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Ein Tag in Aurinia

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Ein Tag in Aurinia 1 Bearbeiten

"Sendet mir den Nächsten herein", sagte er, wieder etwas besserer Laune. Blaß wirkte er noch, denn in den letzten Nächten hatte er wenig, und wenn, schlecht geschlafen, was kein Wunder war angesichts der Zustände in der Welt und in der Umgebung seines Landes, was aber auch mit den - dank der Weißblütenbäume nur mäßig erfolgreichen - Versuche des Herrn der Untoten zu tun haben konnte, vor denen ihn das Orakel von Esmaryll rechtzeitig gewarnt hatte. Der Herrscher war früh aufgestanden, um die ersten Berichte der Späher und Fragensteller(1) entgegenzunehmen und diesen Berichten und dem Urteil der Weisen an seinem Hofe gemäß die Entscheidungen zu treffen, die für diesen Tag und diese Woche zu treffen waren. Sie hatten Philanthus schon seit sechzehn Wochen nichts Gutes mehr gebracht. Vor sechzehn Wochen, ja, an einem sonst schönen Ardago hatte er definitiv Kunde von der Lage Aurinias erhalten, ein Wissen, das in den langen Jahren des Chaos über Ysatinga verloren gegangen war.

'Ja, das Chaos', dachte er schwermütig. Es drohte wieder die Schwertwelt zu überschwemmen. Würden sie, würde die Liga stark genug sein, um der Front der Reiche - Chi-Tai-Peh, Kartan, Titanik, Ygora (und dazu vielleicht noch den Eisriesen und den Monstern Stormwhips) -auf lange Zeit zu trotzen? Noch war die Position der sogenannten Neutralen unklar.

Dann aber richtete er seine Gestalt auf, um den nächsten Besucher würdig empfangen zu können. Schließlich war er, Philanthus von Aurinia, trotz seines jungen Alters (er hatte noch nicht einmal die dritte Oktade vollendet) die Hoffnung seines Volkes, der Iron von Aurinia, und hatte von daher die Verkörperung all der Tugenden und auch der Hoffnungen seines Volkes zu sein... Dann wurde die Tür geöffnet. Katzbuckelnd und voll ausgesuchter Höflichkeit näherte sich ein Mann, der, sich die Hände reibend, dann stehenblieb und anhub zu reden:

"Seid gegrüßt, oh Philanthus, Herrscher über das schöne Aurinia, der Ihr die Krone der Lichtwelt seid! Einen weiten und beschwerlichen Weg habe ich zurückgelegt, um Euch etwas zu bringen, auf das Ihr nicht verzichten könnt: "Wasser des Lebens". Einen Moment wartete der Besucher auf eine Reaktion, einen erstaunten Ausruf vielleicht, aber sein potentieller Kunde verzog keine Miene, Philanthus wartete.

"Dies ist das berühmte 'Wasser des Lebens", hob sein Besucher von Neuem an: "Es wurde geschöpft aus dem legendären Jungbrunnen der Hestande te Jegy (2), und garantiert eine Lebensspanne in Freude und Gesundheit, wie sie auch die Aegyr dadurch erhielten. Weit von Peristera bin ich gekommen, von den Höhen von Resamyd, wo mir ein alter Mann diese Ampulle zum Dank für die Rettung vor Echsenmenschen(3) gegeben hatte. Für eine im Vergleich zu seinem Wert lächerliche Sum..." Philanthus unterbrach ihn, sich wundernd, warum wohl die Fragensteller noch nichts über diesen Mann aus Peristera berichtet hatten: "Habt Ihr, da Ihr doch, wie Ihr sagt, aus dem Zeichen der Taube kommt, irgend etwas Ungewöhnliches gesehen?" "Nichts besonderes, oh Sonne der Lichtwelt." "Und die Rauchwolken, von denen mir immer wieder, sich nähernd, berichtet wird? Keine fremden Heere?"

Offensichtlich war dieses Thema dem dunkelgesichtigen Mann unangenehm, denn er begann, nervös mit den Fingern im Saum seines Umhangs zu spielen. "Freudenfeuer werden es sein, als Feier Eures großen Entschlusses, der Liga gegen Finstere Einflüße beizutreten. Darum würde ich mir an Eurer Stelle keine großen Sorgcn machen. Und fremde Heere? Wer würde es wagen. Euer Land anzugreifen? Also - nur für..." - Weiter kam er nicht in seiner Rede. "Scharlatan", brüllte Philanthus ihn an, "verschwinde!"

Blitzschnell zuckte die rechte Hand des Besuchers hervor aus den Falten seiner Kleidung, in denen sie noch eben gesteckt hatte. Blitzschnell - doch nicht schnell genug. Wirkungslos prallte der Wurfdolch ab und fiel mit einem lauten Klirren zu Boden. Zwei Wachen stürtzen herein, auf den Eindringling zu, und fielen röchelnd zu Boden. Diese Messer, zugleich geschleudert, hatten ihr Ziel besser gefunden. Was nun? Philanthus rührte sich nicht, zuckte mit keiner Wimper.

