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Erron

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Karte von Erron aus My70 von Dr. Helmut W. Pesch.

Erron - Ein Reich im Altertum im Bereich des heutigen Gwynddor. Die Karte von 121 vP weist Weddon, Ayland, Horien und Kabun (alle mit dem Shalladad verbunden, wie die 21zackige Sonne im Wappen anzeigt) und Kaistan, das Reich der Feueranbeter, als Nachbarn Errons aus. Ausserdem gehören noch die einst im Reichsgebiet befindlichen Heterinnen im Unrua-Gebirge auf dieser Karte zu den Besonderheiten Errons im Altertum, auf die besonders hinzuweisen ist.

ERRONWappen: Rote Sonne (als Symbol für das Shalladad) mit Stierkopf. Haupt- und Residenzstadt von König Darsiv ist Rahhor an den Ufern des Flusses Eiroa. Die Erroa ist ein ZufluB des Largin, der im Lychnos gegen Horien und im Machairas gegen Kaistan eine natürliche Grenze bildet. Der Largin wieder­um mündet in der Calabai in die Talago, dem Hauptstrom die­ses GroBgebietes, der gleichzeitig auch die Wunschgrenze von Shallad Hadamur für sein Weltreich ist. Entsprechend heiß umkämpft ist die Calabai, ein wildes, total zersplittertes Land, eine kaum erforschte Dschungelwildnis, die im Thysias an Erron grenzt. Die Oklis-Grenze zu Kaistan ist offen, und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis sie sich für die in Erron stationierten Vogelreiter ganz öffnet. Der bergige Ophis bildet die Grenze zu Ayland und Weddon.

Die Erronen haben schon vor acht Jahren ihre Selbständigkeit verloren, als Hadamurs Vogelreiter Rahhor belagerten und der greise König Darsiv, schon damals unfähig, sein Land mit fester Hand zu regieren, das Heil seines Volkes in bedin­gungsloser Kapitulation sah. Seit drei Jahren ist der nunmehr achtzigjährige König Darsiv mit Serben, eine der vielen Töch­ter des Shallad Hadamur, vermählt. Berberi hat ihrem ster­bensalten Gemahl das Zepter aus der Hand genommen und regiert das Land ganz im Sinne ihres Vaters Hadamur. Nicht nur darum und weil die blutjunge und lebenslustige Berberi sich sehr viele Freiheiten herausnimmt und einen sprichwört­lich lockeren Lebenswandel führt, ist sie im Volke nicht son­derlich beliebt. Gerüchte behaupten, daß sie erst Königin von Erron werden konnte, nachdem sie den Abgang ihrer Vorgän­gerin mit Gift beschleunigt hat.

Wie alle in das Shalladad eingegliederten Völker müssen auch die Erronen hohe Abgaben an ihren Schutzherrn Hadamur lei­sten und starke Kriegskontingente abstellen, die in fremden Landen in des Shallad Namen für die Lichtwelt kämpfen, in Wirklichkeit aber nur mißbrauchte Handlanger eines vom Machtrausch Besessenen sind. Dieses Bewußtsein sitzt je­doch noch n icht so tief in den Erronen, daß es den Funken der Rebellion in ihnen entfacht hätte. Das westliche Zweistrom-Land zwischen Largin und Erroa ist überaus fruchtbar, und es wird von fleißigen und friedlieben­den Bauern bestellt, die aus den Nomaden hervorgegangen sind, die einst vor der weit ins Land greifenden Düsterzone flohen. Seit die Einflüsse der Düsterzone jedoch kaum mehr zu spüren sind, sind die Nomaden seßhaft geworden und ha­ben hier eine Heimat gefunden, die sie ernähren kann und den Wohlstand des ganzen Volkes begründet. Wichtigstes Nutz­tier ist das Ur, ein gehörntes Rind von Fast-Mammutgröße mit unglaublicher Rohkraft. Es wird als Zug- und Lastentier ver­wendet und ist darüber hinaus wichtigster Fleischlieferant für die Erronen. Riesige Ur-Herden prägen das Landschaftsbild des gesamten erronischen Flachlandes, machairisch der Heer-und Handelsstraße, die die wichtigste Verbindung zwischen dem Phialae und Peristera ist und auf der sich auch der „Hochzeitszug" aus Ayland bewegt.

