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Der Weg der Elrhadainn - eine Initiation

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Über Lirynelrhad leuchtete der volle Mond von einem klaren Himmel. In der Kuppel des Fayi-Lùn im zentralen Felsenturm der Stadt hatten sich bereits an die drei Dutzend Elrhadainn der verschiedensten Familien versammelt. Man sprach leise miteinander und diskutierte das Neue an der geplanten Initiation. Nicht nur würde zum ersten Mal eine Initiandin die Kuppel betreten, die nicht aus Rhyandi kam, sondern es wäre auch die erste große Tathru nach der Rückkehr der Elrhadainn. Es hatte Zeit gebraucht, um alles wieder so zu organisieren, wie es vor der Abreise gewesen war. In den entlegeneren Gebieten wurden immer noch keine regelmäßigen Prüfungen durchgeführt, um die Jungen und Mädchen mit Neigung und Fähigkeiten für den Weg der Elrhadainn auszusuchen. Nur hier, am Rand des Kristallgebirges, wo sich die meisten der Zurückgekehrten vorübergehend angesiedelt hatten, lief alles reibungslos.

Der Tormeister schlug einen Gong, und der langsam anschwellende Ton erinnerte die Anwesenden daran, daß das Ritual bald beginnen würde. Die Initianden waren in den vergangenen Monden in den grundlegenden geistigen Fähigkeiten der magischen Kunst, der Meditation, der Schaffung von Energiemustern, der Konzentration und Visualisierung, unterwiesen worden, und hatten offenlegen müssen, warum sie diesen Weg gehen wollten. Niemand war abgelehnt worden, aber einige wenige waren zurückgetreten, und andere würden die Initiation nicht überleben.

Der zweite Gongschlag kündete die Ankunft der Mentoren an. Jeder Initiand, der das Ritual zum erstenmal durchlief, benötigte einen Mentor, der ihm den Ring öffnen würde. Diejenigen, die ihren zweiten oder dritten Ring hier erwarben, konnten ihr eigener Mentor sein. Jetzt sah man eine Prozession von Weisen durch das Tor mit gemessenen Schritten eintreten. Alle trugen knöchellange Roben in einer der zwölf Farben des Rings, mit schwarzen Bordüren an den Ärmeln und am Saum, auf die silberne Runen gestickt waren. Die weiten Ärmel betonten die Hände der Inititiierten, an denen man die eldrysbesetzten Silberringe sehen konnte. Zuletzt sah man die Erste Elrhadyni Shinaya eintreten, in einer violetten Robe und mit ihren sieben Eldrys, die sich aber sonst durch nichts von den anderen Mentoren unterschied. Zusammen mit den übrigen bereits anwesenden Elrhadainn versammelten sich die Mentoren um den Außenkreis des Rings.

Mit dem dritten Gongschlag setzte Stille ein, und das Ritual begann. In regelmäßigen Abständen standen die Mentoren um den begrenzenden Kreis aus den neun Marmorpodesten, über denen die Eldrys schimmerten, gehalten von unsichtbaren Kräften zwischen schlanken steinernden Händen. Dunkel, klar und fast wie ein Gesang klang die Stimme der Ersten Elrhadyni durch die Kuppel und in den Himmel hinauf.

„Dunkle Ildru, Göttin der Prüfungen, und Weiser Seker, Wanderer auf allen Welten, wir rufen Euch auf, Zeugen zu sein, wie hier alte Wege enden und neue beginnen. Ihr Künder alter Weisheit, Bewahrer des Wissens der Erde, Beschützer der Weisen des Weges, Richter der Unmäßigen und Hüter der Kraft! Kommt und beschützt die Prüfung und die Feier der Tathru der Elrhadainn!“

Erwartungsvolle Stille senkte sich herab. Zu sehen war nichts, aber alle fühlten eine Präsenz, die vorher nicht dagewesen war. Ob es tatsächlich die Aufmerksamkeit der Götter war, hätte niemand zu sagen vermocht, aber etwas war da. Die Elrhadainn traten vorwärts in den Kreis, drehten sich um, so daß ihre Gesichter nach außen zeigten, und begannen langsame, wellen- und kreisförmige Bewegungen mit den Händen auszuführen, während Shinaya weitersprach.