Ein leicht schnarrendes Geräusch war zu hören. Gehetzt sah der Meuchler sich um. Der Anblick war nicht dazu angetan, seine Freude zu wecken: Alle Tore waren nun mit Steintüren versiegelt, und solange Aurinias Iron sich in diesem Zustand befand, konnte nicht einmal Acum selbst ihm etwas anhaben. "Bei Cat... ..rox", sagte er laut, "ihr sollt mich nicht haben! Acum komme über euch!" rief er zweimal, und setzte seinem Leben ein Ende. "Geht es dir wieder besser?" fragte Heidronar besorgt, "oder soll ich dir einen Heiler rufen?" Philanthus winkte ab.

"Nicht nötig. Die Verwandlung ist zwar immer etwas anstrengend, aber ich habe es ja gut hinter mich gebracht. Nur der kleine Kratzer, das macht mir doch nichts aus." Müde aber lebend lächelte Philanthus den Asaren an, um diesem zu zeigen, daß es ihm gut ging. Heidronar, von denen, die ihn achten und furchten gelernt hatten, respektvoll 'Pumafreund' genannt wegen des ihn begleitenden Tieres, das ihn nie verließ, war nicht überzeugt. Aber wenn der iron Aurinias meinte, das sei so richtig, dann war das vermutlich auch so. Ob sein Belledas aber nie Fehler machte, da war er nicht so sicher. Da er eine solche Antwort auf seine Fragen schon erwartet hatte, hatte Heidronar, Sprecher der Asaren in Montalban und Tafelrunden-Ritter des Devan-Clans, bereits Monte rufen lassen, ein anderes Mitglied der Runde. Der Aegyr würde sicherlich wissen ob etwas zu tun nötig sei und, wenn ja, auch genau was. Und Monte te Malak kam. Der Aegyr aus dem Tibouman-Wald wirkte äußerst besorgt.

"Keine Wiederrede, Phile", sagte er, "öffne dein Gewand und laß dich untersuchen!" "Weshalb die Aufregung", mußte er sich fragen lassen, "Was ist denn passiert?" Wahrend er sich bereits an der Brust des iron zu schaffen machte, antwortete Monte: "Die Wurfmesser dieses Burschen waren mit einem uns noch völlig unbekanntem Gift überzogen. Die getroffenen Wachen zeigen noch im Tode einen seltsamen Ausschlag und haben Schaum vor dem Mund. Das war ein absoluter Fachmann, und sicher kein Einzelganger."

Inzwischen hatte er festgestellt, daß tatsächlich nur die Kleidung des Herrschers aber kein Teil seines Körpers beschädigt war, und selbst diese nur leicht. "Glück gehabt, Phile", sagte er, "Das hätte böse ausgesehen, wenn du etwas später reagiert hättest. Jeder andere wäre jetzt mit Sicherheit tot." Philanthus griff zu dem Weinpokal, den man ihm reichte, und verbreitete Zuversicht: "Ja", sagte er, "das Gcistcrbe Gaphyrs des Eisernen hat mir schon mehr als einmal das Leben gerettet und wird es auch weiterhin tun, so der Eine es will - und Dondra darüber wacht." Leichte Skepsis zu dieser Unverletzt ichkcit überfiel die beiden Männer, die sich seine Freunde nennen durften, aber sie hielten sich zurück. Weshalb unnötig grübeln?

"Hat denn schon jemand den Mann selber untersucht? Was ist mit diesem Dolch, mit dem er sich selbst getötet hat?" fragte Philanthus. "Und dieser Name, den er zweimal rief, weiß da jemand etwas darüber? Wer ist dieser 'Acum'?"

Es war Monte, der ihm antwortete: "Der Dolch ist vermutlich ein rrtueller Opferdolch der Religion des Wolfsgottcs. Der Griff hatte einen Wollskopf, das Holz des Griffes paßt, und die Schneide ist relativ aufwendig ziseliert. Am Körper trug er nichts, was weiteren Aufschluß über ihn geben könnte, nur etwas Geld, aurini-sche Prägung. Was diesen Namen betrifft, so ist Pirinas gleich in die Bibliothek gegangen. Was es zu 'Acum' gibt, wird er finden." "Pirinas in Montalban? Warum sagt mir denn keiner etwas? Immer erfahre ich alles als Letzter", klagte Philanthus mit gespielt beleidigtem Ton.

