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Karte von Drachenland nach Allumeddon. Detailkarte 100 aus My150.

Drachenland - Ein kleiner Insel-Subkontinent vor Amerstan im Meer der Finsternis auf Yhllgord.

Das einstige Drachenland ist heute der Hauptteil des Reiches Rhyganier. Dort herrschten im Altertum die Clans in eigenen kleinen Reichen: Löwenclan, Drachenclan, Schlangenclan, Wolfsclan, Falkenclan...

DRACHENLAND versank zu ALLUMEDDON größtenteils im Meer und ist zu einer Insel geworden. Im Machairas und Klados grenzte es an Rymborien, das von der Landkarte der Neuen Lichtwelt völlig verschwunden ist. Dahinter, heute durch die Kochende See von der Drachenland-Insel getrennt, liegt das geheimnisvolle und sagenumwobene Aegyr-Land, dessen Grenzen nach dem Sturz von Kalaun, dem Herrn des Chaos, sich nun allen Bewohnern der Lichtwelt öffnen könnten. Im Lychnos und Klados grenzte Drachenland schon immer ans Meer, die an diese Küsten grenzenden Clans des Drachen und des Löwen besaßen vor ALLUMEDDON eine recht beachtliche Schiffsflotte, und vor allem der Drachenclan war eine starke Seemacht. Es heißt, daß die Drachenschiffe sogar das Endlose Lychnosmeer überschifft hatten, und bis zu dem Land Ameristan vorgedrungen seien, von dem andere aber behaupten, daß es nur in der Legende existiere.

Im Thysias und Oklis gab es vor ALLUMEDDON einen gewaltigen Binnensee, der das Gebiet des Falkenclans und das Sumpfland der Schlange begrenzte. Am ärgsten wurde zu ALLUMEDDON der Oklis von Drachenland getroffen, das Herrschaftsgebiet des Wolfclans, das zu neun Zehnteln in den Fluten versank – und dabei wurde auch die Bevölkerung um diesen Stellenwert dezimiert. Der Ophis, mit Teilen des Löwenclangebiets, wurde ebenfalls von der Großen Flutwelle zu ALLUMEDDON überschwemmt, deren Ausläufer bis nahe an die Prunkstadt Feenor reichten und diese Stadt der Künstler und der Magier am Ufer der Dandar näher an die See rückten.

Die nunmehrige Insel ist in sechs Clans unterteilt – Drache, Löwe, Falke, Einhorn, Schlange und Wolf –, die schon seit je miteinander im Kampf um die Vorherrschaft lagen. Doch hat sich dieser seit dem »Weltuntergang« verschärft, und seit die Drachen zu Tausenden aus den in den Höhlen des Drachenfelsmassivs gelagerten Eiern schlüpfen, glaubt der Drachenclan, mit Unterstützung des ihm nahestehenden Drachenkults, dieses Kräftemessen für sich entscheiden zu können. Das Land selbst ist verwüstet und verarmt, überall sind die Nachwirkungen von ALLUMEDDON zu spüren, Erdbeben, Orkane, Meteorfall und Blutregen waren bis vor kurzem noch an der Tagesordnung. Dazu stellen sich die rasend schnell vermehrenden Drachen, die als »Heilige Tiere« gelten, bereits eine regelrechte Plage dar. Das ist vor allem auf den Einfluß des Drachenkults zurückzuführen, der schon immer große Macht im Lande hatte, obwohl seit Jahrhunderten keine Drachen mehr gesichtet wurden. Sie schlüpften erst zu ALLUMEDDON aus, und es heißt, daß sie alle die Nachfahren des mächtigen Drachen Cormelangh seien.

Einer uralten Legende zufolge soll das Land wieder geeint werden, wenn der Weiße Drache Aghad geboren wird, schlüpft jedoch der Schwarze Drache Zathorea aus, dann kommt Unheil und ewigliche Finsternis über das Land. Vor dem Erscheinen des Lichtboten hieß es, daß die Zeit des Weißen Drachen Aghad gekommen sei. Doch brachte der Lichtbote nicht die Erlösung von den Dunkelmächten, sondern er bescherte Vangor das Chaos – und über dieses zur Insel gewordene Land kam die Drachenplage: Hunderte und Tausende wild aufgewachsener Drachen, die, ohne Leittier und unter dem Einfluß der fanatischen Drachenpriester, das Land in den endgültigen Untergang zu stürzen drohten. Zum Leidwesen all jener, die an den Bestand der Lichtwelt glauben, wird Zathorea geboren und von Kaithos, dem Hohenpriester des Kults, zum Anführer der Drachen im Dienste der Dunkelmächte gekürt. Daß auch Aghad das düstere Licht dieser in Dämmerung liegenden Welt erblickt, scheint die Lage nur noch zu verschlimmern, denn der Weiße Drache ist keine strahlende und machtvolle Erscheinung, sondern ein verkümmertes Etwas, das unter dem Einfluß Schwarzer Magie zum Sterben geboren zu sein scheint. In dieser Situation gibt es aber doch noch einen Lichtblick. Das Orakel von Tanur auf dessen Weissagungen und Ratschläge die Clanführer schon immer gehört haben, kündigt das Erscheinen eines Mannes an, der »mit dem Falken fliegen und dem Wolf jagen und das Einhorn zähmen« werde. Dies ist die Beschreibung, die haargenau auf Mythor paßt, der zu ALLUMEDDON den schrecklichen Cormelangh mit dem Gläsernen Schwert Alton nach dessen Erwachen gelähmt hat und nun in Begleitung von Schneefalken, Bitterwolf und Einhorn auftaucht. Aber obwohl Mythor durch die Unterstützung des Orakels und Demonstration seiner Fähigkeiten viele Hürden überwindet, stellen sich ihm schier unüberwindbar scheinende Hindernisse in den Weg, bei dem Versuch, Drachenland zu einer »Insel des Lichts« zu machen.

Segment: Yhllgord
Reich: Rhyganier
Mythor-Fundort: 157
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