„Um unsere Gedanken zu befreien von allem, was vorher war und nicht hierher gehört, um diesen Raum von allen Geistern und Gedanken zu befreien, die nicht hierher gehören, um für diese Zeit alle schlechten Einflüsse und Geister zu bannen, errichten wir diese Grenze zwischen der Welt des Tages und der Welt des Sternlichts.

Entlang einer Kreislinie, die durch silberne Einlegearbeit im Boden zu erkennen war, bildete sich ein Strang aus blauem Feuer. Die Elrhadainn stimmten zusammen einen einzelnen tiefen Ton an, und der Strang wurde dicker, die blauen kalten Flammen schlugen höher bis über die Schultern der Anwesenden. Als der Ton langsam verklang, wandten sich die Elrhadainn wieder der Mitte des Kreises zu.

„Innerhalb dieser Grenze soll unser Tempel der Weisheit sein, die Weisheit, die alle Welten miteinander verbindet, und die zu finden unser höchstes Ziel ist. Den Weg zu beginnen, sind fünf Schüler heute gekommen. Das Tor soll geöffnet werden, um ihnen Einlaß zu gewähren.“

Zwei Elrhadainn mit langen Stäben gingen den Feuerkreis entlang, bis sie einen Punkt im Thysias des Kreises erreichten, an dem eine Rune in Form einer Gabel in den Boden eingelassen war. Sie setzten ihre Stäbe etwa einen Schritt auseinander auf die flammende Linie, und begannen einen leisen Gesang. Der zwischen den Stäben liegende Teil der Linie begann die Stäbe hinaufzuwandern, über die Hände der sie haltenden Weisen hinweg, und hinterließen blaue Flammen auf ihrem Weg. Die Flammen wanderten über die Weisen hinweg und verhielten schließlich am Ende der Stäbe, so daß die Torwächter und ihre Stäbe die Pfeiler des Tores, die ursprüngliche Flammenlinie am oberen Ende der Stäbe sein Dach bildeten.

Aus einem Torbogen an der Außenwand der Kuppel, unmittelbar dem Flammentor gegenüber, traten jetzt die Initianden. In schmucklose Roben der Farbe ihrer Wahl gehüllt, näherten sie sich dem Tor, blieben aber zuerst dort stehen. Je ein Elrhadainn näherte sich einem der zwölf Marmorpodeste - den neun des Äußeren Rings und den dreien des Inneren Rings - stellte dort eine Messingschale ab und legte ein Stück Räucherkohle hinein. Wenige Augenblicke später begann die Kohle zu glühen, und die zwölf Elrhadainn entnahmen einem Beutel an ihren Gürteln eine Kräuter- und Harzmischung, die genau auf die Sphäre ihrer Wahl abgestimmt war, und streut etwas davon auf die glühende Kohle. Feine Schwaden wohlriechenden Rauchs stiegen aus den Schalen auf und verteilten sich im Kreis. Die Mischungen waren so aufeinander abgestimmt, daß man mit etwas Übung jede einzelne Mischung herausriechen konnte. Nach einigen Augenblicken des Wartens, während sich der Rauch verteilte und sich einer der Mentoren vor das Flammentor begab, ergriff Shinaya wieder das Wort.

„Wir begrüßen die Schüler des Wegs der Elrhadainn: Taynÿa Lir’An“ Ein Mädchen aus der Gruppe der Schüler in einer erdbraunen Robe trat durch das Tor. „Sei uns willkommen!“ Der Mentor nahm sie an der Hand und führte sie zu einem Platz im Kreis, wo die Elrhadainn auseinandergerückt waren, um Platz zu sie zu machen.

Lanakh Erin’Dar. Sei uns willkommen!“ Ein etwa dreißigjähriger Mann mit flammendrotem Haar und Bart, gekleidet in schwarz.