"Er ist vorhin gekommen, als du nicht ganz bei Bewußtsein warst. Und als er davon gehört hat, ist er sofort zur Bibliothek gestürmt." Monte sah zur Tür: "Da ist er auch schon. Nun, Berglöwe, was sagt uns dein geschulter Verstand zu dem Namen 'Acum'? Und vor allem, was sagen die Schriften?" Pirinas O'Gayhan, der als "Berglöwe" titulierte, weil er sich in früheren Kämpfen im Bcrgland um den Stammsitz Gay-han als äußerst zäh und als guter Kämpfer erwiesen hatte, war wie immer mit reichen Ge-wändem und einem weiten Mantel angetan. Wer ihn nicht kannte, würde in der etwas rundlichen Form des wohlgewandeten Mannes nie den tapferen und gewandten Devan-Ritter vermuten, der in dem daruntersitzenden Kettenhemd steckte. Er sah vom einen zum anderen, grüßte den iron mit einer Geste und sprach:

"Die Schriften schweigen. Es kann keineswegs als sicher angesehen werden, daß der Opferdolch tatsächlich der Borgon-Religion entstammt. Wenn er einmal geweiht gewesen ist, müssen damit verübte Untaten das überdeckt haben. Und von den Borgon-Verehrem unter den Asaren, die ja keine Priester der Alten Götter haben, ist er mit größter Wahrscheinlichkeit auch nicht." "Das hätte ich dir auch sagen können", brummte Heidronar. "Da hättest du deine Zeit besser mit Weinholen verbracht!"

Es blieb also weiterhin alles andere als klar, was und vor allem wer hinter diesem feigen Mordanschlag steckte. Die Freunde berieten sich beim Wein, den die freie Gefährtin und Co-Regentin des iron brachte. Auch Elena ließ sich bei den Männern nieder und beriet sich mit ihnen, während sich vor dem Oklis-Tor des Königshofes weitere Menschen sammelten, die auf den Aufruf "Philanthus ruft die Lichtwelt" hin ausgesandt worden waren, dem Herrscher Aurinias etwas Entsprechendes zu bringen, oder die selbst meinten, im Besitz eines solchen Gegenstandes oder entsprechenden Wissens zu sein.

Auch die Zahl der Barden und Skalden, die Lieder vortragen wollten, da sie sich von diesem Aufruf herausgefordert fühlten und dem im Volke sehr beliebten Herrscher behilflich sein wollten, war nicht unbeträchtlich, auf die Dauer gesehen. Viele hatten in diesen Zeiten Worte der Ermutigung oder des Trostes parat. Selten zuvor auch hatten sie soviel von den alten Helden erzählt und gesungen, von denen die Schriften berichten. Die Zeichen der Zeit waren deutlich: Es herrschte Ruhe, aber es war eine Ruhe vor dem Sturm. Nun, dieser Sturm, sollte er über Aurinia hereinbrechen, würde dieses Land nicht unvorbereitet treffen.

Während die anderen die Neuigkeiten berieten, die sie einander zu erzahlen hatten, und das mögliche Vorhandensem eines Drachen im Afrena-Gebirge, das der Iron erwähnte, strich Elena von Deckter mit einer Hand über das weiche Fell des Asaren-Pumas, der sich an sie schmiegte. Nie war dieser Kampfgefährte Heidronars so ruhig und friedlich wie in der Gegenwart dieser Frau. Sie war vielleicht keine Kämpferin, gewiß keine Amazone, aber doch mit Sicherheit eine außergewöhnliche und selbstbewußte Frau. Die Ritter achteten sie - nicht als schlichte Gemahlin ihres Herrschers, sondern als kluge und mutige Gefährtin und weise Co-Regentin über das sie liebende Volk von Aurinia. Sie war in den Augen dieser Männer im gleichen Maße eine Stütze für den Herrscher wie auch eine Stütze für das Land; und Philanthus wußte das. Er liebte sie aus mehr als einem Grunde.

Indessen überdachte Philanthus noch einmal die Ereignisse des Tages. Auf wie vielfache Weise halte man jetzt schon versucht, ihn zu betrügen oder aus diesem großen Projekt zum Nutzen der gesamten Lichtwelt privaten monetären Nutten zu ziehen...

Was hatten sie ihm nicht alles zum Kauf angeboten: Einen angeblichen magischen Ring zur Benutzung von Dimensions- und Weltentoren den er bei der ersten berührung aufgrund seiner Fähigkeiten als normalen Armreif aus Bronze ihne jede magische Eigenschaft erkannte), ein tatsächlich magisches Schwert und einen etwa drei Handteller großen Obsidianschild (er hatte beides schon in besserer Ausführung in seiner Waffenkammer), obskure Geschichten von undorten magischer Schätze und manchmal auch noch Lagekarten dazu (die mit den wirklichen Geländeverhältnissen nie übereinstimmten und daher auch zu keinem Schatze führten). Mauskripte seltsamer ("Das hat meines Vaters Vater damals...") und nichtiger Art ("Das ist sicher ne Geheimschrift, sieht aus wie Runen, Euer Majestät") und selbst Auszüge aus dem Tagebuch eines gewissen Mezzaroc von Quellsten, angeblich Herrscher eines mächtigen Landes der ergangenheit, in dessen Tagebuch sich, wiederum angeblich, Hinweise auf ein magisches Tor zu einen großen Einhornfriedhof befinden sollen. Ein solcher Friedhof wäre natürlich eine Fundgrube an weißmagischen Komponenten zum Zaubern, aber dennoch...

