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Encebol

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Encebol - HER: Gottkönig Polon von Encebol; HST: Naruwa; Info: Das den Sonnengott Catpoc-Manuijan durch Menschenopfer verehrende Reich ist als ehemaliges LIFE-Reich heute einziges Mitgliedsreich auf Karcanon in der extrem neutralen Grauen Föderation GF.

Encebol im Jahr des Lichts 435 n.P. Bearbeiten

Nur ein Gott an der See von Corigani? Glaubensfragen in Encebol Bearbeiten

Vor 40 Jahren war Encebol das Reich der bronze- und kupfer-häutigen Anguri, die von muscalierischen und xyarischen Tiefland-Nachbarn auch Bollen genannt wurden, ein Reich im Glauben an Zamnait, den Dachsgott von der Helfenden Hand, einen eifrigen Xnumgegner. Unvergessen die diplomatischen Missverständniss von 402/403 n.P., als das chnumgläubige Lichtreich Muscae dem Reich Encebol den Krieg erklärte, weil es die Xnumgegner für Chnumgegner hielt. Die Honigtribute, ein jährliches Schiff mit Honig aus Muscae zum Ende des friedlichsten Krieges aller Zeiten, gehen auf diese Zeit zurück.

Der Nachbar Darhgond (aus dem Aenegläubigen Nyrgond und dem eher Artan-gläubigen Ruatha) brachte weitere religiöse Einflüsse dazu, ebenso aus den Bergen das Nachbarreich Grollugh, wo die Buka-Boos den chaotischen Feuergott Manuijan verehren. Diese Nachbarschaft war friedlicher als man annehmen könnte, weil Zamnait der 'Sohn der Sonne', als Sohn Catpocs verehrt wird. Auch aus Bakanasans Provinz Enceboltor kam die Verehrung des Orcan dazu, ein weiterer Name des Sonnengotts.

Ganz Encebol wurde nachdem der König Polon von Encebol selbst höchster Priester wurde mehr und mehr zu einer Theokratie des Sonnengotts, mit den Sonnenopfern jeden Morgen auf der grossen Pyramide von Naruwa, um die Sonne zum Aufgehen zu bewegen – ein Brauch der beim ophischen Nachbarn auf wilde Irritation stiess.

Im Jahr des Lichts reicht Encebol von den Bergen von Darkgond im Ophis, wo Subarashi und Pottuvil sich gute Nacht sagen, bis zum Meer der Balken im Machairas, wo Karalo-Floran und Muscae die Nachbarn sind, und aus Angst vor dem Hochlord der Finsternis hat das einstige Darhgond sich dem einstigen Feind und späteren ehemaligen LIFE-Partner Encebol angeschlossen. Unter dem Schutz Polons regieren die Anguri die ganze See von Corigani entlang – und die Religionsfrage stellt sich immer wieder.

„Jedem Teilreich seine Staats-Religion“ vertrat Tubal vom Dachs, der Priester des Zamnait in Bocac. „Wir sollten jeweils eine Religion in einem Teilreich zur offiziellen Religion erklären, damit alles seine Ordnung hat.“

Hermez Tiroez, der Orcangläubige Ex-Bakanasaner, warf Tubal vor, diese These nur zu vertreten weil er wisse dass für den Dachsgott wohl keine Chancen auf eine alleinige Vorherrschaft bestünden. Denn natürlich müsse das Sonnenopfer die ganze Küste von Corigani entlang durchgeführt werden – "eine Nation mit einem Gott unter einer Sonne" vertrat er, die Dunkelsonne Yino ebenso wie die Anbeter Zamnaits ignorierend.

„Menschenopfer sind ein guter Anfang“, argumentierte Herrit von Düstergrund, die ganz in ein düster-schimmerndes Violett gehüllte Gesandte aus Darkgond. „Aber nachdem Encebol sich soweit nach Ophis ausdehnt, sollte es seine mächtigste Nachbarin mit offenen Armen willkommen heissen: Pottundy sollte in ganz Encebol zur Staatsreligion werden und die Harpyie, die bisher nur wenige Angurische Adels- und Handels-Häuser als persönliche Schutzpatronin erhoben haben, über jeder Stadt des Reiches zu sehen sein. Dann könnte man auch über eine Wiedervereinigung von Darkgond und Darhgond nachdenken – unter Encebols Vorherrschaft natürlich“, wie sie, sich vor dem Thron verbeugend, hinzufügte.

„Auf keinen Fall!“ rief Ahel von Garath, Händler und Sohn der Witwe Ishada aus Ruatha. „Pottundy ist die Erzfeindin des grossen Reiches Darhgond, das unter seinem letzten König, Joram IV, im Jahr des Feuers sogar einen Vertrag mit Subarashi und im Jahr der Stürme die Reichsunion mit Encebol eingegangen ist um die Haryiengöttin fernzuhalten. Das wäre Verrat an allem woran Darhlearen und Nyrgonder glauben! Verrat! Kein Anhänger Artans würde das ertragen und ihr könnt sie nicht alle opfern! … Aber“, fügt er nach einer kurzen Pause ruhiger hinzu, „im Jahr des Tausches waren die Fastrandir in Urbs Navis, am Anfang der See-Handelsroute von Karcanon, und brachten eine neue Idee aus dem Grünen Meer mit: Eine Religion für alle, den Glauben des Pantheons, mit jeweils einem Tempel für alle, worin jeder einen Schrein für seine Gottheit finden kann. Kein Grund mehr für Religionskriege und der Handel würde profitieren, weil Gläubige aus allen Ländern in all unseren Häfen willkommen wären. Von Llyn-dhu Morth breitet sich diese Idee gerade in die ganze Llevunthe aus.“

„Schon richtig“, meinte Vesaz Geriez, ein besonders kriecherischer Berater des Herrschers während er sich bis zum Boden verneigt, „eine Religion würde reichen. Polon wird im Gefolge seiner Hohepriesterweihe im Jahr des Feuers im Reich seit dem Jahr der Krone als „Gottkönig“ verehrt. „Warum machen wir es nicht einfach so: Alle beten öffentlich den Gottkönig Polon als Gott an und dürfen danach in ihrer Privatsphäre glauben was sie wollen? Die Opfer der Gläubigen würden der Staatskasse nur guttun...“ Belon, der sich als Schüler von Etrwo dem Weisen selbst „der Weise“ nennt, gibt zu bedenken, dass auf diese Weise aus der Anbetung der Gläubigen auch die magische Kraft des Gottkönigs vervielfacht würde.

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