Rúna Raidiyr-an-Aránel. Sei uns willkommen!“ Eine junge Frau mit schwarzem glatten Haar und einem ernsten, aufmerksamen Gesichtsausdruck, in violett gekleidet und barfuß.

Dar an-Crys Luum. Sei uns willkommen!“ Ein Junge mit dem weißen Haar der Fhari Nyel, jung aber hochgewachsen, gekleidet in nachtblau.

Sheila Jamos Esqualez von den Amajn. Sei uns willkommen!“ Mit diesen Worten trat Shinaya selbst vor und führte Sheila an ihren Platz im Kreis. Dann wandte sie sich wieder ab und führte das Ritual fort.

„Die Schüler, die heute hier ihren Weg finden wollen, haben ihren Platz im Kreis der Weisen gefunden. Damit sie sich auch im Angesicht der Elemente und der Göttin der Prüfungen beweisen, soll nun das Tor geschlossen werden.“

Die Torwächter führten die dieselbe Zeremonie wie vorher aus, nur in umgekehrter Reihenfolge. Das Flammentor schloß sich, und die Torwächter legten ihre Stäbe vor die Kreislinie und wandten sich wieder der Mitte des Kreises zu. Alle Elrhadainn stimmten ein Summen im gleichen Ton an. Das Summen erfüllte die Kuppel und durchdrang die Görper und den Geist der Anwesenden, bis sie zu schwingen schienen. Die Stimme Shinayas drang wie aus weiter Ferne in die Ohren der Schüler.

„Ihr Schüler werdet den Elementen begegnen, die Ihr gewählt habt oder noch im letzten Augenblick wählen werdet. Zum letzten Mal werdet Ihr sie nun von außen betrachten können, zum letzten Mal habt ihr die Gelegenheit, Euch zu entscheiden. Seht, hört und fühlt nun die Kräfte, aus denen die Welt, Eure Körper und Euer Geist gemacht sind, und spürt, welche von ihnen zuerst Eure Freunde werden. Denn Freunde müssen sie Euch sein, oder Euer Leben ist hier zu Ende, um irgendwo zwischen den Welten ein neues zu schaffen. Euer alter Weg ist hier zu Ende, und ein Neuer Weg erwartet Euch. Wählt weise!“

Wieder eine kurze Pause. Die Elrhadainn standen stumm und mit nach innen gerichtetem Blick in dem Flammenkreis. Plötzlich begann einer der Weisen mit singendem Tonfall zu sprechen.

„Erde! In ihren Tiefen sind unsere Wurzeln. Sie trägt und sie beschützt. Zu ihr kehren wir zurück. Sie ist der Spiegel unserer Hoffnungen und Träume, und der Ursprung aller unserer Kraft. Alles Leben kommt aus der Erde.“

Im Machairas entstand eine Nebelwolke, die sich langsam zu einem Torbogen umbildete. Durch diesen Torbogen konnte man verschwommen einen Nachthimmel erkennen, der mit Sternen besetzt war. Kühle Luft strömte in den Kreis und trug mit sich eine Geruchsmischung von Moder und nächtlichem Wald. Das Tor begann in dunklem violett zu leuchten. Eine andere Elrhadyni begann zu singen.

„Wasser! In ihm ist Heilung für Körper und Seele. Was uns verbindet, wird von Wasser getragen. Wasser fließt, und mit ihm fließen wir durch das Leben und verändern uns. Wasser verbindet uns mit denen, die wir lieben, und auch mit denen, die wir hassen. Was auf uns zurückfällt, wird von Wasser getragen.“

Diesmal entstand die Nebelwolke im Peristera. Ganz kurz sah man durch das Tor eine Szene, die ein Sonnenuntergang über einem Meer hätte sein können, und der Wind aus dem Tor trug einen frischen Duft von salzigem Wasser und Leben im Meer mit sich. Die Farbe des Tors war ein dunkles, sattes Grün.