Dagegen haben die Erronen kei­ne eigene Laufvogel-Zucht, die Diromen, Diairen und Orhaken wurden erst von Hadamurs Vogelreitern ins Land gebracht. Da das Land im Süden durch die Unrua-Berge von der Düster­zone abgeschirmt wird, konnten von dort auch keine Yarls einwandern, so daB sie in Erron praktisch unbekannt sind. Gelegentlich finden sich aber Pferde als Reittiere. Tokapis gibt es vereinzelt im bergigen Grenzgebiet zu Ayland und zu Weddon. Grosswild findet man vor allem noch im nicht urbani-sierten Grenzland zur Calabai.

Die Heer- und Handelsstraße, die sich quer durch Erron schlängelt, scheint gleichzeitig auch eine Kulturscheide zu sein. Während die Bewohner des nördlichen Flachlandes eine gleichmäßige Aufwärtsentwicklung durchgemacht und das Niveau der angrenzenden Kulturvölker erreicht haben, ist die Entwicklung im südlichen Bergland stehengeblieben. In den Uhrua-Bergen herrschen noch andere Gesetze, und, sie sind ein guter Nährboden für seltsame Kulte, schwarz-magisch orientierte Geheimbünde und alle möglichen dunklen Ele­mente. Besonders gefürchtet sind die Unrua-Kraale, wie die magischen Inseln eines Frauengeheimbundes genannt wer­den, die schon unzähligen Männern zum Verhängnis gewor­den sind. Die Heterinnen, wie sich die Anhängerinnen dieses seltsamen Kultes nennen, haben in diesem Teil von Erron je­denfalls große Macht, die, Gerüchten zufolge, bis ins Königs­haus von Rahhor reichen soll.

Die Kleidung ist ähnlich der der anderen Völker des ophischen Konti­nents und weist regional kaum Unterschiede auf. Die Landbe­völkerung ist einfacher und zweckmäßiger gekleidet als es die Bewohner der Hauptstadt sind. Nirgendwo im ganzen Land findet man ein solch buntes Treiben wie in Rahhor, der weit­aus größten Stadt von Erron, die vor Leben förmlich überquillt und mit annähernd 200.000 Einwohnern überbevöäkert ist. Be­rühmt sind die Auen beiderseits der Erroa, die der Adel unter sich aufgeteilt und dorthin seine Prunkpaläste .gebaut hat. Ihr Glanz wird jedoch vom königlichen Palast mit dem Dom des Lichtboten überstrahlt, in dessen Schatzkammern angeblich unermeßliche Reichtümer und alte Kulturzeugnisse aus Logghard lagern sollen, die man einst, als die Bedrohung durch die Dunkelmächte wieder überhandnahm, aus der Ewi­gen Stadt hierher gebracht haben soll. Damals war der Dom des Lichtboten noch ein Tempel der Stummen Großen, die vor ihrer Vertreibung die Schatzkammern zumauerten, damit nie­mand Zugang zu ihnen finden könnte. Und bis heute ist es niemandem gelungen, dieses Geheimnis zu lösen, wiewohl Shallad Hadamur alles daransetzte, diesen legendären Schatz zu heben.

Der Glaube an den Lichtboten ist in Erron uralt — und es finden sich in den über das Land verstreuten Ruinen viele Steininschriften, die das beigen —, wenn er auch allmählich vernachlässigt und erst durch die Eingliederung ins Shal­ladad heu belebt und in Hadamurs Sinn abgewandelt wurde.


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