die Stadt erhebt sich im Zentrum einer großen, sumpfigen Insel, die sich in der Mitte des Nebelmeeres aus dem Wasser reckt. Die Insel gleicht einer einzigen Festung. Hinter den steinigen Stränden erheben sich mächtige Wälle, auf denen Tag und Nacht Soldaten patrouillieren. Der Sumpf ist von Wegen, oft verborgene, durchzogen. Die Stadt ist direkt aus dem Sumpf erbaut worden. Mächtige Kanäle haben die Sümpfe um die Stadt trocken gelegt, und so die großen Tunnelanlagen, die die Labore beherbergen, ermöglicht. Der umliegende Sumpf liefert reichlich Material für die alchemistischen Experimente. Um die Stadt herum wuchert ein Kranz aus großen Häusern von Alchemisten, die hier ihre privaten Labore eingerichtet haben. Überhaupt ist Alchemie auf der Insel der Trauer immer gegenwärtig. Die Luft ist voll von Gerüchen, die noch nie eine menschliche Nase eingesogen hat. Das Zentrum der Alchemie liegt hier in der Stadt, denn hier arbeitet der Erzmeister der Alchemie. Die Kanzlei für Forschung und Bildung hat hier ihren Sitz. Die Labore sind zwar kleiner als die legendären Labore des Chaos von Kartis, doch werden in den Laboren der Trauer die besten Alchemisten beschäftigt. Wer Wissen sucht, findet hier die große Bibliothek, in der alle nicht-alchemistischen Bücher mindestens einmal stehen, das zum Teil jedem zugänglich ist, direkt neben der Kanzlei für Forschung und Bildung. Abends kann man die Schüler der Alchemisten und auch die Meister selber in den kleinen Tavernen der Stadt bei einem Krug Glor sitzen und diskutieren sehen.


Ix'anthilliq Bearbeiten

Was die Stadt der Trauer für die Alchemie ist, ist Ix'anthilliq für die vergnügungshungrigen Menschen des Reiches. Die direkt am Nebelmeer gelegene Stadt verfügt über sandige Strände, auf denen sich die Reichen des Landes tummeln. Vergnügungshäuser stehen in der ganzen Stadt, in denen man alle denkbaren Arten des Glücksspiels machen kann oder den fleischlichen Lüsten freien Lauf lassen kann. Die Stadt zieht nicht nur Reiche und Spieler an, sondern ist auch ein lukrativer Ort für Diebe und andere Schurken. Schon viele unvorsichtige Reisende sind hier nach einer durchzechten Nacht ohne Geld aufgewacht. Die Gebäude der Stadt sind schön geformt und werden gut gepflegt. Ihre Schönheit blendet jeden, der aus dem die Stadt umgebenden Sumpf kommt. In Ix'anthilliq gibt es noch, wie auch in Kartis, einige richtige Grathanen.


Rax'Khonta Bearbeiten

Rax'Khonta ist die zweite Hauptstadt des Königreiches. Die Stadt liegt auf einer Insel, die von dem N'ip'an umspült wird. Die N'ip'an ist ein überwiegend schiffbarer Fluß, der das Nebelmeer mit dem großen Meer verbindet. Dieser Fluß bietet die abwechslungsreichsten Arten eines Flusses, mal reißend und gefährlich, mal tief und ruhig, so daß sich dort auch viele Tierarten finden lassen. Zwei Dinge bestimmen das Stadtbild, einmal die Kanzlei zur Verteidigung der königlichen Lande Gra-Tha N'Mys zum anderen die Handelswege. In Rax'Khonta kreuzt der Handelsweg, der das Schloß der Verwesung mit Aar’axonh verbindet, den Handelsweg, der von Kartis zur Küste führt. Der Hafen von Rax'Khonta ist voll von Transportschiffe aller Größen. Um die Stadt herum wurde eine breite Straße angelegt, damit die Wagen nicht immer durch die Stadt fahren müssen. Das vorherrschende Kleidungsstück in Rax'Khonta ist der Uniformrock der Heere Gra-Tha N’Mys. In der Kanzlei zur Verteidigung der königlichen Lande Gra-Tha N'Mys arbeiten viele Schreiber und Kopisten an der Ausarbeitung der Heerbefehle, in der Proviantabteilung zur Versorgung der Soldaten mit Waffen, Rüstungen und Essen. Heerführer reisen hierher, um sich mit Kapun Sen'Aiguile Dyha'Po zu besprechen oder Lageberichte persönlich vorzutragen. Große unterirdische Lagerhäuser beherbergen die Vorräte der Kanzlei. In Heerlagern jenseits des Flusses werden Rekruten trainiert, Heerführer ausgebildet und Waffen getestet. Die Rekruten und angehenden Offiziere besuchen die königliche Akademie der Kriegskunst. Die Schüler der Akademie sieht man bei Sonnenaufgang in Gruppen um die Stadtmauer rennen; sie treiben ihren Frühsport.