Es war zu unwahrscheinlich gewesen, und solange der Reichsschatz von Aurinia noch so nahe dem Nullpunkt war, mußte Philanthus haushalten. Er war seinem Grundsatz in dieser Unternehmung treugeblieben, daß nur in Ausnahmefällen auch Gold gezahlt werden sollte für die Gaben, die Anteile an diesem großen Werk der Lichtmächte. Eine magische Harfe mit den ihr zugeschriebenen Eigenschaften, wie sie der Artan anbetende Krieger Kane besitzen sollte, wäre da eine der möglichen Ausnahmen, sollte sie ihn jemals erreichen... Aber es hatte auch Positives geben in dieser Zeit; so hatten etwa die besten Geschichtenerzähler des Landes sich versammelt und das beliebte Volksmärchen von Vendre und der Hexe neu und in schöner Form erzählt. Dieses Märchen basierte hauptsächlich auf einer sehr verkürzten Geschichte, die in der Ebene von Ferndale auf Tonscherben eingezeichnet gerunden worden war, aber vielleicht war auch tatsächlich Dylano unter den Erzählern Aurinias gewesen, und wenn das der Fall sein sollte, so war dem Ewigen Barden durchaus zuzutrauen, daß er sich eine solche siebenfache Hochzeit nicht entgehen ließ. Direkt bevor der Meuchelmörder aufgetreten war, hatte sich ein Bardenspielcr vorgestellt und gesagt: "Ich bringe Euch, oh Philanthus, das angenehme, schöne und beruhigende Plätschern eines kleinen Gebirgsbaches, der Oishin, die später in den großen Fluß einmündet", und hatte dazu ein wunderschönes Stück auf seiner Harfe gespielt, das dieses Geräusch und diese Harmonie auf das Herrlichste wiedergab. Und wie immer, wenn jemand einen Beitrag zum Lichtwerk brachte, saßen im Raum darüber die Sammler, die alles in seiner Grundschwingung aufnahmen und in den vielfarbig schimmernden Kristall projezierten, der sich Stück für Stück mit Leben, Liebe und Licht füllte. Auch die überbrachten Dinge, etwa diese Feder eines Riesenraben, fanden sich inzwischen, noch matt in ihrer früheren Kontur schimmernd, in dem Kristall wieder. Die Farben stammten zum Teil von dem roten Granit aus Machairas, zum Teil von den kürzlich im Bette des Flußes gefundenen klaren blauen Kristallen, deren wahre Natur (außer, daß sie nicht finster waren) noch keiner kannte, und zum Teil vom hellen Schein der alles überstrahlenden Lichtsonne Aro mit ihrem goldenen Glänzen. Es versprach, ein großes Werk zu werden, und die Traumritter mit all ihrer Kraft würden es unterstützen. Zu hoffen war nur, daß genug Zeit blieb, das Ganze auch zu vollenden. Nun zumindest die Ritter der Ewigkeit würden dies eines Tages tun - wer alle Zeit der Welt hat, kann nie auf Dauer aufgehalten werden...


Ein Tag in Aurinia 2 Bearbeiten

Mehrere Bäume waren schon vergangen seit jenem mysteriösen Anschlag auf das Leben des Herrschers, und noch immer hatte Pirinas O'Gayhan den alten und neuen Informationen der Bibliothek nichts über 'Acum' entnehmen können. Die einzige Verweisstelle auf diese Runenkombination befand sieh im Archiv der Traumritter, in einem Kapitel, in dem über die Wiederbeschaffüng der an die Finsternis verlorenen Kapitel des [[Buch der Alpträume<Buches der Alpträume]] (BDA) erzählt wurde. Eines der Kapitel, das im Zusammenhang mit dem Dreischreck Trillum genannt wurde, heißt Raon-acum. Dies allein könnte ein Hinweis sein - nur worauf?