„Feuer! In ihm ist der Wille und die Macht! Das Feuer, das niemals erlischt, ist das Leben selbst. Feuer verändert uns selbst und die Welt mit uns. Flammen der Leidenschaft durchschlagen alle Fesseln, und Flammen des Willens durchbrechen Grenzen zwischen Welten. Das Feuer des Lebens ist die Kraft der Veränderung!“

Eine Nebelwolke im Ophis öffnete ein Tor, durch das gleißendes Licht ohne jegliche Konturen zu sehen war. Ein glühendheißer Luftstrom brachte Gerüchte von überquellendem Pflanzenwuchs und Dschungeln. Das Tor glomm in flammendrotem Licht.

„Luft! Die Quelle der Weisheit liegt in Erkenntnis. Luft zeigt uns unsere Grenzen, und den Weg, sie zu überwinden. Das eiskalte Schwert richtet und vergibt nicht. Wenn wir Weisheit suchen auf dem falschen Weg, wird das Schwert der Luft es uns zeigen. Wind trägt Wissen und auf ihm reiten wir, die Weisheit zu suchen.“

Auch der vierte Gesang öffnete, wie bereits erwartet, eine Art Tor, diesmal im Phialae. Darin waren nur undeutliche, von blauem Nebel verhangene Formen zu erkennen. Ein eiskalter Windstoß ließ die Versammelten erschauern. Das Lufttor leuchtete in einem blauen, klaren Licht.

„Die Tore zu den Sphären sind geöffnet.“

Die zwölf Elrhadainn, die vorher das Räucherwerk entzündet hatten, traten vor, jeweils einer von ihnen vor einem der Eldrys. Die Schüler gingen gegen den Sonnenlauf den äußeren Kreis entlang, und wenn sie einen dieser Elrhadainn trafen, erhielten sie von ihm etwas Räucherwerk. Sie traten vor die Eldrys und schlossen die Augen. Was in ihrem Geist ablief, sah man nicht, nur eine Andeutung von Bildern aus farbigem Licht schwebte über dem Eldrys, vor dem ein Schüler stand. Die anderen warteten geduldig, während der Schüler die Sphäre begrüßte und für sich willkommen hieß. Es dauerte nicht lange, und die Schüler schlugen die Augen wieder auf und wanderten weiter, um die gleiche Prozedur für jeden Eldrys auszuführen. Wer genau hinsah, konnte die Bilder über den Eldrys beobachten. Meist stellten sie Wesen dar, die mit den Schülern sprachen, wenn man auch nichts davon hören konnte, und immer erschienen die Bilder in der Farbe des Eldrys der Sphäre. Als die Schüler mit den Eldrys des äußeren Kreises fertig waren, wiederholte sich alles im inneren Kreis. Danach begaben sich Schüler und Elrhadainn wieder auf ihre Plätze im Kreis. Jetzt sprachen die Mentoren die Schüler an:

Taynya Lir’An! Wähle nun die Sphäre deines Weges! Wähle Weise!“ Das Mädchen schritt um den Kreis herum, und hielt vor dem dunklen, fast lichtlosen schwarzen Korund der Sphäre der Erde. Vor ihr auf dem Podest lag ein Häufchen Räucherwerk, von den Elrhadainn zurückgelassen. Sie nahm etwas davon auf und streute es auf glühende Kohle. Ein tiefes Brummen war zu hören, und fast unsichtbare, durchsichtige Lichtfäden bildeten sich um den Eldrys, umschlangen Taynyas Kopf, flammten kurz auf und schienen in ihrem Haar zu verschwinden. Das Mädchen trat zurück, wanderte zum inneren Kreis hinüber, umschritt ihn, setzte sich auf den Boden, atmete einmal tief ein und aus und schloß die Augen.

Lanakh Erin’Dar! Wähle nun die Sphäre deines Weges! Wähle Weise!“ Auf die gleiche Art ging der Mann durch den Kreis zum Eldrys des Feuers, nahm Räucherwerk auf und streute es auf Kohle. Rote Flammenfäden umschlangen ihn, und er trat wieder zurück.

