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Eys'krist - einer der Segmentshüter von Karnicon um 420 n.P.

Eys‘krist, Hüter aus den Eispalästen Kal’firn Bearbeiten

Story und Überblick zum Frühling 420 n.P.

Eys’krist von Kal’firn saß in dem Raum der zwölf Winde und lenkte seine Aufmerksamkeit in die Weiten des Diktyon. Dort war der Bereich seiner Verantwortung ausgedehnt worden. So saß er nun hier, horchte in die neuen Ländereien und ordnete die Informationen. Nebel durchlief Diktyon weit weit entfernt von hier. Aber kein Nebel konnte die Lieder, welche die Winde sangen, verzerren. Dann jedoch horchte er plötzlich auf:

,Was war das für eine seltsame Stimme? Ganz leise, fast nicht wahrnehmbar. Sie liegt im tausendstimmigen Diktyon verborgen.‘ Seine Aufmerksamkeit war gewonnen. Schließlich hatten Phialae und Peristera bereits begonnen ihn zu langweilen. Nicht, daß sie nicht von seltsamen Strukturen zu berichten hatten, aber ihnen fehlte die Bewegung, ja, der bewußte Funke, das war es was ihnen fehlte. Sollten sie nur den Frühjahr verschlafen.....

,Aber jetzt nicht ablenken lassen, sonst würde ich die Stimme wieder verlieren. Da!‘: Offenes Meer! Freundliche Tropfen, die sich ein Teil des Weges anschlossen. Dann Felsen, überall im Meer, schroff und zerklüftet, ja, und belebt!? Ein Weg, nein viele, sie führen in die Tiefe! Die leise Stimme splittet und verschmelzt sich nun ständig. Ein einhelliger Tenor unterliegt dem Ganzen dennoch. Leben, all überall, die vielen Wege sind voll davon. Dazu glitzern und funkeln, vielfach Tausendschön! Das Glitzern singt ein Lied von Neid und Mißgunst, Habgier und Krieg! In dem Tenor ein unglaublich winziges Pfeifen. Ein kleiner Spalt, sehr bremsend, kaum zu passieren. Undeutliche Strukturen, bekannt und trotzdem fremd. Belebt???? Aaaanuuuuur. Aaaanuuuuur.

,Was!? Ist das wirklich? Welch ein Geheimnis umgibt diesen Ort! Soll dies kundgetan sein? Was passiert, wenn ich.......

Oklis brüllt, tief, donnernd und feurig! Etwas geschieht, mächtig und überaus wichtig.‘ Eys’krist wendet sich von Diktyon ab. Viel zu wichtig scheint das, was dort gerade passiert. Das erfordert Anwesenheit! Schon läßt er sich von Oklis tragen. Geschwindigkeit umgibt den alten Eysriesen, hinaus aus Kal’firn, vorbei an spitzen Eisgetümen, über schier endlose Eisplateaus. Vorbei an einer Burg mit dem flatternden Banner Manataos. Dann das offene Meer, Meile um Meile und keine Seele weit und breit. Schließlich in der Ferne, Feuer und Rauch, erste pfeifende Steine und weiter drüber hinaus. Höher bis zur Spitze, dem Ursprung des Feuerdonners.

,Aha! Arus ist erwacht, auch hier. Mal schauen, wohin sie sich wenden.‘ Dragols erheben sich und steigen in die Luft, stolze und entschlossene Wergols tragend. Oklis und Eys’krist tummeln sich unter den Flügeln der Dragols, pfeifen über ihre Köpfe und lassen die Standarten flattern. Eys’krist selbst wendet sich zu Worbandt Currlahgh Exedron, Herrscher von Wergolost, oder Salkerusura, wie es jetzt genannt wurde. Eine mächtige, ehrfurchtsgebietende Gestalt, hinter ihm ein Mensch, der einzige im ganzen Heer. Sein Name, von Wergols gebrüllt pfeift noch durch die Luft. Arus Ur Eklas! ,Hier? Kann das sein?‘ Eys’krist ist verwirrt, aber seine Neugierde ist geweckt. Gen Phialae wendet sich der Heerzug und Eys’krist folgt. In der Ferne lockt das Land. Tage vergehen, Meile um Meile bleiben hinter ihnen. Eys’krist lernt seine Begleiter kennen, stolze Krieger, frei von Furcht. Geboren um zu herrschen so glauben sie. Ein grausamer Gegner auf dem Schlachtfeld, aber eine friedvolle Führung nach dem Sieg. Und gerissen, ein Mensch wäre wohl überrascht gewesen, ein Eysriese jedoch.....

Dann erscheint in der Ferne das Ziel, eine mächtige Feste Ranoths, sein stolzes Banner flattert im Lychnos. Schon haben auch die tapferen Krieger Ranoths ihren Gegner erblickt und Seths Geist erfüllt lächelnd den Ort des Geschehens. Donnernd treffen die Kinder Seths aufeinander. Angriffswelle auf Angriffswelle brandet auf die Burg. Die Winde sind beseelt vom Schlachtgesang der Wergols. Doch trotzig behaupten die Recken von Saira Will O'Eiser den ersten Tag. Die weißen Krieger aus dem Eis gegen die schwarzen Wergolhorden aus dem brennenden Herzen Myras. Welch ein unglaubliches Schauspiel! Am zweiten Tag jedoch, bricht die Verteidigung und den Horden des Arus wird das Feld überlassen. Welch interessantes Geflecht mag sich hier nur spinnen? Für Ranoth war dies zumindest ein übler Tag, werden weitere folgen oder wird der Saira zurückschlagen????


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