Philanthus stand unter dem Gischogan, wog eine von dessen Früchten in seiner Hand und übersah die Hauptstadt. Montalban war gerüstet für den Kampf gegen die Mörder Agons des Abstoßenden, Großkotz des Kartanischen Ekels, Sklave der Finstermächte und Verbreiter der seelischen Pestilenz. Ob gut genug gerüstet, das würde sich zeigen in den Kämpfen, die zu kommen liatten. Es war nicht gerade eine Woge der Unterstützung gewesen, die ihm entgegen gebrandet war, als er die Alten Götter rief und zu dem Einen Gott flehte, aber der Aufruf hatte doch manches bewegt. Der Verbündete im Thysias, Scaith mac Luand, der Ferdun des LiFE-Reiches Rhyandi, hatte LiFE-Gelder, die für den Kampf gegen Gra-Tha N'My bestimmt gewesen waren und vom Lande des reichen LiFE-Gründers kamen, nach Aurinia weiterleiten lassen, was die Bank von Myra nun - endlich! - getan hatte. Mit diesem Geld war es dem Iron möglich, die vielen Tausende mehr oder weniger freiwilligen Verteidiger der Hauptstadt vernünftig auszustatten ohne die Händler ganz um ihr Geld zu bringen. Ein Großteil dieser Streitmacht des aurinischen Volkes stellten die wehrhaften Menschen aus dem Volke Heidronars, welche die Lust am Kampfe schon mit der Muttermilch einsaugen, die stolzen Asaren. Noch immer aber waren es nicht genug, um Montalban ein Jahr lang mit Sicherheit zu halten und damit den Gischogan vor dem Zugriff der Finsternächte zu schützen.

Der Herrscher hatte darum auf Kodor O'Kerwayn gehört, den Devan-Ritter unter den Tafelrundenmitgliedem, der sich am besten im Buch Grammarye auskannte. Dieser hatte ihm gesagt, was die Schrift für einen solchen Fall empfahl:

Den Jabesch-Ruf. Und so hatte er es auch gemacht. Sechs große Rinder hatte er gekauft, für 12 Talente ingesamt, und hatte sie zerstückeln lassen auf dem Opferaltar AEnes, mit Opferdolchen von Afranit und unter dem Absingen des "Gebets in Zeiten der Not", Diese kleinen Stücke hatte er in die Hände von Boten gelegt und durch diese (Lohn eines jeden waren zwei Talente, denn die Aufgabe war nicht ohne Gefahr) in alle Gebiete Aurinias und Tiboumans tragen lassen, mit der Botschaft: "Wer nicht auszieht dem Philanthus entgegen, dessen Vieh und dessen Familie wird man ebenso tun, wenn der Usurpator Agon der Anmaßende erst ganz Aurinia in seiner Hand hält!" Die fast zwei Hundert reitenden Boten trugen diese grausige Botschaft über das Land und mobilisierten alles, was irgendwie kampffähig und mit einer Waffe oder gar Rüstung dazu ausgestattet war. Diese Männer und Frauen, allesamt potentielle Kämpfer in der regulären Armee des Landes (ein Zehntel des ganzen Volkes) bekamen sämtlich zugesagt, daß sie den doppelten Lohn eines normalen Kriegers erhalten würden, sobald der nächste Rüstmonat käme. Alle weiteren 'Freiwilligen', die ein grausames Schicksal unter Agons Schergen vermeiden wollten und von daher zum Kampf getrieben waren (ein weiteres Zehntel) erhielten zugesagt, daß sie in den ersten Tagen des Nußbaumes im Jahre 94 Wolfer den normalen Sold eines vollwertigen Kriegers erhalten würden. Jene im Thysias beheimateten Ritter des Devan-Clan, die wegen des beschwerlichen Weges durch das Afrena-Gebirge nicht mehr rechtzeitig, das heißt bevor Agons Mörder die Hauptstadt umschlossen haben würden, dieselbe erreichen könnten, waren angewiesen, die Haufe der Volksarmee um sich zu sammeln, die aus dem Thysias Aurinias und aus Ti-bournan zu kommen in der Lage waren, und mit ihnen zur Burg Afrena zu ziehen um dort dieselbe (und die gelieime Tafelrunde der Ritter der Ewigkeit, darunter ohne es zu wissen) solange wie möglich zu verteidigen. Der Geheimgang von Montalban zur Tafelrunde (und damit das Land in der direkten Umgebung der Burg) mußte durch ständige Ausfalle frei vom Einfluß des Feindes bleiben.

