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Bote von Cyrianor 7 aus dem Jahr 424 nP

Cyrianor - Kleinkontinent in der See von Zhaketia, der nicht in die Reihe der Segmente von Myra gerechnet, bisweilen als eigenständig gesehen und behandelt wird.


Der Träumer (Cyrianor) Bearbeiten

Einst vor seiner Gefangenschaft war er wach gewesen und hatte auf Myra gelebt, hatte Familie, Freunde und Anhänger. Doch sonst war ihm keine Erinnerung an sein Leben vor dem Traum verblieben. Irgendwo tief verborgen im Ozean seines Schlafes lag Cyrianor, ein kleiner Kontinent, eine große Insel. Im Chaos eines längst vergangenen Zeitalter war Cyrianor aus Myra gerissen wurden und dabei nahezu entvölkert. Für Äonen trieb es zwischen den Welten dahin, gehüllt in einen leuchtenden Nebel. Es kam zu Kontakten mit anderen Welten und es lichteten sich die Schleier, doch nur für kurze Zeit. Vielerlei Wesen, durch Hunger, Krieg oder Verfolgung aus ihrer Heimat vertrieben, wanderten ein und wurden gefangen, wenn die Verbindung wieder abbrach. Er hatte zugesehen, wie sich Cyrianor entwickelte, erlebt wie Reiche geboren wurden, erblühten und wieder vergingen, um neuem Platz zu machen. Der Kreislauf des Lebens, im Kleinen wie im Großen. Doch dann mehrten sich die Vorzeichen, Prophezeihungen kündeten von Allumeddon und unter den Weisen Cyrianors sprach man immer häufiger von Der Rückkehr. Für ihn war es ein Zeichen der Hoffnung auf ein Ende seiner Gefangenschaft.

Allumeddon kam und mit ihm Krieg und Zerstörung, als Licht und Finsternis ihre ganze Macht in die Waagschale warfen. Doch als der Lichtbote über Myra erschien und die Welt ins Chaos stürzte, kehrte auch Cyrianor zurück und der Nebel verschwand. Für immer so schien es, vorerst zumindest. Doch für ihn selbst änderte sich nichts.

Es wurde ein dunkles Zeitalter, die alten Götter waren vergessen und die Völker kämpften ums Überleben, mehr gegen die Welt als gegeneinander. Doch neue Omen schreckten die Weisen auf und ein neuer Name: Pondaron! Wie schon 120 Jahre zuvor kam es auf ganz Myra zu Kämpfen zwischen Licht und Finsternis und die Zeit stand still, als es auf dem fernen Corigani bei Pondaron zur Entscheidungschlacht kam. Erneut erschien der Lichtbote über Myra und diesmal leuchtete er über den Sieg des Lichts.

An Cyrianor war Pondaron vergleichsweise spurlos vorübergegangen. Doch er spürte, dass etwas anders war. Lange durchsuchte er seine Traumwelt bis er es fand: Ein Vermächtnis des Lichtboten war zurückgeblieben und sein Geist griff danach. Sein Traum wurde intensiver, es schien ihm als sei seine Wahrnehmung von Cyrianor gestärkt. Doch noch immer war er gefangen und so blieb die Verbindung unvollständig.

Das Land war zur Ruhe und gekommen und erneut hatten sich die Völker Cyrianors aus den Trümmern erhoben. Und der Kreislauf begann erneut. Vor kurzem dann, im Vergleich zu den Äonen seiner Existenz störte etwas seinen Schlaf und seine Träume wurden unruhiger. Stürme gewaltigen Ausmaßes tobten über Cyrianor hinweg und ließen jegliche Ordnung zusammenbrechen.

Als sich dann Himmel und Erde wieder beruhigten, verhüllte dichter Nebel seine Sicht auf das was die Katastrophe überstanden hatte. Erst langsam klärt es sich auf und er kann sich ein erstes Bild machen. Ganze Reiche sind in den letzten Jahren zusammengebrochen und völlig der Kontrolle ihrer Herrscher entglitten. Städte liegen in Ruinen, Tempel sind entweiht worden und die Meere sind leergefegt von Schiffen. Doch es gibt bereits erste Versuche des Wiederaufbaus. Könige mustern Heere, um ihre Vasallen wieder gefügig zu machen. Im Ophis war ein großer Herrscher gestorben und sein Reich ist nun aufgeteilt unter seinen Erben. Am Himmel ist ein neuer Stern erschienen und weist den Weg zu Chaos und Vernichtung, aber auch zu Rettung und Heilung. Die größte Stadt Cyrianors, wenn nicht ganz Myras, liegt unverändert da, wie seit Ewigkeiten unberührt vom Schicksal seiner Bewohner. Am anderen Ende zimmern Schiffsbauer fleißig wie Ameisen an Ersatz für das was Opfer der Wellen wurde. Eine Allianz wird erneuert und ein Volk macht sich auf zu neuen Ufern. Eine Königin ist gestorben und ihre Nachfolge ist ungewiß, denn die Tochter ist geraubt worden. Wo bleibt der edle Ritter, der sich das halbe Königreich verdient und zum Vater der Enkel des Königs wird?

Weiter suchte er nach Spuren und Hinweisen, wie die Wesen Cyrianors die Katastrophe überstanden haben. Und der Traum geht weiter...

Die Lage der Reiche.jpg

Alle Überblicke von Cyrianor finden sich im Myraforum:

http://www.razyboard.com/system/morethread-der-traeumer-ueberblicke-cyrianor-vereinderfreundemyras_vfm_ev-1420521-3568539-0.html
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