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Garan Mishafkar

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"Ossoren mögen älter werden, doch niemals werden sie erwachsen" Sprichwort der Bruderschaft der Meeresmutter

Dies ist die Geschichte des Garan Mishafkar, so wie sich sich zugetragen hat und von ihm erzählt wurde in den Verliesen von Akarma. Nichts habe ich hinzugefügt, noch etwas fortgelassen. Berichten will ich nur, und keine Ehre kommt mir zu.

Ich wuchs auf in einem kleinen Dorf nahe der Küste von Ulpa, Jerderford geheißen. Glücklich waren die Tage der Kindheit, und die geringe Erinnerung, die mir von ihnen verbleibt, lange hat sie mich am Leben gehalten, als alles andere schon vergangen war. Nichts außergewöhnliches ereignete sich damals, nur die einfachen Dinge, die unseren Geist füllen bevor die Zeit des Erwachsenwerdens anhebt, jene furchtbaren Tage, da sie die Wirklichkeit, da Schönheit und Trauer hereinbricht in die Welt voller Träume und Wunder der Kindheit. All die Banalität und Unglaublichkeit des Lebens. Schon immer hatte ich im Rahmen meiner bescheidenen Fähigkeiten helfen müssen auf dem Hofe, hatt Kühe gemolken und Schweine gefüttert und den Küchenabfall auf den Rotthaufen getragen.

Als ich aber mein 11 Lebensjahr vollendet hatte galt ich als Mann. Es ist ein großer Tag für einen jungen Ossoren, der Flüggedaga. Mein Vater nahm mich damals zur Seite und sprach zu mir sehr ernst, so wie er noch nie zuvor zu mir gesprochen. Denn die Erziehung ist Sache der Frauen daheim, so wie alle häusliche Arbeit, und der Vater war eine ferne, ehrfucht gebietende Gestalt. Oft blieb er lange fort, auf Plünderfahrt, wie meine Mutter sagte, und wenn er nach Hause kam, saß er tagelang auf seiner Bank, Rashakraut rauchend aus einer großen Pfeife, wobei ihn niemand stören durfte, oder er ging ins Dorf und traf sich mit den Onkeln und Cousins. Des abends pflegte er dann nach Hause zu kommen, und er war sehr laut und roch nach Algenmet und dann verlangte es ihn nach meiner mutter, mit der er auf dem schlafgemach beängstigende Dinge tat. Dennoch war Mutter immer glücklich, wenn er zuhause war, was ich erst sehr viel später verstanden habe.

Für uns änderte sich das leben in jenen Wochen, denn wir wurden unwichtiger, und Mutter war nicht mehr, wie wir sie kannten.Wenn er uns ansprach, galt es vorsichtig zu sein, doch war das selten der fall. nur manchmel spielte er mit uns, griff sich einen der geschwister und schüttelte und kitzelte ihn, was ihm spaß zu mache schien, und wir mußten dann alle lachen. aber daß er sich mit einem von uns unterhalten hätte war undenkbar für uns. So war mir die ungeheuere bedeutung dessen was er mir zu sagen hatte bewußt und ich lauschte mit ehrfurcht. Er sagte, daß ich nun ein mann sei, und daß es an der zeit wäre, zu erfahren, was das bedeutet. er sparch von eigentümlichen und wunder vollen dingen. bald solle ich erleben, daß meine schwestern oder anderen mädchen in mir seltsame gefühle hervorriefen, und ich würde dieselben gelüste verspüren und die dinge mit ihnen tun wollen, die er mit meiner mutter tat. obwohl ich kein wort von dem was er sagteverstand hörte ich aufmerksam zu. er sagte die frauen verfügten über vilerlei teufeleien, einem mann den kopf zu verdrehen, und ich würde merken, daß das lebn ohne sie langweilig und fad wäre, aber ich dürfe darob doch nie die andren wichtigen dinge des lebens vergessen. denn ich wäre später verantwortlich für das leben und ide sicherheit meiner frau und kinder. und niemals dürfe ich vergessen, daß ich der herr im hause wäre, den dies sei der plan dondras, des allvaters, dem sich auch das weib zu fügen habe. un d ich solle auch wissen, daß die frau nur einen rechten mann lieben und verehren könne, eine schwächling aber stets verachte, denn dies sei von dondra so eingerichtet, um die ordnug der welt zuerhalten, und wer versuche dagegen zu leben, der würde unglücklich und jammer lich enden. dennoch würden sie immerversuchen, gewalt über einen zu erlangen, das läge in der für den mann niemals unenträzelbaren natur der frau, so daß man allezeit gegen sich selbst und seine schwäche ankämpfen müsse, um am ende des lebens glücklich und... auch dies sei von dondra so eingerichtet, den er sei der gott des kampfes.
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