„Rúna Raidiyr-an-Aranel! Wähle nun die Sphäre deines Weges! Wähle Weise!“ Die junge Frau wählte die Sphäre der Luft, und haarfeine blaue Lichtfäden verschwanden in ihrem Haar.

Dar an-Crys Luum! Wähle nun die Sphäre deines Weges! Wähle Weise!“ Den grünen Eldrys des Wassers wählte der Junge, und mit weichen, welligen Bewegungen umschlangen ihn grüne Lichtfäden.

Sheila Jamos Esqualez! Wähle nun die Sphäre deines Weges! Wähle Weise!“ Sie wußte, wohin es sie zog. Mit langsamen Schritten, sich jeden Augenblick der Bedeutung ihrer Wahl bewußt, ging Sheila den Kreis entlang, blieb vor dem Eldrys ihrer Wahl stehen und streute Räucherwerk auf glühende Kohle. Sie spürte, wie die Kraftlinien des gewählten Elements sie umgaben. Kühler Wind aus allen Toren umgab sie. Eine unauffällige Kraft oder Wesenheit heftete sich an ihren Geist, und sie hieß sie willkommen. Dann trat sie zurück, wanderte hinüber zum Inneren Ring, ging einmal die Runde ab und setzte sich neben die anderen Schüler an den Rand des Inneren Rings.

„Wir heißen die Geister der Sphären in unserem Kreis willkommen!“ klang Shinayas Stimme durch die Kuppel. Sie nahm einen Stab auf, den sie vor sich liegen hatte, und wanderte einmal am äußeren Flammenkreis entlang, dann durch die Mitte der Sphäre der Wesen und einmal um den Inneren Ring herum, bis sie diesen schließlich betrat und vor dem Eldrys der Sphäre der Leere, dem dunkelroten Granat, stehenblieb. Dieser Stein repräsentierte die Verwandlung, die die Schüler gewählt hatten.

„Schüler! Versammelt Euch nun vor dem Altar der Innersten Kraft!“ Die Schüler standen auf und traten nach vor in den Inneren Ring, in dessen Zentrum Shinaya stand, dem Eldrys der Innersten Kraft zugewandt, von dem ein dunkelrotes Glühen ausging. Der Kristall auf Shinayas Stab schimmerte in allen Farben des Regenbogens. Aus den Toren zu den Welten der Elemente drangen farbige Rauchschwaden, und irgendwer schien zu singen. Plötzlich stieß Shinaya mit ihrem Stab nach oben und rief laut: „BEGEGNET NUN DER DUNKLEN GÖTTIN DER PRÜFUNGEN...“

Ein Donnerschlag ließ den Boden erzittern, und ein Blitz fuhr aus dem wolkenlosen Himmel hinab in Shinayas Stab. Gleißendes, blendendes Licht umgab sie, und sie drehte sich um - und vor den Schülern stand nicht die Elrhadyni, sondern eine alte Greisin mit einer weißen Mähne, die im Wind der magischen Energien wehte, und mit flammenden, durchdringenden Augen. In der einen knochigen Hand hielt sie eine glänzende, messerscharfe Sichel, mit der anderen zeigte sie auf die Schüler. Jeder fühlte ihren Blick und ihren Finger ausschließlich auf sich selbst gerichtet. Das Licht in den Augen wurde heller, blendete in den Augen und bohrte sich schmerzhaft ins Gehirn. Mit einer unirdischen Stimme, die dem Krächzen eines Raben ähnelte, sprach die Gestalt die abschließenden Worte.

„...UND SEHT IN DAS AUGE DER VERNICHTUNG!“

Ein Lichtblitz aus ihren Augen bohrte sich in die Köpfe der Schüler. Jemand schrie. Der Boten unter ihren Füßen schien zu schwinden und ihr Geist wurde von Dunkelheit umfangen. Und diese Dunkelheit führte sie hinab und hinüber in eine andere Welt... und zu anderen Begegnungen....
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