Philanthus überdachte noch einmal die Verteidigung Montalbans, die er von seinem Standpunkt vom obersten Platze des Königshofes aus, gut überblicken konnte: Die Wachfeuer bildelen einen Ring außen um die Stadt und wurden Tag und vor allem Nacht (dann größer) betrieben. Vor diesen noch der Sperrgraben, normalerwei-se als Wassergraben um die Hauptstadt dienlich, aber nun, vor dem Angriff Kartans, mit dem Öl des Olea-Baumes überzogen, das im Falle eines Flugangriffes durch die Mörderbienen oder eines schwimmfähigen Sturmes der Landstreitkräfte Agons von den Wachfeuern aus entzündet werden würde. Dieser Graben und die Wachfeuer bildeten einen Teil der neuerrichteten Wallanlage um die Hauptstadt, in die sie integriert worden waren und hinter der die Speerspitze des Volkssturmheeres, die unerschütterlichen Asaren standen, die alle neu hinzugekommenen möglichen Kämpfer auf ihre Plätze wiesen und dort die Veteidigung ordneten. Weitere Fässer mit Öl standen innerhalb der Wallanlagen bereit, um die Flammung des Sperrgrabens aufseht erhalten zu können, auch über mehrere Angriffe hinweg. Als nächstes dann stand die Stadtmauer fest und sicher, begründet noch vor den Zeiten Agonards, bald schon nach dem ersten Femdinger und unter Argundol und einige Zeit später Golias, dem ersten Iron aus dem Hause Valkher, weiter ausgebaut und befestigt.

Auf den Türmen der Stadtmauer standen Teile der wehrhaften Bevölkerung, angeleitet durch die Hauptleute der Stadtwache Montalbans, mit weiteren Schläuchen voll Öl und Kesseln mit Pech an den kleinen Ballisten und Katapulten, um den Mörderbienen einen im wahrsten Sinne des Wortes 'heißen' Empfang zu bereiten, an dem auch Orcan seine Freude haben würde, über dessen zweifelhafte Hilfe durch den in Aurinia mal 'Mismaeraet Schamajim' mal Tole'ah Schamah genannten Drachen, der die Blüte des Landes zum Fräße haben wollte, man sich in Montalban noch im Unklaren war. Würde der 'Wächter des Himmels' den Beschwörungen der Ältesten Monlalbans und den Angeboten des Philanthus gegenüber aufgeschlossen sein? Der Drache, der sich nach seinem ersten großen Kampf gegen Agons Mörderbienen auf den Hügel des Richtens in Montalban niedergelassen hatte, ließ sich Zeit mit einer Antwort. Möglicherweise würde er sich für die Bevölkerung doch als 'Wurm des Greuels' erweisen...

Das Orakel von Esmaryll hatte sich hierzu nicht eindeutig geäußert, sondern lediglich sibyllinisch verkündet, der Drache sei "zweigesichtig wie ein Yorvarer". Das hieß jedenfalls, da waren sich die Traumritter einig, es wäre falsch, sich alleine darauf zu verlassen, daß er ihnen aus reiner Gutwilligkeit helfen würde oder allein weil Orcans Ehre zu erhöhen war. Es hatte sich, den Drachen betreffend, als Segen Aenes erwiesen, daß der Lichtkristall bereits ein wenig von seinen künftigen Fähigkeiten innehatte. Da hatte sich erneut der wahre Wert Elena von Deckters gezeigt, deren seherische Begabung, die schon von ihrer dreijährigen Zeit als Orakeldienerin groß gewesen war, ihr erlaubte, manches aus ihm zu entnehmen: Der Name des Drachen, so wie es übereinstimmend auch Kodor O'Kerwayn, der im Grammarye kundigste, meldete, war nun bekannt. Das war eine unerläßliche Vorraußctzung zur Bezaubcrung und Zähmung des Drachens und würde sehr wertvoll sein, falls diese Notwendigkeit eintreten sollte. "Smowankysimarlbor" war der Name dieses uralten Purpurdrachen.

Wichtiger vielleicht noch, um das Wohlwollen des Drachen zu erlangen, war die Erkenntnis, die Elena dem Lichtkristall über die klaren blauen Kristalle aus dem Bette des Laythea entlockt hatte: Wie so vieles in der Umgebung des Afrena-Gebirges mit seinem schier unermeßlichen Afranit-Vorkommen war auch dieser Kristall, der "Eben Nipla'ot" hieß, auf geheimnisvolle Weise magisch. Diese Kristalle waren in der Lage, Wünsche zu erfüllen! Ein Wunsch pro Kristall, die Größe des Wunsches in Zusammenhang mit der Größe des jeweiligen Kristalls. Aber es hiesse sich zu früh zu freuen, meinte man nun eine Wunderwaffe gegen Agons Schergen gefunden zu haben, denn so einfach war es beileibe nicht.

Was Elena in Erfahrung brachte aus ihren Blicken in den Lichtkristall, der in dieser Zeit den Inhalt der beiden Bücher aus der Lehre des Wegs der Ritter in sich aufnahm, das "Der Heilige Staat" und das ZWEITE BUCH, das "Der Profane Staat", war, das höchstens ein Wesen so groß und alt und weise wie ein Eyta oder ein Prinz der Aegyr oder der Elfen, oder eben wie dieser uralte Purpurdrache, der viele, viele Menschenalter Zeit gehabt hatte zu lernen und an geistiger Macht zu wachsen, die wundervolle Kraft dieser Kristalle nutzen könne. Dadurch war der IRON auf die Idee gekommen, ihm diese Kristalle als Opfer anzubieten statt der Töchter des Landes, da doch der Nutzen für den Drachen aus den Kristallen so offensichtlich weit größer war, als die mögliche Freude zweifelhafter Art durch das Opfer von Jungfrauen!