Kartis Bearbeiten

Kartis ist die Hauptstadt des Königreiches Gra-Tha N’My. Hier trifft man Wesen aus allen Ländern Ysatingas, sei es als Händler, Botschafter oder Spione. Die großen Handelshäuser Ysatingas haben hier ihre Kontore errichtet. Die wichtigsten Reiche unterhalten Botschafter am Hofe von König Tek'ton kro K'Sy. Schon an der schwarzen Farbe der Uniformröcke der Wachen kann man erkennen, daß hier nur eines Mannes Wort gilt. Die Hallen des Chaos, wie der Hof seit Jahrhunderten genannt wird, sind das dominierende Gebäude der Stadt. Die mächtigsten Wesen des Reiches haben um den Palast herum Häuser gebaut, damit sie komfortabel leben können, während sie auf eine Audienz warten. Im Hafen der Stadt liegt die Kriegsflotte des Königs. Schnelle Schiffe bringen Passagiere innerhalb von nur einigen Tagen zur Insel der Trauer, nach Ix'anthilliq oder nach Jathannan. Die große alchemistische Bibliothek, die alle Erkenntnisse der Alchemie enthält (nicht immer öffentlich zugänglich), befindet sich innerhalb der Labore des Chaos. Eine Kopie der Bibliothek steht nur noch in Rax'Khonta.

Für Schauspieler und Dichter ist Kartis der Ort ihrer Träume, denn hier steht das berühmte große Haus der Spiele, das größte in ganz Gra-Tha N’My. Die hier aufgeführten Stücke sind die besten in Gra-Tha N’My. Sie werden anschließend in anderen Städten wiederholt. Ein Besuch im großen Haus der Spiele lohnt sich immer. Nur muß der Reisende früh kommen, da immer großer Andrang auf die Plätze herrscht. In Kartis befindet sich auch die königliche Akademie der Kanzleien. In ihr werden die Be-schäftigten der Kanzleien und Ämter ausgebildet. Viele Händler in Gra-Tha N’My haben ihre Ausbildung an dieser Akademie bekommen. Wo sonst lernt man so gut rechnen?


Schloß der Verwesung Bearbeiten

Sowie Ix'anthilliq mehrheitlich von Ix`ialisc bewohnt ist, ist das Schloß der Verwesung von Meritograthanen, der bevölkerungsreichsten Volksgruppe bewohnt. Schloß ist eine ungewöhnliche Bezeichnung für eine Stadt, die sich kaum aus dem Sumpf erhebt. Die Bezeichnung geht auf ein altes Schloß zurück, das im Zentrum der Stadt steht, und den Rat der Stadt beherbergt. Die Garnison ist in einem Seitenflügel untergebracht. Waren alle anderen Sumpfstädte Orte des Lichtes, so ist hier die Dunkelheit zu Hause. Nebel liegt immer über der Stadt, was sie in ein dämmeriges Licht taucht. Die Einwohner haben viele der rhyandi-schen Lebensweisen übernommen, zum Beispiel ihre große Toleranz Gesetzen gegenüber, da die Gesetze des Reiches hier etwas eigenwillig interpretiert werden. Die Präsenz der Schwarzen Mutter, deren Anhänger überwiegend die Stadt bevölkern, ist allgegenwärtig. Es ist kein Ort zum Verweilen!


DefTra'Vis Bearbeiten

DefTra'Vis wird auch die Sperre genannt. Die Burg steht an der Küste und bewacht die Einfahrt zum Nebelmeer. Im Hafen vor der Burg dümpeln Wachschiffe der Grenzpolizei herum, bereit eins der vielen Schiffe aufzubringen, die durch die Untiefen der Einfahrt steuern. Um die Burg herum liegt ein kleines Dorf, das nur für seine Bewohner von Bedeutung ist. Ein Reisender langweilt sich hier schon, ehe die Sonne eine Handspanne weitergewandert ist. Einmal im Monat findet ein Markt statt, auf dem die Metallsucher ihre Funde verkaufen. Das im Rücken der Burg liegende Gebirge ist ein begehrtes Ziel für Metallsucher aus dem ganzen Reich. Bisher wurde nur eine große Mine entdeckt, doch viele kleine Schürfstellen geben Anlaß zur Hoffnung, daß man hier Geld machen kann.

Segment: Ysatinga - Reich: Gra-Tha N'My -
LeiterIn: Oran-Rey Taros Fa Ny - Myra-Fundort: WB9/20-21
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