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Als »Donnerpferde« wird eine besonders robuste und kräftige Hochland-Pferderasse aus Caranar bezeichnet, die in den gesamten Schwertbergen, aber auch den Randbereichen der Schildberge weitverbreitet ist. Genaugenommen handelt es sich um eine ganze Gruppe unterschiedlicher Zuchten, teils auch mit eigenen berühmten Namen, die aber gemeinsame Merkmale teilen.

Dazu gehören insbesondere der kompakte, nahezu quadratisch wirkende Körperbau, die Trittsicherheit auch auf schmalen, steinigen Bergpfaden, das dichte, leicht lockige Fell, die lange, blonde Mähne und der ebensolche Schweif sowie die »Stiefel«, wie die dichte, lange Behaarung der Fesseln genannt wird.

Es gibt Unterrassen, die vor allem für die Waldarbeit gezüchtet werden; sie sind besonders zugstark mit breiten Hufen, die ihnen auf weichem Boden guten Halt geben. Andere, leichtere Unterrassen werden als Reit- oder Kutschpferde eingesetzt. Einige Züchter legen Wert auf geduldige, gutmütige Tiere, andere auf Temperament und Schnelligkeit. Letztere messen sich alljährlich bei den Donnerpferd-Rennen, die am Tempel der Pforte stattfinden.

Die Zucht des Tempels der Pforte selbst bringt besonders große, temperamentvolle Donnerpferde hervor, mit einer Widerristhöhe von über zwei Schritt. Während das Fell der meisten Donnerpferde vor allem dunkle Rottöne zeigt, sind die Tiere der Tempelzucht glänzend-schwarz – zwar werden auch hellere Fohlen geboren, doch dunkelt ihr Fell binnen Jahresfrist nach. Obwohl die Tempelpferde nicht immer zu den Gewinnern der Rennen gehören, gelten sie doch als die stärksten und ausdauerndsten Reitpferde der Donnerpferd-Rassen. Sie werden gerne vom Militär eingesetzt, zumal sie als furchtlos gelten und angeblich die einzigen Pferde sind, die sich unaufgeregt in gemeinsamen Einheiten mit Mei'itei einsetzen lassen.