Innerhalb der (hoffentlich) für übliche Angriffe unüberwindlichen Stadtmauer stand der große Kreis aus den Bäumen der Sorbus aucuparia aurinica, des Baumes, unter dessen Zeit der IRON geboren war, und den man auch 'Weißblütenbaum' nannte. Einer der drei großen Urväter des Ordens der Traumrittcr, der Steinmann Necron, hatte sie einst aufseinen Reisen um die damals gerade wachsende Siedlung alter Größe gepflanzt, ebenso wie um den von ihm mit Gaphyr, dem Urvater der IRONS, dessen Nachkomme und Geisterbe auch Philanthus war, eingerichteten Sitz der Traumritter im Afrena-Gebirge.

Über der Stadt selbst blinkten die vielen Silberfäden in der Sonne und erklang der Gesang der Aeolsharfen, deren Klang auf den Dächern der Stadt, das Lied Dondras, die Mörderbienen vertreiben sollte... Es war alles bereit!


Ein Tag in Aurinia 3 Bearbeiten

- zur selben Zeit an einem anderen Ort Montalbans -

Es wurde langsam dunkel. Das Kaminfeuer war angezündet und das umarmende Licht huschte über die Gesichter der Frauen, die über ihren Handarbeiten zusammen saßen. Unter ihnen befand sich Elena von Deckter, die Frau des Philanthus von Aurinia. Neben ihr saß ihre alte Freundin Hanna Growh, "Es ist schon lange her, seit wir uns gesehen haben", sagte sie gerade. Elena nickte versonnen und erinnerte sich an ihre Kindheit, Wie sie beide als junge Mädchen zu dem Teich auf dem Besitz ihres Vaters liefen, gerade der gestrengen Amme entkommen, die sie wieder ermahnen sollte. Elena lächelte, als sie an ihre schöne Kindheit dachte, wieviele Streiche sie zusammen mit ihren Brüdern den Erwachsenen gespielt hatte - von ihren Brüdern hatte sie aber auch einiges gelernt, das Reiten, den Kampf mit dem Schwert und dem Kampfstab. Aber das war schon lange her, genaugenommen sechseinhalb Jahre. Durch den Tod ihrer Mutter hatte alles ein plötzliches Ende genommen.

"Ach, warum mußte sie sterben, sie war das große Vorbild aller Frauen der Umgebung. Vor allem aber war sie mein Vorbild", dachte Elena von Deckter traurig.

Ihre Freundin bemerkte die Veränderung in Elenas Gesicht und legte ihre Hand auf die Elenas, "Du denkst an den Tod Deiner Mutter. Habe ich recht? Es muß damals eine schlimme Zeit gewesen sein. Wie hätte man auch ahnen können, daß sie bei der Geburt Sarahs sterben würde? Bis dahin war doch alles gut verlaufen." "Ja", meinte Elena, "ich verstehe es heute noch nicht. Sie hatte doch schon sechs Kinder gesund zur Welt gebracht." Ihre Gedanken schweiften ab. Sie sah ihre Mutter vor sich, immer mit einem Lächeln, immer bereit, jedermann zu helfen. Und oft waren ihre Ratschläge klüger und durchdachter als ein Mann sie hätte geben können. Dazu war sie auch schön gewesen und strahlte immer Wärme und Sicherheit aus. "Könnte ich nur werden, wie sie war", dachte Elena. Anscheinend hatte sie laut gesprochen, denn Hannah meinte:"Du wirst ihr immer ähnlichere Ich habe Dich jetzt eine Zeit lang beobachtet und ich war überrascht, nie sehr Du ihr schon ähnelst. Sie wäre stolz auf Dich, wenn sie sähe, wie gut Du Deine Rolle als Coregentin ausfüllst.

Das Volk liebt Dich. Und Du scheinst Deine Rolle als Ehefrau und Mutter auch auszufüllen. Wie schaffst Du es nur, alle glücklich zu machen?" "Ich weiß es nicht, Hannah. Mein Leben war nie einfach. Nach dem Tod meiner Mutter mußte ich die Rolle der Hausfrau übernehmen, Mein Vater hat ihren Tod erst sehr spät überwinden können, und solange mußte jemand die Sorge für die Familie übernehmen. Und als älteste Tochter fiel mir die Aufgabe zu.

Es war eine schlimme Zeit, als dreizehnjährige einen großen Haushalt zu übernehmen, aber ich habe mir meine Mutter vorgestellt und habe durchgehalten. Und jetzt.nützt es mir, auch hier den Haushalt zu führen. Hier ist vieles einfacher und ich kann mich mehr um meine anderen Aufgaben kümmern und meinen Mann unterstützen, in diesen schweren Zeiten." Elena fiel in Schweigen und die Frauen dachten an die Angriffe des Finsteren Lords und die Opfer, die unter seinen Angriffen fielen.

"Komm, erzähl mir lieber etwas lustiges", meinte Hannah nach einer Weile, um das drückende Schweigen zu beenden. "Erzähle mir, wie Du mit Philanthus zusammengekommen bist."

"Ja, das war wirklich lustig, - Aber nicht für mich. Ich habe mich angestellt wie eine Bauernmagd, wie der letzte Trampel. Ich verstehe jetzt noch nicht, was Philanthus an mir finden konnte."

Für mich war alles so peinlich," Elena fing an zu lachen. Philanthus wollte uns endlich einmal besuchen, und mein Vater sollte ihn natürlich gastlich bewirten. Ich war ziemlich aufgeregt; endlich würde ich den IRON persönlich kennenlernen.

"Schon bei der Vorbereitung lief vieles schief - aber erst der Empfang? Ich ging ihm an der Hand meines Vaters entgegen, mein jüngster Bruder ging hinter mir, und was machte er? Er trat mir aufs Kleid als ich den Knicks machte und das Kleid riß natürlich auch mit einem großen Knirschen auf. Ich glaubte, vor Scham in den Boden versinken zu müssen. Aber Philanthus legte mir einfach seinen Umhang und rettete so die Situation. Danach dann das Essen: Ich habe falsch gemacht was nur ging. Wein umgeschüttet, Besteck verwechselt und und und... Die halbe Nacht habe ich mich geärgert, wollte ich doch auf ihn einen guten Eindruck .machen. Du kannst Dir vorstellen, warum." "Natürlich", Hannah nickte lächelnd,"Philanthus von Aurinia ist ein stattlicher Mann. Ich glaube viele Frauen haben geweint oder geflucht als er Dich geheiratet hat. Aber erzähle, wie es nun zur Heirat kam."

"Eigentlich war es ganz und gar unromantisch. Während der nächsten Tage fand ich mehrfach Gelegenheit, ein wenig Zeit mit ihm zu verbringen, und da hat er wohl Gefallen an mir gefunden. Jedenfalls rief mich ein paar Tage spater mein Vater zu sich. Ich war angst und bange, daß er mich nochmals schelten sollte wegen meiner Patzer beim Empfang, aber er teilte mir ganz einfach mit, daß Philanthus mich zu heiraten wünsche, und er hätte bereits zugestimmt. Ich hatte eigentlich keine Zustimmung mehr geben müssen, mein Vater hatte ja zugestimmt, aber Philanthus wollte sie. Ich war so überrascht, daß ich erst nichts sagen konnte, aber beide, Philanthus war eben ins Zimmer getreten, warteten auf eine Entscheidung von mir. Und ich. sagte ja. Das war die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben getroffen habe,"

"Dasselbe kann ich von mir von ganzem .Herzen sagen", ließ sich plötzlich eine Männerstimme vernehmen, Philanthus von Aurinia war unbemerkt ins Zimmer getreten. Die Frauen erhoben sich von ihren Plätzen. "Seit wann hörst Du uns zu?", fragte Elena von Deckter, die sich als erste von der Überraschung erholt hatte. "Erst seit diesem Satz, meine Liebe, Hast Du etwa vorher etwas erzählt, was interessant gewesen wäre zu erfahren?" Philanthus lächelte leise.

"Nein, eigentlich nicht", antwortete sie, "Ein Gespräch unter Freundinnen, die sich lange nicht gesehen haben," Elena ging auf ihren Mann zu. "Ist etwas vorgefallen, daß Du mich abholst?" "Nein, nein. Ich wollte Dich nur abholen, weil wir doch noch nach unserer Tochter sehen sollten. Und da Du nicht gekommen bist, dachte ich, ich hole Dich ab." erwiederte

Philanthus. "Gestattest Du, Hannah, daß ich Dir meine Frau entführe? Wir wollten noch in unsere Kirche und außerdem wird es für uns langsam Zeit, zu Bett zu gehen. Gute Nacht Hannah, eine gute Nacht auch Euch, Ihr Frauen,", sprach Philanthus, legte den Arm um seine Frau und sie entschwanden den Blicken der Frauen. Eine Weile noch blickte Hannah ihnen nach und dachte bei sich "Wirklich ein schönes Paar. In all ihrer Zurückhaltung erkennt man doch die tiefe Liebe der beiden zueinander." .

Fortsetzung folgt...

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